Psychiatrie – Mad Medicine

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Der so genannten Euthanasie-Aktion der Nationalsozialisten fielen während des Zweiten Weltkriegs ca. 200.000 psychisch Kranke und Behinderte zum Opfer. Sie galten als lebensunwert.

„Nicht die Nazis haben die Ärzte gebraucht, sondern die Ärzte die Nazis.“ (Ernst Klee)

Die Psychiatrie ist wahrscheinlich diejenige Kraft, die in den letzten fünfzig Jahren die größte Zerstörung in der Gesellschaft angerichtet hat.“

Dr. Thomas Szasz

Was ist „Schizophrenie“? Darauf hat Psychiater Prof. Dr. Thomas Szasz 1969 eine Antwort veröffentlicht: „Schizophrenie ist ein strategisches Etikett, wie es „Jude“ in Nazi-Deutschland war. Wenn man Menschen aus der sozialen Ordnung ausgrenzen will, muss man dies vor anderen, aber insbesondere vor einem selbst rechtfertigen. Also entwirft man eine rechtfertigende Redewendung. Dies ist der Punkt, um den es bei all den hässlichen psychiatrischen Vokabeln geht: sie sind rechtfertigende Redewendungen, eine etikettierende Verpackung für „Müll“. Ähnliches bedeutete das Wort „Jude“ in Nazi-Deutschland, gemeint war keine Person mit einer bestimmten religiösen Überzeugung. Es bedeutete „Ungeziefer“ , „vergas es“. Es ist zu befürchten, dass „schizophren“, „sozial kranke Persönlichkeit“ und viele andere psychiatrisch diagnostische Fachbegriffe genau den gleichen Sachverhalt bezeichnen; sie bedeuten „menschlicher Abfall“, „schaff ihn weg“.

Der emeritierte amerikanische Psychiatrieprofessor Thomas S. Szasz gilt als die derzeit schillerndste Galionsfigur der radikalen Anti-Psychiatriebewegung. In zahlreichen Publikationen verficht er die These, psychische Erkrankungen existierten nicht, sondern seien die Erfindung eines staatlichen Machtapparates – der Psychiatrie –, um Menschen mit abweichendem Verhalten die freiheitlichen Grundrechte abzusprechen. Dies sei seiner Auffassung nach ebenso rassistisch wie die Unterdrückung und Vernichtung der Juden im Dritten Reich. Thomas Szasz ist einer der schärfsten Kritiker der traditionellen Psychiatrie. Seine radikalen, an die Wurzeln der Psychiatrie gehenden Schriften wurden während der 70er und 80er Jahre auch in der Bundesrepublik -verschlungen- und sind nicht ohne Einfluß auf die bisher durch-gesetzten Änderungen in der psychiatrischen Versorgung gewesen. In seinem jüngsten Buch, das als Summe eines streitbaren Forscher-lebens gelten darf, fasst Thomas Szasz nicht nur seine Erkenntnisse und Thesen über Herkunft und Wesen der noch weithin dominierenden konservativen Psychiatrie zusammen, sondern geht auch auf neuere Entwicklungen und ihre Fragwürdigkeiten ein und setzt sich vehement mit seinen Kritikern auseinander.

Ich lese gerade das Buch von Dr.Szasz “ Grausames Mitleid – Über die Aussonderung unerwünschter Menschen „. Von Dr.Szasz habe ich erst vor ein paar Monaten durch Youtube Videos erfahren. Seit ungefähr 20 Jahren beschäftige ich mich mittlerweile mit den Problemen, die durch die Psychiatrie entstehen können. In diesem Buch konnte ich genau das nachlesen, was ich schon seit Jahren vermutete. Es war genau die Bestätigung vom Fachmann, die mir noch fehlte. Das Buch übertraf aber meine eigenen Befürchtungen.  Die Thematik hat wahrscheinlich dauerhaft zu einem großen Schock und auch zu Hilflosigkeit bei vielen aufgeklärten Menschen geführt. Wenn man dieses Buch gelesen hat und auch richtig verstanden hat, dann kann man sich die weitere Suche nach Erklärungen sparen.

Recht, Freiheit und Psychiatrie. Auf dem Weg zum therapeutischen Staat?

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Verfolgungswahn aus dem Lehrbuch für Psychiatrie von M.Bleuler (1.Auflage erschien 1916)

Verfolgungswahn: Der Wahn der verdienten Bestrafung darf nicht mit dem der ungerechten Verfolgung zusammengeworfen werden. Der erstere entspringt einer allgemeinen Depression, der Verfolgungswahn ist ein katathymes Symptom, das aus einer gefühlsbetonten Idee heraus wächst. Jeder depressive Wahn ist Symptom eines potentia vorübergehenden Zustandes, der Verfolgungswahn gehört meist chronischen Krankheiten an. Der wirkliche Verfolgungswahn kann zunächst ganz unbestimmt sein; die Kranken fühlen, dass die Dinge und Menschen um sie unheimlich geworden sind. (-die Wände im eigenen Haus wollten mich fressen-). Dann machen sie die Entdeckung, dass gewisse Personen ihnen oder anderen Zeichen geben, die sie betreffen. Man hustet , um anzudeuten, da komme der Onanist, der Mädchenmörder, in den Zeitungen stehen Artikel mit nur zu deutlichen Anspielungen auf sie; im Geschäft behandelt man sie schlecht, man versucht sie fortzuekeln, man teilt ihnen die schwierigste Arbeit zu, man verleumdet sie hinter Ihrem Rücken. Schließlich gibt es ganze Organisationen, ad hoc geschaffene, die schwarzen Juden, sowie Freimaurer, Jesuiten, Sozialdemokraten, Kapitalisten, die überall hinter dem Kranken her sind, ihn unmöglich machen, ihn selbst mit Stimmen, körperlichen Beeinflussungen und anderen Halluzinationen, mit Gedankenentzug, Gedankendrängen u. a. m. plagen. Am Begin des Verfolgungswahns steht meist ein überbewertetes Unrecht, das dem Kranken angetan worden ist.

Wer war Prof.Bleuler?

Bekannt geworden ist Bleuler vor allem durch seine Beschreibung der Schizophrenie (1911: Dementia praecox oder Gruppe der Schizophrenien), mit der er den bisherigen Begriff Dementia praecox von Emil Kraepelin ersetzt hatte. Für Bleuler war die Ambivalenz das Hauptsympton der Schizophrenie. Bleuler prägte 1911 auch den Begriff Autismus sowie die Bezeichnung Morbus Bleuler. Bleuler war zur damaliger Zeit der einzige Ordinarius der Psychiatrie, der sich mit der Psychoanalyse von Sigmund Freud auseinandersetzte. Im Gegensatz zu den meisten Gelehrten seiner Zeit ging Bleuler nicht von einer klaren Trennung zwischen geistiger Gesundheit und Krankheit aus. Seine Arbeiten beruhen auf einer um Details bemühten Betrachtung jedes einzelnen Falls und der Entwicklung der Person des Kranken. Bemerkenswert ist hier insbesondere die Beschäftigung mit den „Wahnwelten“ einzelner Kranker und der realitätsbezogenen Auslegung von deren Äußerungen. Des Weiteren entwickelte Bleuler die von ihm so benannte „Udenotherapie“. Diese besagt, dass man Krankheiten nicht sofort mit blindem Aktionismus heilen soll, sondern den natürlichen Ablauf der Krankheit abwarten soll, und somit oft auch eine Heilung erreicht. In einer Zeit, in der für die Behandlung der Schizophrenie und anderer Erkrankungen keinerlei medikamentöse Therapie zur Verfügung stand, erreichte Bleuler durch Verbesserung der allgemeingesundheitlichen Voraussetzungen und durch persönliche Zuwendung oft eine Besserung der Symptomatik. Er war somit auch einer der ersten, die auf diesen Zusammenhang hinwiesen und bewirkte eine Abkehr von dem klassischen „Irrenhaus“, das nicht viel mehr als eine reine Verwahranstalt gewesen war und nicht selten zu einer seelischen Verwahrlosung der Kranken geführt hatte. Bleuler vertrat teilweise wie sein Vorgänger Auguste Forel eugenische und rassistische Ansichten. (Quelle:Wikipedia)

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetz genannt – ist ein deutsches Bundesgesetz, das Benachteiligungen aus Gründen der „Rasse“, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters und der sexuellen Identität verhindern und beseitigen soll. Zur Verwirklichung dieses Ziels erhalten die durch das Gesetz geschützten Personen Rechtsansprüche gegen Arbeitgeber und Private, wenn diese ihnen gegenüber gegen die gesetzlichen Diskriminierungsverbote verstoßen. (Quelle :Wikipedia)

Die europäische Menschenrechtskonvention enthält in Artikel 14 ein Diskriminierungsverbot. Danach ist es verboten, Menschen wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt oder eines sonstigen Status die Rechte und Freiheiten der Konvention vorzuenthalten oder einzuschränken.

Die Europäische Union erhebt im Rahmen ihrer Euro-Barometer ebenfalls die Einstellungen zu Fragen der Diskriminierung. Im EU-Barometer zur Diskriminierung von 2003 wurde unter anderem die Einstellung der Europäer zur Diskriminierung untersucht.

In dieser Untersuchung wurden jeweils die Einstellungen zu einzelnen Diskriminierungsformen aufgrund von ethnischer Herkunft, Religion/Weltanschauung, sexueller Orientierung, Alter oder Behinderung untersucht. Es zeigte sich, dass in allen Ländern die Befragten im Durchschnitt der Meinung waren, dass andere eher denken, dass Diskriminierung legitim sei, als man selber. In allen Ländern lehnte auch die Mehrheit von über 80 Prozent Diskriminierung in jedem Fall ab. Lediglich in den deutschsprachigen Ländern war diese Mehrheit zum Teil weit unter diesen 80 Prozent angesiedelt (Österreich 78%, Deutschland/Ost 71%, Deutschland/West 68%).

Deutschland/West war mit 68 % das Schlusslicht. Eine traurige Bilanz. Dies erklärt auch m.M. nach die Situation von psychisch Kranken in Deutschland. Wie man so wenig aus der Geschichte lernen kann, ist mir allerdings ein Rätsel. Es war deshalb wirklich an der Zeit, dass dieses AGG von der Rot/Grünen Koaliation auf den Weg gebracht wurde.   Für Leute, die erst jetzt mit der Psychiatrie zu tun haben, wird es vielleicht einfacher.

Während dieser ganzen psychiatrischen Zeit fiel mir auf, dass ich zwar kurzzeitig mal eine „Psychose“ hatte, auf der dann auch jahrzehntelang herumgetrampelt wurde, dass diese Psychose allerdings zu einer regelrechten Reaktionspsychose bei vielen Leuten führte. Nur waren diese Leute nicht in einer psychiatrischen Klinik gewesen und deshalb auch nicht psychisch krank. Ich merkte immer mehr, wie ich ständig wegen dieses psychiatrischen Aufenthaltes Probleme hatte, während Leute, die nichts mit der Psychiatrie zu tun hatten, ihre Psychosen, Wahnvorstellungen und Depressionen regelrecht ausleben konnten. Viele von diesen Leuten ernteten wahrscheinlich mit ihren Psychosen sogar noch Lorbeeren. Ungerechter geht es wirklich nicht.  Dies ist ein zusätzlicher Grund, warum ich von dieser Psychiatrie nur abraten kann. Physisch bin ich wirklich komplett normal. (Laut dem Gutachten der Amtsärzte Ersatzreserve 1 , Verwendungsgrad 2, Aufgrund der Körperlänge (186 cm) nur für Hochgebirge und Panzer nicht geeignet und auch von einem Urologen wurde mir das bestätigt). Richtig formuliert wäre also, er ist normal hat aber keinen „Big Cook“. Und wenn ich dann noch im Internet Berichte lese von Leuten, die mit der Größe Probleme haben, dann weiß ich, dass ich wahrscheinlich besser bestückt bin als sehr viele andere , die aber garantiert nicht deshalb im Gerede sind.

In den 70er Jahren ging ich mit psychosomatischen Problemen zu einem Psychotherapeuten. Mir war sehr oft schlecht vom Alltagstrott. Der Psychiater meinte, ich solle mich daran gewöhnen. Ich ging deshalb auch nicht mehr zum Psychotherapeuten. Das Problem verschwand auch mit der Zeit. 1979 hatte ich Probleme mit den Nerven. Ich ging wieder zu einem Psychotherapeuten. Die Behandlung dauerte 6 Wochen. Ich bekam eine Zeit lang Medikamente und war anschließend wieder OK. Ich fühlte mich an sich ganz wohl. Ich hatte damals ein paar Probleme mit mir selber. Der Tagesablauf sah allerdings etwas anders aus. Ich ging sehr oft in die 24.00 Uhr Vorstellung in einem Nachtkino oder auch sehr oft in Cafés. Ganz plötzlich geriet bei mir irgendetwas außer Kontrolle. Ich war gereizt und nervös. Ich kündigte meine Wohnung zog ins Elternhaus und machte einen Suizidversuch mit Schlaftabletten(kein LSD!). Warum, ich weiß es wirklich nicht. (banale Gründe. Viele wälzen diese Dinge ja auf die Gesellschaft ab in der sie leben, was nicht so meine Sache ist, aber ich würde jemanden nicht widersprechen, der behauptet, dass er z.B. in einem anderem System ein zufriedener Mensch geworden wäre. ) Ich wachte nach 3 Tagen Intensivstation im Krankenhaus auf. Ich war in letzter Minute gerettet worden. Ich wurde natürlich gefragt, warum ich diesen Suizid gemacht hatte. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch zu 50% bewusstlos war und ich mich kaum konzentrieren konnte, erfand ich diesen Grund, ohne mir dabei großartig was zu denken, was sowieso noch nicht möglich war. Der Grund hatte mit irgendeinem Spielfilm zu tun, den ich mal gesehen hatte. Dieser erfundene Grund führte allerdings zu ziemlichen Missverständnissen, hatte aber mit der anschließenden psychiatrischen Behandlung nichts zu tun. Ich suchte in diesem halbbewußtlosen Zustand nach irgendeiner Erklärung, da mir alles in diesem Zustand schwer fiel. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt starke visuelle Halluzinationen. (Diesen Zustand kann man auch mit 4 Flaschen Wodka erreichen) Ich sah Menschen die gar nicht real existierten. Da ich unter starken Vergiftungserscheinungen litt, riet mir ein Arzt, den Hirnstoffwechsel in einer psychiatrischen Klinik wieder normalisieren zu lassen. Das tat ich auch. Das ganze dauerte ca. 6 Wochen und ich war wieder OK. Allerdings war diese Neuroleptikabehandlung unglaublich unangenehm. Ohne Akineton hätte ich das nicht überstanden. Akineton hatte mir ein Arzt 1979 während einer ambulanten Kurztherapie verordnet. Hätte ich dieses Medikament nicht gekannt, hätte ich es nicht bekommen. Ich lag vor dem Arztzimmer und schrie nach Akineton, welches man mir tatsächlich dann auch gab. Nachdem ich allerdings aus der Klinik entlassen wurde, traten bei mir immer mehr ähnliche Probleme auf, wie sie Bleuler in der Abhandlung über Verfolgungswahn beschrieben hat.

Natürlich kommt man gegen die Verbreitung von Gerüchten und von üblen Nachreden  schlecht an und das eigentliche Problem sind Dinge, die verbreitet und unterstellt werden um psychisch Kranke oder Vorbelastete in irgendwelche Heime oder Anstalten abschieben zu können, hauptsächlich nur,  weil solche Leute irgendwann einmal psychiatrisch diagnostiziert wurden. Laut Dr. Szasz will man solche Leute ja aus dem politischen System  raus haben. Und anscheinend hängt damit auch die hohe Obdachlosigkeit bei psychisch Kranken zusammen. Es bleibt zu höffen, dass das irgendwann mal geklärt wird.

„Man unterstellt Ihnen, psychisch krank oder nicht normal zu sein“ , eine von vielen Fragen, die man  bei den meisten Mobbingtests beantworten muss. Man kann sich vorstellen, was psychisch Kranke oder Vorbelastete  in dieser Gesellschaft mitmachen. Dies dürfte auch eine Erklärung für Leute sein, die sich über manchen psychisch Kranken wundern.

Es stellt sich natürlich auch die Frage, welche Art von Mensch besonders anfällig für psychische Krankheiten ist.

Kennen Sie Menschen, die  schon mal in psychiatrischer Behandlung waren?

Wenn ja, kommen Ihnen diese Leute irgenwie anders vor, aber Sie können sich das nicht richtig erklären ?

Kommen Ihnen psychisch Kranke und vorallendingen psychisch kranke Behinderte schwerfällig vor ?

Wenn Ihnen psychisch Kranke etwas von ihren Problemen erzählen, kommt Ihnen das abwegig  und unrealistsch vor ?

Machen psychisch Kranke und vorallendingen psychisch kranke Behinderte auf Sie den Eindruck, als wenn sie nicht so richtig was mit der Welt zu tun haben ?

Machen psychisch Kranke auf  Sie einen morbiden Eindruck ?

Wenn Sie alle Fragen mit ja beantworten konnten, dann sind Sie eine gefährdete Person und sollten sich  gut informieren über die Psychiatrie.

Ich habe hier eine ausgesprochen interessante Seite gefunden, die  Mobbingsituationen, aus drei verschiedenen Blickwinkeln, erklärt.

Fairness-Stiftung

Wer glaubt, dass Mobbing nur in der freien Wirtschaft vorkommt, irrt sich gewaltig.

Mobbing sozialer Organisationen

Wenn man den Artikel über Verfolgungswahn gelesen hat, dann muss man zu der Erkenntnis kommen, dass psychisch Kranke und Vorbelastete sich in keiner normalen Lebenssituation befinden, so dass man mit Sicherheit davon ausgehen kann, dass dieser Personenkreis sehr oft das Opfer von „übler Nachrede“ ist. Wir leben in einer Gesellschaft, in der alles gesetzlich geregelt ist. Das ist auch gut so. Nur für Menschen, die im Moment keine großen Probleme haben, sind die Probleme, die durch die Psychiatrie entstehen,  nicht immer direkt verständlich. Aber aus meiner Erfahrung weiß ich genau, dass sich alles im Laufe der Zeit klärt und das ist eine sehr wichtige Erfahrung. Um Gerüchten vorzubeugen, weise ich auch daraufhin, dass es im Moment nicht den geringsten Grund für eine Zwangseinweisung oder auch langfristige Hospitalisierung gibt. Selbst wenn man fiktiv davon ausginge, dass alles wahr ist, so könnte eine zwangsweise Unterbringung in einer medizinischen oder anderen Anstalt nur durch einen richterlichen Beschluss erfolgen. Ich stellte allerdings fest, dass es im medizinisch/caritativen Bereich Leute gibt, die versuchen auf psychiatrisch Vorbelastete Druck auszuüben. Das ist natürlich nicht gestattet. Ob diese Verhaltensweise rein sadistischen Ursprungs ist oder ob andere Faktoren da eine Rolle spielen, kann ich noch nicht beurteilen. Mad Medicine.

Ich  habe noch nie unter Vormundschaft gestanden und deshalb ist vieles von dem, was so im Laufe der Zeit erzählt wurde und wird, sowieso unrealistisch. Aber es kommt vor, dass mich Leute nötigen wollen, drohen, üble Nachrede betreiben, mich unterdrücken  oder  mir mit pseudogesellschaftlichen Kommentaren auf die Nerven gehen wollen. Diese Lebenssituation habe ich zum größten Teil der Psychiatrie  zu verdanken. Vieles hängt natürlich auch vom sozialen Umfeld ab. Ansonsten verwalte ich das Haus meiner Eltern, die mir in diesem Haus eine Wohnung zur Verfügung gestellt haben und betreue meine Mutter, die mittlerweile in einem Altersheim lebt. Es hat sich aber als richtig herausgestellt, dass bestimmten Leuten unsere Familienplanungen schon lange nicht passten und man nun massiv gegen meine Person vorgeht. Das Verhältnis zu meinen Eltern war sehr gut, was sich auch beweisen ließe. Meine Eltern waren schon alte Leute, als ich Invalide wurde. Es ist deshalb sehr leicht verständlich, dass meine Eltern froh waren, dass jemand ihnen im Laufe der Zeit jegliche Arbeit abnahm und 24 Stunden am Tag für sie da war. Spätestens als die Eltern selber nicht mehr viel machen konnten, war dies überhaupt die Voraussetzung für ein Leben in der eigenen Wohnung. Für diese Hilfe waren mir meine Eltern zurecht besonders dankbar. Ein ambulanter Altenheimdienst kommt vielleicht 4 – 5 mal täglich für 15 Min. vorbei und das ist alles.

Die Familiäre Situation lässt sich ganz einfach beschreiben. Ich konnte meinem verstorbenen Vater und meiner Mutter nicht klar machen, was wir uns da mit der Psychiatrie eingehandelt hatten.  Vorallendingen dann, wenn man mit Menschen zu tun hat, die gerne stigmatisieren. Dies war für mich eine große Belastung. Gerade die momentane Situation zeigt, wie gefährlich die Psychiatrie ist. Mein Vater hätte, wäre er noch am leben, es sicherlich jetzt begriffen.  Dieses nicht begreifen war für mich eine zusätzliche Belastung.  Meine Eltern waren regelrecht versessen darauf,  mich finanziell und mit einer Wohnung abzusichern, wofür ich mehr als dankbar  bin. Nach fast 17 Jahren Krankheit und Behinderung war das auch sehr gut.  Man sollte aber bei solchen Planungen immer auch unvorhersehbare Ereignisse einplanen. Auch der Sturz der behinderten Mutter führte zu einer einschneidenden Veränderung. Sie kam vorerst in ein Altersheim, was natürlich finanziell sehr den Geldbeutel belastet.

Ich begriff zwar selber auch nicht direkt alles, hatte aber direkt ein schlechtes Gefühl bei dieser ganzen Psychiatrieangelegenheit, was sich später auch immer mehr bestätigte.

Vieles von dem was ich so mitbekam, hätte ich sogar geglaubt.  Alles wurde auch so als  Kampagne  aufgebaut, nach dem Motto, je mehr etwas verbreitet wird, desto weniger kann der Durchschnittsmensch was dagegen machen. Aber das Internet bietet mittlerweile so viele Informationen (Artikel, Foren, Videos und Fotos), wo man genau das nachlesen kann, was  viele Leute nicht wahrhaben wollen, nämlich das alles nicht so ist, wie es von einzelnen Personen dargestellt oder erzählt wird, oder was die Gründe für ein bestimmtes Verhalten sind. Scheinbar haben das viele Leute noch nicht kapiert, dass man durch diese Informationsmöglichkeiten die Menschen nicht mehr so einfach für dumm verkaufen kann. Aber es gibt leider immer noch zu viele, die die Soap-Box-Opera brauchen. (Damit der Leser nicht  an Denkzwang erkrankt: Soap-Box-Opera /Daily-Soap bedeutet, dass es sich um eine einfache, leicht zu begreifende Geschichte handelt, die aber nicht mit Kitsch  oder Schmalz verwechselt werden sollte. )

Das bestimmte Dinge eskalierten, hatte auch den Grund, dass tatsächlich erzählt wurde, dass ich durch Drogen krank geworden wäre, was überhaupt nicht der Fall war.  Aber man wollte das aus irgendeinem Grund so sehen. Scheinbar können die Leute damit soviel anfangen. Mittlerweile haben sich die Initiatoren auch mit ein paar Leuten aus dieser Scene, so wie ich es mitbekommen habe,  angefreundet. Warum, ich weiß es wirklich nicht. Ich wußte die ganze Zeit lang nicht, was die Leute das überhaupt interessiert. Ich wurde wahrscheinlich deshalb so oft „erwischt“, um einen weiteren Grund, anscheinend nur vordergründig, zur Bekämpfung der Drogenscene zu finden.  (Keine Macht den Drogen) Mit dem Thema Drogen will ich mich aber hier nicht großartig beschäftigen. Drogen sind ja, wenn ich das richtig sehe, eher schon eine Volkskrankheit und ein sehr gutes Geschäft. Ich persönlich stellte, nachdem ich mit der Psychiatrie zu tun hatte  und mich in einer schlechten Position  befand,   fest, dass tatsächlich das Verbrechen regiert. Vorher, als unbeteiligter Mensch,  hatte  ich das nicht geglaubt.

Trotzdem  betreiben ultrareaktionäre Kreise die ganze Zeit eine Volksverhetzung, die ohne die Erklärung von Prof.Dr.Szasz zur Schizophrenie,  nicht mehr richtig zu begreifen ist.  Gerade in unsicheren Zeiten sollte man sich in Acht nehmen vor Demagogen. Demagogen zielen mit ihren Forderungen, argumentativen Verknüpfungen und Symbolen auf die Gefühle der Bevölkerung. Sie nutzen bestehende Vorurteile skrupellos aus, vertiefen Vorurteile, schaffen neue Vorurteile und verschärfen bestehende Interessenunterschiede in der Gesellschaft zu unvereinbaren Widersprüchen. Demagogen suchen Machtgewinn, indem sie Bevölkerungsteile aufhetzen und sich als deren Wortführer aufspielen.

Vieles von dem, was Sie da als Unbeteiligter mitbekommen, dient auch als Abschreckung und normal denkende Menschen können solche Aktionen ohne weiteres auch auf sich beziehen. Es geht darum einen Unterdrückungsapparat aufrechtzuerhalten, der aber zum Teil  in unserem System nicht ganz so einfach zu  durchschauen ist und an dem auch leider viele Leute  beteiligt sind, die besser eine andere Einstellung zum System hätten, aufgrund ihrer eigenen gesellschaftlichen Situation und vorallendingen, weil sie von vielen Dingen und Abläufen zu wenig Ahnung haben. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat gezeigt, wo wir eigentlich stehen, was alles passieren kann und das man auch zu diesem System eine sehr kritische Einstellung haben sollte. Diese Krise war meiner Meinung nach nur eine erste große Krise und irgendwann kommt es zu einer Krise, die noch größer sein wird und danach wird  vieles von dem, was jetzt noch für wichtig gehalten wird, ihnen mehr wie eine totale  Belanglosigkeit vorkommen.

Im Laufe meiner Invalidenzeit  traten  auch immer mehr   gesellschaftliche Probleme auf, die  darauf aufbauten, dass ich als junger Mann insgesamt 18 Monate lang Aushilfstätigkeiten nachgangen war. Ich fand das  sehr seltsam, da wir ja   eine Arbeitergesellschaft sind. Ich war nun  plötzlich Zielscheibe von Leuten geworden, die  an dieser Industrie-Arbeitergesellschaft leiden. Es ist eher so, dass wahrscheinlich eine große Anzahl von Studenten, mehr Arbeitsstunden als Hilfs- oder Aushilfsarbeiter hinter sich hatten, als ich. In Berlin und auch vorher hatte ich deswegen auch keine Probleme. Ich hab das in der Form noch nie vorher  gehört, aber es passte bestimmten Leuten hier auch sehr gut ins Konzept. Aber für die Eskalation war auch hier die Psychiatrie verantwortlich, weil ich bekomme seitdem regelmäßig zu hören, dass anscheinend in der Psychiatrie  Neuss nur Arbeiter sitzen.  Das war  übrigens in der Landesklinik NRW Düsseldorf nicht so.    Für die große Mehrzahl der Bevölkerung ist natürlich die Arbeitergesellschaft auf jeden Fall die bessere Wahl und es wird sich daran auch nicht viel ändern. Es ist ja auch gerecht.  Erstaunlich war aber , dass doch sehr viele Leute mit den Gegnern der Arbeitergesellschaft kooperierten.  Ich  habe den Status eines PC-Technikers, war aber  ansonsten nur wenig mit beruflichen Dingen beschäftigt, da ich durch die lange Invalidenzeit als Arbeitnehmer ganz ausschied. Aber das ist eine andere Geschichte.

siehe :  Die Industrielle Revolution in England und Deutschland

Es wäre natürlich gut, wenn die Leute, die momentan tatsächlich eine Psychose haben, das merken und sich darüber bewußt werden.

Damit tun sich noch nicht einmal die Leute einen gefallen. die im Moment noch nicht in solchen seltsamen  Situationen sind und sich solche Rechstverstöße an ihrer eigenen Person noch nicht vorstellen können.  Voraussetzung für ein so wichtige Entscheidung sind Gerichtsverfahren.

Es verhält sich auch so, dass ich hier  zwar in diesem Wohnort seit 1956  mit einigen Unterbrechungen wohne, aber mit vielen Leuten  habe  ich seitdem  16-17 Lebensjahr nicht  mehr viel  zu tun. Von 1972 bis Mitte der 80er Jahre verkehrte ich fast nur in Nachbarstädten ,wo ich auch ein paar Jahre zur Schule ging und von 1979 bis 1981 wohnte ich Berlin.  1986 zog ich mich dann wegen einer Krankheit zurück.

Um irgendwelchen Spekulationen vorzubeugen. Ich habe nicht vor auf ein Wohnrecht, dass in 20 Jahren einen Wert von 140000,00 € hat, ohne richterlichen Beschluss zu verzichten. Es mir schon klar, dass das viele Leute  nicht interessiert, nur dieses Gerede, dass da jemand immer wieder so in Gang bringt, kann man sich wirklich angesichts solcher Summen sparen. Ich wurde tatsächlich von meinen Eltern mit Schenkungen bedacht, damit ich nicht nach fast  17 Jahren Krankheit und Invalidität in großer Armut leben muss. Dazu gehörte nach den Vorstellungen meiner Eltern, dass  ich ein Dach über dem Kopf habe, ein Auto fahren kann, in Urlaub fahren kann und das das geschenkte Geld für einen langen Zeitraum für die anderen alltäglichen Aufwendungen ausreicht. Meine Eltern sind und waren durch  ausreichende Altersbezüge selber abgesichert, so dass es für durchschnittliche im Alter auftretende  Aufwendungen gerade ausreichte, aber wirklich nicht mehr. An sich ist das nicht so was Besonderes, nur bin ich leider so unbeliebt, dass ich solche Dinge mal richtig stellen muss, damit nicht noch mehr Unsinn erzählt wird. Durch die eigene Krankheit und Invalidität war ich allerdings immer in einer doch sehr unterschiedlichen Situation, als jemand, der vielleicht nur bei den Eltern wohnt, aber ansonsten in einem vernünftigen Arbeitsverhältnis steht und gut verdient. So etwas gibt es ja auch sehr oft und es hat ja auch Vorteile. Aufgrund der Erfahrungen, die ich machte, kam ich allerdings zu dem Ergebniss, dass  z.B. unser Altersversorgungssystem verbesserungsfähig ist. Es wäre begrüßenswert, wenn man den Beitrag zur Pflegeversicherung verdoppelt,  besser sogar verdreifacht, damit eine höhere Pflegepauschale ausgezahlt werden kann und die Kosten für die Alterspflege nicht wieder zur Verarmung oder großer Belastung der Kinder führt. (Das Bundesverfassungsgericht  hat hier aber mittlerweile auch schon Grenzen gesetzt) Viele haben da wahrscheinlich kein Einsehen, was aber eher mit mangelnder Sachkenntnis und einem Halodribewußtsein zusammen hängt. Überhaupt wäre es wichtig nach dieser großen Wirtschafts- und Finanzkrise mehr Geld ins Sozialwesen zu stecken, damit die Bevölkerung besser abgesichert ist. Nur sehr naive Menschen werden da noch optimistisch bleiben. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo über den Abbau eines staatlichen Schuldenbergs von 500 Millarden  DM ausgiebig diskutiert wurde und es waren wahrscheinlich auch noch nie so viele Unternehmen bankrott oder dem Bankrott nahe, wie heute. Die schöne moderne Welt in der wir leben ist ein hochverschuldetes Unternehmen , dass uns aber   schöne Augen macht und irgendwann hat jeder Deutsche vielleicht 200000 € Schulden, die bezahlt werden müssen. Dies wird zu dem im Endeffekt führen, wo sehr viele Menschen Angst vor haben, nämlich der Verstaatlichung. Eine Verstaatlichung, bei der aber keine rote Fahne zu sehen ist, sondern nur die Zahlen des aktuellen Schuldenstands. Aus diesem dialektischen Materialismus wird dann ein neues System entstehen. Der Zusammenbruch des Kommunismus war ein Vorbote für dieses Geschehen.

Obwohl ich mittlerweile sehr viele Informationen habe, gibt es sicherlich vieles, was ich noch nicht weiß. Wenn Sie mir etwas mitteilen wollen, auch vielleicht persönliche Dinge, dann können Sie das auch vollkommen anonym. Gehen Sie einfach zu dieser Webseite :

http://www.trash-mail.com/

Wie lästig diese psychiatrischen Dinge sind, konnte man jedenfalls wieder nachvollziehen. „Schizophrenie ist eine strategisches Etikett, um Menschen ausgrenzen zu können“ (Dr.Szasz) und deshalb kann man sich schlecht als Betroffener, aber auch nur als Beobachter auf etwas verlassen. Tausende Menschen wurden von der Psychiatrie  geschädigt. Diese   Mißstände wurden erst durch das schnelle, informative Internet  durchschaubar.

Es wurde überhaupt vieles erzählt, z.B. dass mein Computer und das Telefon überwacht werden, dies  stimmt nicht. Aber es gibt Leute die ständig irgendwelche Gerüchte in die Welt setzen, ganz egal um was es geht.

Angesichts dieser ganzen Widrigkeiten, stellt sich natürlich oftmals die Frage, ob eine Flucht da nicht besser ist. Ich persönlich stellte aber fest, dass psychisch Kranke mehr verfolgt werden, als die Juden im dritten Reich, nur eben anders.

Wer ist denn nun in der Psychiatrie richtig und kann damit rechnen, tatsächlich von seinen Problemen geheilt zu werden? Ich glaube, dass die meisten Menschen  eher durchschnittlich in unsere Gesellschaft einbezogen werden und die meisten Menschen sind auch durchschnittlich. Ohne psychische Krankheit ist das auch kein Problem. Diese Art von Mensch kommt aber in der Psychiatrie m.M. nach nicht sonderlich gut klar. Diese Art Leute wird feststellen, dass plötzlich vieles gegen sie gerichtet ist.  Sie wurden vor der psychischen Krankheit akzeptiert und das ist jetzt sehr oft nicht mehr so. Diese Leute werden unterdrückt und haben mit Repressalien zu kämpfen. Der Grund ist, dass diese Leute durchschnittliche Menschen sind, aber eben nicht eingeschränkt genug für eine Ausgrenzung ohne Komplikationen. Nur kann man wiederum gut auf solche, eher durchschnittlichen Leute, in der Gesellschaft verzichten. Wären solche Leute nun tatsächlich plötzlich so geistig zurückgeblieben, dass sie nicht mehr in der Lage wären, die oft tagtäglich anfallenden Besorgungen zu erledigen (z.B. Behördengänge, Produkte einkaufen, Briefe schreiben, die Steuererklärung, am Verkehr teilnehmen etc), dann hätte diese Art von Mitbürger sicherlich keine Probleme in der Psychiatrie. Das ist meiner Meinung nach auch der Grund, warum z.B. in vielen Metropolen 2/3 aller psychisch Kranken, die ein- oder mehrmals in einer psychiatrischen Klinik waren, obdachlos wurden. Die anderen Leute sind m.M. nach Menschen, die schon immer in der Lage waren, ein intensiveres, freundlicheres  Verhältnis zu Partnern, Kollegen, Freunden und Mitmenschen aufzubauen und wahrscheinlich auch in der Psychiatrie besser klar kamen.

Die Psychiatrie ist für viele Leute ein gefundenes Fressen. Das kann man aber nicht so ohne weiteres direkt feststellen. Jedenfalls sollte man alles sorgfältig lesen. Im Internet gibt es viele Möglichkeiten.

Ich selber lernte zufällig auf privater Ebene in den letzten Monaten ein Krankenschwester kennen, die seit vielen Jahren in einem städtischen Krankenhaus arbeitet. Während ihrer Ausbildung hatte sie mal ein paar Wochen in der Psychiatrie gearbeitet und empfand dies als sehr anstrengend. Als ich ihr meine Eindrücke und Erlebnisse schilderte, die ich seit meinem Klinikaufenthalt 1981 gemacht hatte, war sie fassungslos und musste alles erstmal verarbeiten. Aufgrund ihrer Reaktion kam ich dann auch dahinter, dass hier wohl in dieser ganzen Angelegenheit der Wurm drin steckt und das deshalb alles so schlecht verlief. Es ist ja auch kaum zu begreifen, dass jemand wegen eines 6- wöchigen Psychiatrieaufenthaltes,  mit immer mehr Widrigkeiten zu kämpfen hat

Es bleibt zu hoffen, dass auch die Insassen von Heimen und Kliniken einen gesetzlichen festgelegten Mindestlohn bekommen. Wenn jemand z.B. in einer Klinik 3 Stunden täglich Plastikteile zusammenbaut, dann hat er meiner Meinung nach auch das Recht auf einen gesetzlichen Mindestlohn von  mindestens 7,50 €. Bei Sozailhilfeempfängern wird der Mindestlohn mit der Sozialhilfe verrechnet. Die Einführung des Mindestlohnes dürfte ja ein Argument für alle vernünftigen Menschen darstellen, die Parteien, die dafür stehen, auch zu wählen.  In der nächsten Legislaturperiode sollte eine Angleichung an europäische Verhältnisse erfolgen. Das können  wir uns hier gerade in Deutschland nicht mehr länger leisten, auch im Hinblick auf die Verhältnisse im dritten Reich, wo Menschen ja brutal versklavt wurden. Wer schon einmal in Ländern, wie Frankreich, Belgien und den Niederlanden war, wird feststellen, dass man auch mit Mindestlöhnen  leben kann. In diesen Ländern ist sogar die Lebensqualität höher als bei uns.   Die Löhne in Deutschland hinken bereits seit mehreren Jahren der europäischen Entwicklung hinterher.  Was ist aus den ehrgeizigen Deutschen geworden? Weg mit den Leuten, die m.M. nach aus reiner Boshaftigkeit  den Fortschritt aufhalten in unserer Gesellschaft und den gediegenen Bürgerstaat seit Jahrzehnten verhindern. Die schlechten Ergebnisse  der großen Volksparteien bei der Bundestagswahl 2009 haben  gezeigt, dass man den großen Volksparteien keine bürgerliche Politik mehr zutraut, sondern sie eher als Unternehmensparteien sieht. Vorallendingen Grüne und die Linke konnten sich deshalb zurecht weiter verbessern. Gerade die SPD kostete diese Art von Politik die  Stimmen. Die Bürger, die keinen Linksrutsch wollten, wählten die FDP.

!! Ich hatte ja schon einmal erwähnt, dass es im Moment nicht den geringsten Grund für eine Zwangseinweisung oder auch langfristige Hospitalisierung gibt. Selbst wenn man fiktiv davon ausginge, dass alles wahr ist, so könnte eine zwangsweise Unterbringung in einer medizinischen oder anderen Anstalt nur durch einen richterlichen Beschluss erfolgen. Es handelt sich eindeutig  um üble Nachrede,.

Wenn jemand nun eine psychologische Behandlung will, dann sollte er sich darüber im Klaren sein , dass  er sich in im Grunde genommen in eine Subkultur begibt, die aber vom System überwacht und getragen wird. Viele kennen so Sätze wie „das Recht auf Anderssein“ .  Man wird u.U. mit der Zeit mit solchen Dingen in Verbindung gebracht. Etwas was die Menschen, die vielleicht nur  persönliche Probleme haben und das Gespräch und Hilfe suchen, bei so einer Entscheidung beachten sollten.

Mal abgesehen von den täglichen Problemen, mit den viele Menschen auch ohne die Psychiatrie zu kämpfen haben, zeigt uns die wissentschaftliche Abhandlung von Bleuler über Verfolgungswahn, aber auch andere Bücher und Berichte, dass viele psychisch Kranke sich in Lebenssituationen befinden, die zum großen Teil nur  aus üblen Nachreden, Schuldzuweisungen, Aussonderungsmaßnahmen und Nötigungen bestehen.

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  1. www.wildcat-www.de
  2. www.psychiatrie-erfahrene.de
  3. Gesundheit Berlin
  4. www.aufrecht.net
  5. Antipsychiatrie
  6. www.freedom-of-thought.de
  7. www.iaapa.ch
  8. Unterbringung
  9. Psychiatrie-Holocaust
  10. Psychiatrie-und-die-radikale-Linke
  11. Anklageschrift – Dr.Szasz
  12. Psychisch Kranke im Nationalsozialismus
  13. UNO Menschenrechte
  14. Diskriminierung
  15. Antidiskriminierungsstelle
  16. Erschreckende Erfahrungen in der „Sigmund-Freud-Klinik“
  17. Interessanter Blog über Depressionen
  18. Gutes Video über das Burnout-Problem

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Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Über diesen  Satz aus dem Artikel 1 des Grundgesetzes denke ich sehr oft nach, um nicht zu vergessen, was an sich gewollt ist.

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