Meine erste digitale Kamera war ein Rabattpunktepräsent. Es war die Jenoptik-JD-C-1.3

Die Kamera hat einen 2 Mpx CMOS-Sensor, einen digitalen Zoom und ein Fixfokusobjektiv. Der Isowert lag fest bei 100°. Eine Nahaufnahmefunktion ist auch integriert. Hier die technischen Merkmale:
Sensor = 2.1 M CMOS / effektiv 1.92 M
Objektiv = 5G mit Nahaufnahme, Brennweite effektiv 8,47 mm, F2.8
Bildsucher = Gesichtsfeld: 85 %
Bildformat = 2048×1536 (interpoliert) : 1600×1200 : 800×600
Videoauflösung = 320×240 mit Tonaufzeichnung, bis max.15 Bilder/s
Speicher = Interner Speicher: 8 MB Flash Memory
Externer Speicher:
Anzahl der Bilder = 2048 x 1536 ; 9 Bilder (Hoch) ; 12 Bilder (Normal)
1600 x 1200 ; 12 Bilder (Hoch) ; 16 Bilder (Normal)
800 x 600 ; 37 Bilder (Hoch) ; 51 Bilder (Normal)
Video = 63 s Videoaufzeichnung mit 320 x 240
Audio = 29 min Tonaufzeichnung
Belichtungsbereich = Auto & manual: Korrekturwert –2EV to + 2EV in Schritten zu 1/3
Digitaler Zoom = 4 x
Fokusierung = Fixfokus
Schärfebereich = 1 bis unendlich, Macro 20 cm, PC Kamera-Modus 1m bis unendlich
Filmempfindlichkeit = ISO 100
Webcam- Funktion = ja
Selbstauslöser = 2 bis 10 s
Bildlöschfunktion = Einzeln / alle
Schnittstelle = USB
Menüführung = 6 sprachig, inkl. Deutsch und Englisch
Belichtungszeit = ¼ – 1/ 4000 s
Kompression = JPEG, AVI bei Videoaufnahmen
Weissabgleich = Automatik oder manuell ( 4 Einstellmöglichkeiten)
Tageslicht, Schatten, Glühlampenlicht, Neonlicht
Audio Format = IMA-ADPCM, 8KHz, 4 Bit
Schnellaufnahme = 5 Bilder je Aufnahme, Bildformat: 800×600
Blitz = 3 Einstellungen: Automatik, Ein/Aus, Blitzreichweite 2m
LCD-Anzeige = Farbmonitor, 1,5 TFT- Flachbildschirm
Obwohl es eine sehr einfache Kamera ist, konnte ich mit ihr teilweise ganz gute Fotos machen, dies war allerdings sehr davon abhängig, dass das Wetter sehr gut war und die Sonne schien. Viele Aufnahmen gingen auch daneben und ich wusste oftmals nicht woran es lag. Auffällig an vielen Fotos ist, dass sie zum Rand hin dunkler werden. Das Fixfokusobjektiv überraschte mich durch seine teilweise erstaunliche Schärfe. Batterien oder Akkus waren allerdings immer sehr schnell leer.

Die Abbildungsleistung der Kamera war mir auf Dauer nicht sicher genug, weshalb ich mir eine neue Kamera zulegte.
Sanyo Xacti J4EX

Nachdem ich wochenlang im Internet Artikel und Testberichte studiert hatte, fiel meine Wahl auf die Sanyo Xacti J4EX Kamera. Die Kamera schnitt in den Testberichten gut ab und erfreute sich ausgesprochen guter Kundenbewertungen. Die Kamera sah elegant aus, hatte eine geschützte Linse, einen zusätzlichen optischen Sucher und eine Videofunktion mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel. Die Videofunktion mit 640 x 480 Pixel war zum Kaufzeitpunkt in vielen Kameras auf nur 320 x 240 Pixel beschränkt. Mit der Fotoqualität war ich sehr zufrieden bei dieser Kamera und die Qualität der Videoaufnahmen überraschte mich positiv. Dies führte dazu, dass ich mehr und mehr Videoaufnahmen machte. Bei den Videoaufnahmen stellte ich allerdings fest, dass ein Bildstabilisator sehr von Vorteil wäre. Der Ägyptenfilm und auch der Tunesienfilm in diesem Blog wurden mit dieser Kamera gefilmt, sind aber stark komprimiert. Die Aufnahmen sind teilweise verwackelt. Auf DVD ist die Qualität aber nicht zu verachten. Ansonsten trat bei dieser Kamera, dass für die meisten Kompaktkameras übliche Problem auf – starkes Rauschverhalten (Ausgenommen davon sind hier einige FUJIFILM Kameras F30,F31d, S6500 etc.). Das Rauschen wird bei steigender ISO Rate immer stärker. Ein Problem, was natürlich in den DSLR Kameras schon gut bis sehr gut gelöst wurde, durch die Verwendung großer Sensoren (z.B. Nikon D40, bei der D40 ist das Rauschverhalten bei ISO 800 so gut, wie bei vielen Kompaktkameras mit ISO 100). Ich hoffe, dass diese Sensoren auch mal in Kompaktkameras eingebaut werden oder das allgemein, zumindest bis einschließlich ISO 400, keine Qualitätsverluste auftreten. Die Größe der DSLR Kameras hat mich bis jetzt immer noch vom Kauf abgeschreckt. Als praktische Immerdabei-Kamera hat mich die Sanyo mehr als überzeugt. Ich glaube, man kann sie immer noch empfehlen, so lange das Sensorproblem bei den Kompakten besteht.
Technische Merkmale:
Technische Details
Abmessungen (BxHxT) (mm): 101 x 46 x 26
Auflösung [Pixel]: 85000
Maximale Auflösung: 3264 x 2448
Aufzeichnung: DCF;DPOF;JPEG;Quick Time Movie;WAV
Batterie: Li-Ionen Akku
Belichtungszeit (Sek): 1/30 – 1/10000
Bildschirm: TFT-LCD
Bildschirmdiagonale (Zoll): 1.8
Bildwandler (Chip): 1/2.7“ CCD
Speicherkarten-Einschub: Secure Digital Karte
Gewicht (kg): 130
Kameratyp: Sucherkamera
Lieferumfang: 16MB Secure Digital Karte;AV-Kabel;Ladegerät;Tragekordel;USB Kabel;Utilities-CD
Videofunktion: Ja
Megapixel: 4.0 Mio.
Sucher: Optisch
USB: Ja
Video-Out: NTSC/PAL
Weißabgleich: Automatisch;Manuell
Zoom – Digital: Aufnahme; Wiedergabe
Zoom – Optisch: 2.8x

Wie ich schon schrieb, hat diese Kamera keinen Bildstabilisator, so dass ich nach ca. 3 Jahren die Kamera verkaufte, was ich allerdings immer ein bisschen bereute.
Panasonic DMC-FX8 :

Die Panasonic DMC-FX8 hatte den zum Kaufzeitpunkt nicht üblichen optischen Bildstabilisator und 1 Mpx mehr als die Sanyo, nämlich 5 Mpx. Die Kamera war in einem schönen Metallgehäuse. Während eines Urlaubs stellte ich dann fest, dass der CCD Sensor so empfindlich war, dass bei zu starkem Licht lilafarbene Streifen auftraten. Ich kannte dieses Problem auch von den anderen Digitalkameras, nur trat bei diesen Kameras das Problem nur ganz selten, bei starkem direktem Gegenlicht auf, während bei der Panasonic schon ein weißer, heller Himmel ausreichte. War eine Aufnahme gelungen, so war gegen die Qualität nichts einzuwenden und das Leica-Objektiv ist m.M. nach ein wirklich gutes Qualitätsobjektiv. Dieses Problem mit den lilafarbenen Streifen war bei Videoaufnahmen stärker vorhanden, als bei Fotos. Viele Videos und Fotos, die ich mir zu Hause anschaute, konnte ich wirklich nicht verwenden, was mich ziemlich ärgerte. Hinzu kam, dass der drehbare Modusschalter im Urlaub ausleierte und nicht mehr richtig funktionierte. Der Algarve-Film ist mit der Videofunktion dieser Kamera gefilmt worden und der optische Bildstabilisator ist wirklich gut. Diese Kamera würde ich mir allerdings nicht noch einmal kaufen.
Technische Merkmale :
Objektiv: Leica DC Vario Elmarit (7 Elemente/6 Gruppen)
Lichtstärke: F2.8 (W) – F5,0 (T)
Bildstabilisator: OIS: optischer Bildstabilisator [2 Modi]
Zoom (optisch/ digital): 3x optisch / 4x digital
Brennweite: f = 5,8-17,4mm (KB: 35-105mm)
Focus: Auto / Makro
Focusbereich: Normal: 50cm – ~, Makro: 5(W)/30(T)cm – ~
Autofocus – Mehrfeldmessung: 1-/1-HighSpeed/3-HighSpeed/5- Feld; Spot
Lichtempfindlichkeit: Auto / ISO 80/100/200/400
CCD – Sensor / Pixel total: 1/2,5 Zoll, 5,36 Mio Pixel, Primärfarbenfilter
Pixel effektiv: 5,0 Megapixel
Blende: 2 Stufen (WW: F2.8/F5.6; Tele: F5.0/F10)
Belichtungsmessung: Intelligente Mehrfeldmessung
Belichtungszeit: 8 – 1 / 2000 Sek.
Belichtungsprogramme (AE): Programm AE, 12 Motivprogramme
Belichtungskorrektur: 1/3 EV Schritte, -2 bis +2 EV
Belichtungsreihe: +/- 1/3 EV bis 1EV Schritte, 3 Bilder
Weißabgleich: Auto / Tageslicht / Wolken / Halogen / manuell
Selbstauslöser: 10 Sek. / 2 Sek.
Bildformat: JPEG, DPOF kompatibel
Auflösung Foto 4:3: max. 2560×1920 [5 Abstufungen] Pixel
Auflösung Foto 16:9: 2560×1440, 1920×1080 [HDTV] Pixel
Komprimierung: Fine / Standard
Automatische Fotokontrolle: 1 Sek. /3 Sek. / Zoom
Vergrößerungskontrolle: 1x / 4x / 8x
Auflösung Video: 640×480, 320×240 [wahlweise 30fps oder 10fps] Pixel
Serienbilder: max. 3 Bilder/Sek., max. 5 Bilder [Standard]
Unlimited – Serienbilder: bis zur max. Speichergröße
Farbeffekte: Kalt, Warm, S&W, Sepia
Eingebauter Blitz: Automatisch, Einstellungen [u.a. Rote Augen]
LCD – Monitor (Größe/ Pixel): 2,5 TFT [114 TPixel] / Bildfeld ca. 100%
Speichermedium: SD Memory Card, MultiMedia card
Stromversorgung: LiIon Akku (3,7V, 1150mAh), AC Adapter [opt.]
Max. Batteriekapazität mit LCD: 300 Fotos [ca./CIPA Standard]
Farbe: silber
Abmessungen (B x H x T): 9,4 x 5,0 x 2,4 cm
Gewicht: 127g (155g mit SD Memory Card / Akku)

Auf dem Foto oben kann man die beschriebenen Streifen erkennen.

Leider ging die Kamera verloren und ich kaufte mir eine Neue.
Sanyo Xacti E60 :

Aufgrund der guten Erfahrung mit der Sanyo Xacti J4EX und der mehr schlechten Erfahrung mit der Panasonic entschied ich mich wieder für eine Sanyo. Die Kamera war äußerst kompakt und hatte mal abgesehen von einem Bildstabilisator, ein 3″ großes Display, kein hervorstehendes Objektiv und konnte direkt mit einem Stecker am Stromnetz aufgeladen werden. Das letztere hatte zwar auch den Nachteil, dass man warten musste bis die Akkus geladen sind, aber wenn man diese teilweise wackeligen Verschlussklappen sieht, wo man das Gefühl nicht los wird, dass sie bald defekt sind, wenn man nicht „höllisch“ aufpasst, weiß man so etwas doch zu schätzen. Die Bildqualität würde ich qualitativ als durchschnittlich bezeichnen. Man kann mit dieser Kamera aber ganz gut arbeiten. Der Kretafilm wurde mit dieser Kamera gefilmt. Mit der Panasonic und auch mit dieser Kamera hatte ich das Problem, dass mir ein optischer Sucher bei Sonnenlicht fehlte. Man sieht teilweise wirklich nichts auf dem Display, wenn es zu hell ist.
Technische Details:
Abmessungen (BxHxT) (mm): 97.7 x 59.9 x 22.8
Maximale Auflösung: 2816 x 2112
Aufzeichnung: DCF;DPOF;JPEG;Quick Time Movie;WAV
Batterie: Li-Ionen Akku
Belichtungszeit (Sek): 1/2 – 1/2000;1/30 – 1/10.000
Bildschirm: Digital-Interface TFT
Bildschirmdiagonale (Zoll): 3
Bildwandler (Chip): 1/2.5“ CCD
Blende: 6.3 – 18.9
Blitzreichweite (m): 0.1 – 2.4
Brennweite (mm): 38 – 114
DPOF: Ja
Eingebauter Blitz: Ja
Speicherkarten-Einschub: Secure Digital Karte
Farbe: silber
Filmempfindlichkeit (ISO): 1800;3600;450;50 – 400;900
Funktionen: Automatisch;Rote Augen;Zwangszuschaltung
Gewicht (kg): 140
Kameratyp: Digitale Kompaktkamera
Lichtstärke: F 3.3 – 4.0
Videofunktion: 30 fps;640 x 480
Megapixel: 6.0 Mio.
Selbstauslöser: 10 Sek;2 Sek
USB: Ja
Video-Out: NTSC/PAL
Weißabgleich: Auto;Manuell;TTL
Zoom: 1x – 57.5x
Zoom – Digital: 1 – 4
Zoom – Optisch: 3x

Da ich sehr oft Testberichte über Kameras lese und stundenlang die teilweise tollen Fotos in den Fotocommunities bewundere, wollte ich eine qualitativ bessere Kamera haben. Die Wahl viel auf ein Erfolgsmodell von Panasonic.
Panasonic DMC-TZ3 :

Die Kamera war ein Volltreffer und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Die Kamera ist relativ schwer und sehr gut verarbeitet. Die Bildqualität ist ausgezeichnet für eine Kompaktkamera und sie hat noch einen Breitbild-Videomode mit 848 x 480 Pixeln. Trotzdem stellt Bildrauschen bei höheren ISO-Werten auch bei diesen besseren Kameras ein Problem dar. Ich fing jetzt erst richtig an viel zu fotografieren und hatte die Kamera immer dabei. Doch immer wieder störte mich bei besonders hellem Licht, dass auf dem Display nichts mehr zu erkennen war.
Leica DC Vario-Elmarit: ja
Optischer Bildstabilisator (OIS): ja
Zoom optisch/digital: [10x / 4x]
Fotoformate: 4:3 / 3:2 / 16:9
Videoformate: 4:3 / 16:9
Serien-Bilder: ja
Selbstauslöser: ja
Intelligente ISO-Kontrolle: [bis ISO 1250]
Hochempfindlichkeit: [ISO 3200]
AF-Hilfslicht: ja
Weißabgleich manuell: ja
Weißabgleich autom.: ja
Motivprogramme: ja
Echtzeit-Histogramm: ja
Eingebauter Blitz: ja
Bildkompositionshilfen: ja
LC Display: ja
PictBridge [Direktdruckfunktion]: ja
Eingebauter Lautsprecher: ja
Eingebautes Mikrofon: ja
Eingebauter Speicher: 12,7 MB
SDHC Memory Card: ja
SD Memory Card: ja bis 2 GB
Multi Media Card: ja
USB-Anschluss: ja
Audio/Video-Ausgang: ja
DC-Eingang: ja
Gewicht: 232 g (257 g mit SD Memory Card/ Akku)
Abmessungen (B x H x T): 10,5 x 5,9 x 3,7 (cm)

Hätte diese Kamera einen optischen Sucher gehabt, wäre sie auch langfristig die richtige Kamera gewesen. Deshalb entschied ich mich für einen Verkauf dieser Kamera und auch der Sanyo E60. Ich konnte bei den Auktionen einen sehr guten Verkaufspreis für die beiden Kameras erzielen. Bei der neuen Kamera entschied ich mich für eine Nikon Coolpix P60 mit einem elektronischen Sucher.
Nikon Coolpix P60

Bei dem Namen Nikon denkt man automatisch an gute Kameras und vor allem an besonders scharfe Objektive. Trotzdem war ich überrascht, als ich den Videomodus dieser Kamera ausprobierte und feststellte, dass die Videoqualität sehr viel besser ist als bei den bisherigen Kameras. Ich konnte bei den Fotos nicht so gravierende Unterschiede feststellen. Sie ist m.M. nach besonders gut für Portraitaufnahmen geeignet. Wenn bei Landschaftsaufnahmen die Objekte etwas unscharf erscheinen, dann haben sie bestimmt vergessen von AF auf Landschaft(Unendlich) umzuschalten. Es lässt sich viel manuell einstellen bei dieser Kamera, dazu gehören auch Kontrast, Farbsättigung und Scharfzeichnung. Man sollte mit ihr erstmal ein bißchen experimentieren und alle Funktionen ausprobieren. Angenehm ist auch der P-Modus, bei dem man ISO-Empfindlichkeit und andere Parameter einstellen kann. Die ersten Bilder, die ich machte, waren eher schlecht und ich dachte zuerst, dass es an der Kamera liegt, doch es lag an der falschen Einstellung. Sie hat einen D-Lightning-Modus mit dem sich Bilder nachträglich verbessern lassen. Das Objektiv hat eine Lichtstärke von 3,6. Eine höhere Lichtstärke wäre besser gewesen. Der elektronische Sucher ist sehr praktisch und die Kamera liegt wirklich sehr gut in der Hand. Wichtig bei dieser Kamera ist die richtige Einstellung. Fehler werden hier nicht verziehen. Mit der richtigen Einstellung kann man gute Resultate erzielen. Geringes Rauschen ist bei dieser Kamera schon ab 200 ISO zu sehen. Bei 400 und 800 ISO ist das Rauschverhalten besser, als bei so mancher teureren Kompaktkamera. Akkus werden nicht mitgeliefert. Ich habe mir mittlerweile das Original Nikon Akku-Ladegerät gekauft, da es über eine Entladefunktion verfügt. Die Akkus müssen öfters entladen werden, da sonst die Leistung rapide nachlässt.
Technische Daten :
Effektive Auflösung: 8,1 Millionen
Bildsensor: 1/2,5 Zoll CCD-Sensor; Gesamtpixelzahl: ca. 8,5 Millionen
Objektiv: 5-fach-Zoom-NIKKOR; Brennweite: 6,4 bis 32,0 mm (entspricht 36 bis 180 mm bei Kleinbild); Lichtstärke: 1:3,6 bis 4,5; 9 Linsen in 7 Gruppen; Digitalzoom: bis zu 4-fache Vergrößerung (entspricht 720 mm bei Kleinbild)
Fokusbereich (ab Objektiv): 40 cm bis unendlich; Makro: 10 cm bis unendlich
Monitor: 2,5-Zoll-TFT-LCD-Monitor mit ca. 153.000 Bildpunkten
Elektronischer Sucher: 0,2-Zoll, ca. 201.000 Bildpunkten entsprechend
Speichermedien: Interner Speicher (ca. 12 MB), SD-Speicherkarten
Bildgrößen (in Pixel): 8 M (3.264 x 2.448), 3:2 (3.264 x 2.176), 16:9 (3264 x 1836), 5 M (2.592 x 1.944), 3 M (2.048 x 1.536), 2 M (1.600 x 1.200), 1 M (1.280 x 960), PC (1.024 x 768), TV (640 x 480)
Bildstabilisator (VR): Bildstabilisator mit Sensorshift-VR
ISO-Empfindlichkeit: ISO 80, 100, 200, 400, 800, 1600, 2000, Automatik (ISO 80 bis ISO 800)
Digitale Schnittstelle: Hi-Speed-USB 2.0
Stromversorgung: Zwei Mignonbatterien (Größe AA) vom Typ Alkaline (im Lieferumfang enthalten)
Akkukapazität: ca. 190 Aufnahmen mit Mignonzellen, 230 Aufnahmen mit Oxyride-Batterien, 720 Aufnahmen mit Lithium-Batterien oder 410 Aufnahmen mit Akkus vom Typ EN-MH1 (nach CIPA-Standard)
Abmessungen (H x B x T): ca. 63,5 x 95,5 x 36 mm (ohne vorstehende Teile)
Gewicht: ca. 160 g (ohne Batterien/Akkus und SD-Speicherkarte)



Das Rauschverhalten der Nikon P60 will ich mit den nachfolgenden 5 Fotos zeigen. (Fotos zum Vergrößern anklicken)

ISO 200

ISO 400

ISO 800

ISO 1600
Das Rauschverhalten der digitalen Kompaktkameras ist allgemein nicht gut, aber es gibt die Möglichkeit mit Entrauschungsprogrammen die Bilder aufzuwerten. Ich habe die Fotos vom roten Clio mit den ISO-Stufen 400, 800 und 1600 entrauscht.

ISO 400 – Noiseware

ISO 800 – Noiseware

ISO 1600 – Noiseware
Mit dem kostenlosen Entrauschungsprogramm Noiseware (s. Link) kann man hervorragend arbeiten.
Mit dem kostenlosen Tool ShiftN lassen sich Verzeichnungsfehler nachträglich korrigieren. Die stärkste Verzeichnung zeigte sich bei der Jenoptik-JD-C-1.3. Einer Kamera mit ganz billigem Objektiv. Aber auch bei teureren Kameras kann man solche Fehler beobachten.

Original

Mit ShiftN korrigiertes Foto
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Bildrauschen auch einmal in Zahlen nach ISO 15739 :

Min / 400 /800 ISO
Kompaktkameras
221 / 234 / 388 Panasonic DMC-TZ3
237 / 319 / 311 Panasonic DMC-FZ28
217 / 330 / 465 Canon Ixus 960
170 / 308 / 415 FujiFilm Fine Pix s100FS(Brigde)
282 / 493 / 466 FujiFilm Fine Pix s5700
210 / 337 / 337 Panasonic FZ-18
265 / 438 / 680 Canon Powershot A650
237 / 285 / 342 Canon Powershot G 7
210 / 277 / 299 Ricoh GR Digital II
188 / 305 / 375 Nikon P6000
DSLR Kameras
129 / 227 / 327 Sony Alpha 200
119 / 170 / 206 Canon EOS 400D
109 / 202 / 279 Canon EOS 450D
85 / 176 / 221 Canon EOS 1000 D
182 / 217 / 250 Olympus E 510
162 / 199 / 254 Olympus E 410
183 / 237 / 248 Olympus E 420
203 / 251 / 249 Olympus E 520
91 / 160 / 207 Nikon D40x
107 / 138 / 190 Nikon D40
131 / 217 / 184 Nikon D60
Besonderheit : Das Minimum bei der Nikon D40 ist ISO 200 !

Die Sensoren :
Jenoptik-JD-C-1.3 – Sensor = 2.1 M CMOS / effektiv 1.92 M
Sanyo Xacti J4EX – Bildwandler (Chip): 1/2.7” CCD
Panasonic DMC-FX8 – CCD – Sensor / Pixel total: 1/2,5 Zoll
Sanyo Xacti E60 – Bildwandler (Chip): 1/2.5” CCD
Panasonic DMC-TZ3 – Sensor (Typ/Größe)CCD / 1/2,35 Zoll
Nikon Coolpix P60 – Bildsensor: 1/2,5 Zoll CCD-Sensor
Um die bestmögliche Qualität zu erreichen, müßte bei einer 6 MPixel Kamera der Sensor 2/3″ groß sein. Mit einem 1/2.5″ großen Sensor würde man bei einer 2.7 MPixel Kamera die besten Ergebnisse erzielen. Ich machte deshalb einen Test mit der 8 MPixel Nikon P60 (1/2.5″ Sensor) mit 8Mpx, 5Mpx,3Mpx und 2Mpx. Tatsächlich wies das 3Mpx Foto die beste Qualität auf. Bei 8Mpx konnte ich bei Vergrößerung aquarellartige Strukturen erkennen. Störungen konnte ich auch bei 5Mpx ausmachen. Bei 2Mpx und 3 Mpx war die Qualität allerdings fast gleich und ohne Fehler. Es wunderte mich allerdings, dass dieser Test so verlief. Ich hatte gelesen, dass die Reduzierung der Pixelanzahl nur ein runterrechnen bewirkt. D.h. in diesem Fall, dass der Bildprozessor 8Mpixel auf 3 Mpixel runtergerechnet hat, aber das Foto mit 8 Mpixel aufgenommen wurde. Dies ist m.M. nach nicht richtig. Übrigens wurde in den 6 Mpixel Ausnahmekameras Fuji F30/31d und auch der Fuji S6500 ein 1/1.7″ SuperCCD – Chip verbaut. Es sind wahrscheinlich die einzigen 6 Mpixel – Kameras in die ein größerer Sensor eingebaut wurde.
Interessante Links :
6mpixel.org – über den Megapixelwahnsinn bei Kompaktkameras
Dpreview – Testberichte
Testfreaks- Testberichte
Trustedreviews – Testberichte
Photographyblog – Testberichte
Noiseware - Entrauschungsprogramm / Freeware
PhotoFiltre – Photoeditor / Freeware
Shift-N – Verzeichnungskorrektur /Freeware
