Mit ca. 19 Jahren kam ich in meine erste Krise. Bei einer Freundin entdeckte ich dann den Siddartha von Herman Hesse. Eine indische Dichtung, angelehnt an die Geschichte von Buddha. Das Buch war damals die große Erleuchtung für mich. Das erste Zusammentreffen mit dem Buddhismus. Ich las dieses Buch an einem Tag zu Ende und fühlte mich anschließend wieder gut. Es war regelrecht überwältigend, weswegen ich es auch nicht mehr vergessen werde. Ich hatte keine Schmerzen mehr und alles war klar und durchsichtig, so wie klares , frisches Quellwasser an einem Sommertag. Dieser geistige Kick führte zu einem absoluten Wohlbefinden. Ein eins werden mit der Welt. Ich stellte fest, dass wenn der Geist diesen Zustand (Rigpa – Tib.) erreicht hat, keine Probleme mehr vorhanden sind, die sich ja immer auch auf das körperliche Wohlbefinden auswirken.(ausgenommen tatsächliche körperliche Krankheiten) Das ganze spielte sich aber im Urlaub ab, wo ich nicht viel mit den alltäglichen Situationen und dem Alltagsbewußtsein (Sem) zu tun hatte. Ich begriff allerdings damals, dass es im alltäglichen Leben schwieriger ist, solch einen Zustand zu erreichen. Um mich gezielt in diesen Zustand versetzen zu können, beschäftigte ich mich immer öfters mit Meditation. Leider kam ich des Öfteren vom Weg ab und in nicht alltägliche Situationen, was sehr oft den Zugang zur Meditation erschwerte. Abhalten sollte das einen allerdings nicht. Wer ehrlich z.B. die Hoffnung aufgibt, hat schon den ersten erfolgreichen Schritt getan. In solch einem Moment spürt man schon, dass die Unruhe weicht. Es kann sein, dass man in diesem Moment etwas innerlich zusammen sackt, was u.U. zuerst etwas Angst erzeugt. Es ist aber nur eine große Belastung von uns gefallen. Nach einiger Zeit wird uns wieder warm ums Herz, dank dieser mitfühlenden Haltung uns selbst gegenüber. Einfacher Stressabbau. In dieser genialen Art ist vieles im Buddhismus gelöst. Was ist schon Hoffnung ? Ein Kranker hofft, dass er wieder gesund wird. Ein Kind hofft auf ein schönes Weihnachtsgeschenk etc.. Damit ändert sich nichts, außer dass wir unter Unruhe, sinnlosen Berechnungen und Erwartungsangst leiden. In unserer Gesellschaft wird „die Hoffnung“ sogar eher positiv gesehen. Je mehr wir uns von der subjektiven Wirklichkeit trennen, desto weniger emotional reagieren wir. Wer sich mit diesen Dingen beschäftigt, wird u.U. feststellen, dass unsere westliche Zivilisation zwar einen unglaublichen technischen Aufschwung hinter und auch noch vor sich hat, dass aber das Bewußtsein sich nicht weiterentwickelt hat. Die Folge davon sind überdurchschnittlich viele Menschen, die an Depressionen, Neurosen und Psychosen leiden, obwohl es doch an sich sehr einfach ist, dass Bewusstsein zu verändern.
Wer immer nach buddhistischen Regeln lebt (mittlere Weg), kommt bestimmt nicht in große Schwierigkeiten. Der mittlere Weg ist der Weg der Erleuchtung. Erleuchtung, sagt Buddha, kann man nicht durch Askese, aber auch nicht durch ein ausschweifendes Leben erreichen. Das bedeutet, dass es im Buddhismus möglich ist auch als normaler Durchschnittsmensch die Erleuchtung zu erfahren. Ich würde den Buddhismus als eine sehr liberale Religion bezeichnen. Gerade für den zerütteten, geistig und spirituell vereinsamten Westmenschen kann der liberale Buddhismus eine Lösung sein.
Warum überhaupt Meditation ? Das Alltagsbewußtsein ist so eine Art Trancezustand, in dem wir gefangen sind. Ein mehr oder weniger oberflächlicher Bewußtseinszustand unter dem viele Menschen, meistens unbewußt, leiden. Mit Hilfe der Meditation versucht man den Geist aufzuwecken und in einen geistig hochstehenden Zustand zu gelangen. Sobald dieser Zustand erreicht ist, fühlt man sich richtig glücklich und zufrieden. Alles ist so klar. Man spürt dies am ganzen Körper. Erst jetzt kann man sich richtig regenerieren und erholen.
Das Problem bei dieser Sache ist die richtige Vermittlung der Meditationstechnik. Es gibt kostenlose Meditationskurse, sehr teure Meditationskurse, Meditationsurlaub im Kloster, Meditationsreisen, Bücher, Cd und auch im Internet gibt es kostenlose Anleitungen. Man muss den richtigen Weg aber selber herausfinden. Meditation ist positiv, meditieren kann nie schaden. Die Meditation selber ist vereinbar mit allen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen. Es ist meiner Meinung nach gut sich zuerst für eine Meditationstechnik zu entscheiden.
Ich habe noch ein Video gefunden, dass das Problem mit den lästigen Gedanken erklärt, die das Erreichen eines geistig hochstehenden Meditationszustandes sehr oft erschweren. Die Gedanken sind in diesem Video die Fliegen.
In den 80er Jahren geriet ich schlagartig in eine sehr starke, sehr extreme, nicht alltägliche Stress-Situation. Diese extreme Stress-Situation führte dazu, dass ich von 1981 bis 2004 eine Gewichtszunahme von fast 42 Kg zu verkraften hatte. Mein Normalgewicht lag ursprünglich bei 78 Kg bei einer Körpergröße von 187 cm. Meine Lebenssituation ist zudem mehr von äußeren Faktoren geprägt und ist deshalb besonders schwierig. Ich konnte vor 1981 wirklich alles essen. Ich aß hauptsächlich Reis oder Nudeln mit Fleisch, Gemüse, Salate, Müsli mit Milch, Früchtejoghurts, Brot mit Konfitüre, auch mal einen Schokoriegel oder Gebäck und Kuchen. Zum damaligen Zeitpunkt hätte ich von so einer Gewichtszunahme noch nicht einmal geträumt und da ich über kein Ernährungswissen verfügte, hätte ich so etwas auch gar nicht verstanden.Ich hatte zwar einige Probleme, war aber ein relativ zufriedener Mensch mit einem normalen Stoffwechsel und normalen Essgewohnheiten. Essen war in dieser Zeit eine Nebensache und deshalb wurde auch nie zu viel gegessen, eher zu wenig. Trotz der Tatsache, dass ältere Menschen etwas schwerer sind, waren diese 42 Kg doch ein unglaublicher Anstieg. Was bedeutet Stress in der Ernährung? Bei starkem Stress verbraucht der Mensch mehr Energie, was dazu führt, dass er mehr und mehr isst. Stress führt natürlich auch zu Angstzuständen, was dann dazu führt, dass der Mensch sich instinktiv ein Fettdepot anfressen will für schlechte Zeiten. Ich selber litt immer mehr unter Heißhungerattacken. In solchen Momenten war ich in der Lage 5 Leberwurstbrote hintereinander zu verzehren oder auch mehrere Tafeln Schokolade(der schnelle Kohlenhydrat-Kick) zu verschlingen. Wenn man sich in solchen Situationen, aufgrund von Unwissenheit, dann auch noch ganz unbewusst ernährt, dann führt das zu solchen Gewichtszunahmen. Eine Heißhungerattacke mit 1 Packung Camembert zu überstehen, ist nicht zu vergleichen mit 5 Tafeln Vollmilchschokolade oder 4 Weißbrotscheiben mit Konfitüre, die man ja auch verzehren könnte, die aber einen sehr hohen Kohlenhydratanteil aufweisen, also stark zuckerhaltig sind. Camembert hat überhaupt keine Kohlenhydrate. Hätte ich das z.B. gewusst und immer, wenn die Heißhungerattacken aufgetreten wären, Käse oder Wurst ohne Brot gegessen, wäre ich trotz dieser extremen Stress-Situation nicht gewichtiger geworden. Zudem kann in solchen Situationen, die Ernährung mit stark zuckerhaltigen Lebensmitteln zu einem tödlichen Kreislauf führen, weil der Körper einen immer höheren Blutzuckerspiegel aufweist, der einen dann auch immer mehr nach zuckerhaltigen Lebensmitteln greifen lässt. Ein Teufelskreislauf.
Wer eine Low Carb Diät machen will, der sollte sich zuerst einmal ein Buch von Dr.Atkins kaufen. Low Carb und Atkinsdiät sind in den USA eine etablierte Größe. Der geringfügige Unterschied zwischen der Atkinsdiät und der Low Carb Diät besteht darin, dass die Atkinsdiät in der Diätphase 1 ganz auf Kohlenhydrate verzichtet und danach auch nicht so großzügig mit Kohlenhydraten umgeht, wie die Low Carb Diät. Was im Endeffekt richtig ist, hängt davon ab, wie anfällig man für Kohlenhydrate ist. Die Atkins-Diät in der Praxis: Nachdem ich das Buch von Dr.Atkins gelesen hatte und somit über Ernährungs-kenntnisse verfügte, fing ich mit dieser Diät an. Ich hatte zuerst ein bisschen Angst, wegen dieser doch sehr einseitigen Ernährung in der Diätphase 1. Ich kaufte große Mengen Fleisch, Fisch (natürlich ohne Paniermehl), Eier und eine Packung Ketose-Sticks ein. Mit Hilfe dieser Ketose-Sticks wird überprüft, ob der ketogene Zustand erreicht ist und die Fettdepots verbraucht werden.
Ich hatte damals 2004 ein Gewicht von ca. 120 Kg. Was dann passierte, war der absolute Wahnsinn. Anfangs wurde ich von starken Heißhungerattacken gepeinigt, die ich dadurch überstand, dass ich in der ersten Woche bis zu 5mal täglich ein Schnitzel oder auch unpaniertes Fischfilet aß. Für Zwischendurch hatte ich einen großen Vorrat an hartgekochten Eiern angelegt, die auch sehr gut ihren Zweck erfüllten. Nach 2 Wochen war ich auf 110 Kg runter, aber immer noch zu viel, weshalb ich die Diät nochmals um 2 Wochen verlängerte. Das Resultat nach einem Monat waren ca. 100 Kg Gewicht. Großartig, aber immer noch zu viel. Ich wollte ein Gewicht zwischen 80 und 85 Kg erreichen.
Bei ca. 100 Kg hatte ich aber plötzlich mit Widerständen zu kämpfen. Die ersten 20 Kg waren deshalb so einfach, weil eine regelrechte Fettverbrennung der besonders überflüssigen Pfunde stattgefunden hatte. Ich gab zwar jetzt nicht auf, aber aß jetzt zusätzlich noch andere Lebensmittel, wie Pilze, ein bisschen Gemüse und Salate. Es war eine kleine, richtige Pause, die aber zu einer kleinen Gewichtssteigerung von 1- 2 Kg führte. Gleichzeitig führte ich dem Körper Nahrungsergänzungsmittel, wie L-Carnitin und Multivitamin-tabletten, nach Vorschrift zu. Probieren Sie auf jeden Fall auch mal Q10 aus. Pausen sind m.M. nach sehr gut. Ich stellte fest, dass eine Diät immer eine Belastung ist. Wer 40 Kg abnehmen will, der sollte sich Zeit lassen. Man muss so etwas nicht in 2 Monaten schaffen. Der Körper muss sich auch bei der Atkins-Diät an das neue Gewicht gewöhnen. Während der Diätphase I kann es auch schon mal vorkommen, dass man sich schlapp und müde fühlt, speziell bei Leuten, die noch gleichzeitig unter starkem Stress stehen. Solche Zustände kann man zum Beispiel mit Low-Carb Kuchen, Low-Carb Eis oder Low Carb Schokoriegeln auffangen. Es sind Zustände, wo man meint, dass man was Kohlenhydrathaltiges essen sollte.
Nach ca.3 Monaten fing ich nochmal mit der Diätphase I an und erreichte nach einem Monat ein Gewicht von ca. 85 Kg. Es war ein tolles Gefühl in ein Bekleidungsgeschäft zu gehen und eine Hose in Größe 54 anzuziehen. Der Bauch war fast weg (Ich gehe davon aus, dass er bei 80 Kg ganz weg ist) und wenn ich mich bückte, lief mir nicht mehr der Schweiß von der Stirn. Ich fühlte mich physisch wieder wohl.
Eine Zeitlang ging das auch erstmal gut, aber dann sehnte ich mich ganz plötzlich wieder nach einem leckeren Frühstücksbrötchen mit Marmelade. Mit der Zeit kamen dann auch wieder andere stark zuckerhaltige Lebensmittel dazu. Sehr schnell nahm ich dann wieder an Gewicht zu. Im November 2007 hatte ich dann wieder ein Gewicht von 108Kg erreicht. Ich wusste zwar jetzt, wie man schnell wieder abnimmt, aber aus irgendeinem Grund hatte ich die guten Atkins-Ernährungsregeln vergessen oder auch verdrängt. Ich war psychisch noch nicht richtig in der Lage mich gegen Rückfälle in ursprüngliche Essgewohnheiten zur Wehr zu setzen und wenn ich wieder in großen Stress geriet, brach ich wieder ein. Woran lag es? Wie konnte ich dieses Problem lösen? Zuerst fing ich wieder an mich zu informieren. Außerdem war ich sehr damit beschäftigt, wie ich das Problem mit der Vorliebe für Brot, Nudeln und auch mal ein paar Süßigkeiten lösen könnte. Ich kaufte noch 2 spezielle Kochbücher, die South-Beach Diät und Low Carb – die Erfolgsdiät. Empfehlenswerte Bücher mit vielen Rezepten. Nachdem ich mich genug informiert hatte, stellte ich fest, dass man mittlerweile Low Carb Brot, Low Carb Süßigkeiten und vielleicht noch einen Diät-Ketchup käuflich erwerben kann. Ich habe mittlerweile einige dieser Low Carb Produkte ausprobiert. Brot, Kuchen, Diät-Ketchup und auch die Low Carb Belberry Konfitüre, mit nur 0,38 KH pro 15 Gr. Portion, schmeckten mir ganz gut. Die Low Carb Schokolade konnte ich nicht von der normalen Schokolade unterscheiden. Bei Low Carb Protein Riegeln konnte ich Unterschiede feststellen. Während ein Produkt sehr gut schmeckte (Weider Low Carb High Protein-Schoko 2 Net Carbs), war ein anderes Produkt für mich kaum genießbar. Low Carb Nudeln habe ich noch nicht ausprobiert. Der Appetit auf Süßigkeiten lässt mit der Atkins-Diät nach einiger Zeit nach, da sich der Blutzuckerspiegel wieder normalisiert.
Wer sein Diätziel erreicht hat, wird aber auch in normalen Supermärkten einiges entdecken können. Wie z.B. den Diätpudding von Natreen.(Götterspeise Himbeer-Geschmack mit 4,4 KH auf 100 Gr) Ansonsten steht ein großes Angebot an Lebensmitteln zur Verfügung. Fleisch, Fisch, Käse, Eier, Sahne, Butter, Wurst, Geflügel, Wild sowieso alles. Fertige Salate z.B. Heringssalat, Fleischsalate mit fast nur 3 KH auf 100 Gr.(gibt es auch als Diätprodukt) Frische Salate haben auch extrem wenig Kohlenhydrate, aber auch Gemüse wie Spinat, Broccoli oder Blumenkohl. Konserven, wie z.B. Champignons oder Spargel. Vanilleeis kann man z.B. selber herstellen mit Sahne, Vanille-Aroma, Eiern und Flüssigdiätsüße. Meine neueste Entdeckung ist eine Soyamilch mit 0,1 Kohlenhydraten pro 100 ml(wird zum Backen und Kochen empfohlen), die vermischt mit Orangen-Light Sirup von Soda-Club, einen leckeren cremigen Orangenshake ergibt mit kaum vorhandenen Kohlenhydraten. Der Verzicht auf solche kleinen Leckereien ist sicherlich oft der Grund, warum solch eine hervorragende Diät doch scheitern kann. Immer nach einer Abnehm-phase daran denken, die kohlenhydrathaltigen Lebensmittel nur in Maßen zu essen. Ein spezielles Problem stellt natürlich auch das leckere Obst dar. 100 Gr Papaya (2,4 KH)kann man nicht mit 100 Gr Datteln (65 KH) vergleichen und das sollte man wirklich wissen und begreifen. Wenn Sie wirklich gerne Erdbeeren essen, dann tun Sie es besser zusammen mit Sahne. Es gibt mittlerweile aber auch Obstkonserven ohne zusätzlichen Zucker(z.B. Natreen Himbeeren im Glas 2 KH auf 100 Gr), da Obst ja sowieso über einen Zuckeranteil verfügt. Kohlenhydratfreie Getränke gibt es auch genug. Ein gewisses Problem stellt auch die Frühstückskonfitüre dar. Aber auch hier konnte ich im normalen Supermarkt Produkte entdecken, wie z.B. Natreen Diät-Erdbeerkonfitüre mit 18,5 KH pro 100 Gr = 2,77 KH pro 15 Gr(eine Portion). Damit kann man leben. Zuerst sollte man aber sein Normalgewicht erreichen.
Hier eine Webseite mit einer Lebensmittel/Kohlenhydrat-Tabelle. Die Angaben in den Tabellen weichen deutlich von den Angaben im Atkins-Diät Buch ab. Wenn Sie also aufgrund dieser Angaben doch wieder zu nehmen, so liegt es wahrscheinlich daran. Vorsicht ist auf jeden Fall geboten. Ich suche noch nach einer Erklärung für diese großen Unterschiede zum Atkins-Diät Buch.
Bevor ich mich für die Atkins-Diät entschied, probierte ich eine Diät aus, die aus Gemüse und Salaten bestand. Diese Aktion endete bei ca. 100 Kg und einigen Salatblättern auf dem Teller. Weniger konnte man kaum noch essen. Trotzdem wurde das Ziel nicht erreicht. Außerdem habe ich festgestellt, dass man bei dieser Art von Diät, immer an den falschen Stellen abnimmt. Viele Diäten sind nur für die Abnahme bei geringem Übergewicht geeignet.
Während der Diätphase 1 treten manchmal Widerstände auf. Wenn dieses Problem auftritt, empfehle ich, eine Woche zusätzlich zu Eiergerichten und Fleisch, täglich 2 Portionen Schokoeisdessert. (s. unten Rezept Schokoeis)
Rauchen: Über das Thema Rauchen brauche ich wirklich nicht mehr zu schreiben. Während einer Diät würde ich mir das Rauchen allerdings nicht abgewöhnen. Diäten sind anstrengend genug. Rauchen hat aber tatsächlich den Vorteil, dass man nicht so starke Hungergefühle hat.
Ich selber habe jetzt wieder richtig angefangen Low Carb zu leben. In den letzten 21 Wochen habe ich wieder ca. 22 Kg abgenommen, aber diesmal besser informiert und vorallendingen mit ein paar zusätzlichen Rezepten in der Tasche, die mir bei dem ersten Diätversuch fehlten. Mein Gewicht beträgt nun 88 Kg und meine Jeansgröße 36/34 (52). Ich glaube auch nicht, dass es diesmal einen Rückfall geben wird.
31.7.2008 : Ich habe jetzt ein Gewicht von 87 Kg erreicht. Obwohl der Stress im Moment besonders groß ist, konnte ich weiter abnehmen. Ich empfinde es eher als angenehm, wenn kleine Hungergefühle auftreten und brauche deshalb nicht direkt etwas zu essen. Ohne diese kleinen Ernährungstricks hätte ich wahrscheinlich schon ein Gewicht von 150 Kg erreicht. Da ich auch wieder kleine Hungergefühle ertragen kann, kann ich davon ausgehen, dass sich auch mein Blutzuckerspiegel normalisiert hat.
04.8.2008 : Mein Gewicht beträgt jetzt 86 Kg.
Hier noch eine Webseite mit Low Carb Rezepten für Brot, Kuchen und Nudeln :
Probieren Sie es selber mal aus, Sie werden es auf keinen Fall bereuen. Es ist toll, dass es in unserer Gesellschaft genug Lebens-mittel gibt, aber auf der anderen Seite sehr bedenklich, dass so viele Menschen an starken Gewichtsproblemen leiden. Die Ursachen für diese Entwicklung sind zwar sehr einfach, aber man kann sie nicht oder nur sehr schlecht beseitigen.(z.B. Probleme der modernen Industriegesellschaft, die am wenigstens von der doch so einfachen Psychiatrie bewältigt werden können) Deshalb wäre es sehr gut, wenn mehr und mehr kohlenhydratarme Lebensmittel hergestellt würden (manchmal reichen da schon Zuckerersatzstoffe), damit zumindest das physische Wohlbefinden der Menschen weiterhin gewährleistet ist. Die Konsumenten sollten sich bei auftretenden Gewichtsproblemen mit der Ursache und Abwehr dieser Probleme beschäftigen, sich aber vor drittklassiger Information hüten. Die Diät stellt an sich keine große Schwierigkeit oder Überwindung dar. Das Problem ist nach der Diät nicht in alte Essgewohnheiten zurück zu fallen und dazu gehört auf jeden Fall auch mentale Stärke. Nur wie soll man Mental wieder auf „die Beine“ kommen. Ich suchte lange sehr ernsthaft nach einer Lösung und kam dann zur Meditation. Ich zweifelte zwar sehr oft an dem tatsächlichen Nutzen der Meditation, entdeckte dann aber eher zufällig die Bücher von Pema Chödrön und konnte zum erstenmal mit Meditation und deren Erklärung etwas anfangen. Seit den 70er Jahren suchte ich den Einstieg in die Meditation. Ich informierte mich und schnupperte ein bißchen herum, las verschiedene Bücher, unterhielt mich mit erfahrenen Leuten, die ich teilweise in Cafés und auch auf Reisen kennen lernte. Pema Chödrön ist eine amerikanische Meditationsmeisterin in der Tradition des tibetischen Buddhismus. Meiner Meinung nach wirklich tolle und empfehlenswerte Bücher. Diese Bücher sind auch in anderen Fällen sehr hilfreich. Es passieren ja alle möglichen Sachen mit denen man nicht mehr klar kommt. Frust, Trauer, Hitzköpfigkeit, Übererregung, Einsamkeit,usw.. Immer mehr Menschen im Westen interessieren sich für die zeitlose und universelle Lehre Buddhas, was auf die großen gesellschaftlichen Veränderungen, die durch die moderne Industriegesellschaft entstanden sind, zurück zu führen ist.
——————————————————————–
Eigene Low Carb Rezepte :
Schokoeis-Dessert für 2 Personen :
A) 200 Gr Schlagsahne 40 % 6,2 KH, 2 Eier 0 KH, 1 Teelöffel Flüssigsüße 0 KH, 3 Esslöffel Walden Farms Schoko Sirup mit 0 KH – Schlagsahne aufschlagen , 3 gute Esslöffel Sirup, 2 Eier und Flüssigsüße zugeben und mixen. In 2 Dessertschalen füllen und in den Gefrierschrank für mehrere Stunden stellen. Pro Portion nur 3,1 KH. Sirup gibt es auch in anderen Geschmacksrichtungen. Normales Milchspeiseeis hat ca. 22 KH pro 100 Gr.
B) Anstatt des Schokosirup kann man auch 100 Gr. Erdbeeren (5,5 KH) nehmen. Pro Portion sind es dann aber 5,85 KH. Natürlich auch mit Brombeeren oder Himbeeren.
C) Eine andere herbe Variante : Zu A) noch einen gehäuften Esslöffel entkoffiniertes Kaffeepulver hinzufügen.
Schnitzel mit Eiersalat für Diätphase 1/Atkinsdiät für 1 Person :
200 Gr Schweineschnitzel 0 KH, 2 hart gekochte Eier 0 KH, 20 Gr Käse(Gouda) 0 KH, 2o Gr Fleischwurst 0 KH, 1 Teelöffel Schnittlauch (getrocknet 0,3 KH, frisch 0 KH), 25 Gr klassiche Mayonaise 0,8 KH(sollte nicht mehr als 4,0 KH pro 100 Gr aufweisen, aufpassen es gibt viele ähnliche Produkte), 15 Gr. Kräuterbutter 0,1 KH. Eier, Käse, Wurst klein würfeln, Schnittlauch zugeben und mit der Mayonaise vermischen. Schnitzel braten und mit Kräuterbutter belegen. Gesamt 1,2 KH.
Soja Orangenquark-Dessert für 2 Personen :
200 ml einfachste Sojamilch ohne Salz und Zucker 0,2 KH, 1/2 Teelöffel Flüssigsüße 0 KH, 20 ml Soda Club Orangen Light Sirup 0 KH, 2 Teelöffel Johannisbrotkernmehl 0 KH(in Bio-Läden oder Bioabteilungen von Supermärkten erhältlich) mit einem Mixer gut verrühren. Gesamt 0,2 KH. Normaler Fruchtquark hat ca. 17 KH pro 100 Gr.
erfrischender Schoko Drink :
200 ml einfachste Sojamilch ohne Salz und Zucker 0,2 KH, 1/2 Teelöffel Flüssigsüße 0 KH und 1-3 Esslöffel(nach Geschmack) Walden Farms Schoko Sirup mit 0 KH miteinander verrühren. Nur 0,2 KH. <
erfrischender Orange-Shake:
200 ml einfachste Sojamilch ohne Salz und Zucker 0,2 KH, 1/2 Teelöffel Flüssigsüße 0 KH und 20 ml Soda Club Orangen Light Sirup 0 KH. Nur 0,2 KH.
Der so genannten Euthanasie-Aktion der Nationalsozialisten fielen während des Zweiten Weltkriegs ca. 200.000 psychisch Kranke und Behinderte zum Opfer. Sie galten als lebensunwert.
„Nicht die Nazis haben die Ärzte gebraucht, sondern die Ärzte die Nazis.“ (Ernst Klee)
Die Psychiatrie ist wahrscheinlich diejenige Kraft, die in den letzten fünfzig Jahren die größte Zerstörung in der Gesellschaft angerichtet hat.“
Dr. Thomas Szasz
Was ist „Schizophrenie“? Darauf hat Psychiater Prof. Dr. Thomas Szasz 1969 eine Antwort veröffentlicht: „Schizophrenie ist ein strategisches Etikett, wie es „Jude“ in Nazi-Deutschland war. Wenn man Menschen aus der sozialen Ordnung ausgrenzen will, muss man dies vor anderen, aber insbesondere vor einem selbst rechtfertigen. Also entwirft man eine rechtfertigende Redewendung. Dies ist der Punkt, um den es bei all den hässlichen psychiatrischen Vokabeln geht: sie sind rechtfertigende Redewendungen, eine etikettierende Verpackung für „Müll“. Ähnliches bedeutete das Wort „Jude“ in Nazi-Deutschland, gemeint war keine Person mit einer bestimmten religiösen Überzeugung. Es bedeutete „Ungeziefer“ , „vergas es“. Es ist zu befürchten, dass „schizophren“, „sozial kranke Persönlichkeit“ und viele andere psychiatrisch diagnostische Fachbegriffe genau den gleichen Sachverhalt bezeichnen; sie bedeuten „menschlicher Abfall“, „schaff ihn weg“.
Der emeritierte amerikanische Psychiatrieprofessor Thomas S. Szasz gilt als die derzeit schillerndste Galionsfigur der radikalen Anti-Psychiatriebewegung. In zahlreichen Publikationen verficht er die These, psychische Erkrankungen existierten nicht, sondern seien die Erfindung eines staatlichen Machtapparates – der Psychiatrie –, um Menschen mit abweichendem Verhalten die freiheitlichen Grundrechte abzusprechen. Dies sei seiner Auffassung nach ebenso rassistisch wie die Unterdrückung und Vernichtung der Juden im Dritten Reich. Thomas Szasz ist einer der schärfsten Kritiker der traditionellen Psychiatrie. Seine radikalen, an die Wurzeln der Psychiatrie gehenden Schriften wurden während der 70er und 80er Jahre auch in der Bundesrepublik -verschlungen- und sind nicht ohne Einfluß auf die bisher durch-gesetzten Änderungen in der psychiatrischen Versorgung gewesen. In seinem jüngsten Buch, das als Summe eines streitbaren Forscher-lebens gelten darf, fasst Thomas Szasz nicht nur seine Erkenntnisse und Thesen über Herkunft und Wesen der noch weithin dominierenden konservativen Psychiatrie zusammen, sondern geht auch auf neuere Entwicklungen und ihre Fragwürdigkeiten ein und setzt sich vehement mit seinen Kritikern auseinander.
Ich lese gerade das Buch von Dr.Szasz “ Grausames Mitleid – Über die Aussonderung unerwünschter Menschen „. Von Dr.Szasz habe ich erst vor ein paar Monaten durch Youtube Videos erfahren. Seit ungefähr 20 Jahren beschäftige ich mich mittlerweile mit den Problemen, die durch die Psychiatrie entstehen können. In diesem Buch konnte ich genau das nachlesen, was ich schon seit Jahren vermutete. Es war genau die Bestätigung vom Fachmann, die mir noch fehlte. Das Buch übertraf aber meine eigenen Befürchtungen. Die Thematik hat wahrscheinlich dauerhaft zu einem großen Schock und auch zu Hilflosigkeit bei vielen aufgeklärten Menschen geführt. Wenn man dieses Buch gelesen hat und auch richtig verstanden hat, dann kann man sich die weitere Suche nach Erklärungen sparen.
Verfolgungswahn aus dem Lehrbuch für Psychiatrie von M.Bleuler (1.Auflage erschien 1916)
Verfolgungswahn: Der Wahn der verdienten Bestrafung darf nicht mit dem der ungerechten Verfolgung zusammengeworfen werden. Der erstere entspringt einer allgemeinen Depression, der Verfolgungswahn ist ein katathymes Symptom, das aus einer gefühlsbetonten Idee heraus wächst. Jeder depressive Wahn ist Symptom eines potentia vorübergehenden Zustandes, der Verfolgungswahn gehört meist chronischen Krankheiten an. Der wirkliche Verfolgungswahn kann zunächst ganz unbestimmt sein; die Kranken fühlen, dass die Dinge und Menschen um sie unheimlich geworden sind. (-die Wände im eigenen Haus wollten mich fressen-). Dann machen sie die Entdeckung, dass gewisse Personen ihnen oder anderen Zeichen geben, die sie betreffen. Man hustet , um anzudeuten, da komme der Onanist, der Mädchenmörder, in den Zeitungen stehen Artikel mit nur zu deutlichen Anspielungen auf sie; im Geschäft behandelt man sie schlecht, man versucht sie fortzuekeln, man teilt ihnen die schwierigste Arbeit zu, man verleumdet sie hinter Ihrem Rücken. Schließlich gibt es ganze Organisationen, ad hoc geschaffene, die schwarzen Juden, sowie Freimaurer, Jesuiten, Sozialdemokraten, Kapitalisten, die überall hinter dem Kranken her sind, ihn unmöglich machen, ihn selbst mit Stimmen, körperlichen Beeinflussungen und anderen Halluzinationen, mit Gedankenentzug, Gedankendrängen u. a. m. plagen. Am Begin des Verfolgungswahns steht meist ein überbewertetes Unrecht, das dem Kranken angetan worden ist.
Wer war Prof.Bleuler?
Bekannt geworden ist Bleuler vor allem durch seine Beschreibung der Schizophrenie (1911: Dementia praecox oder Gruppe der Schizophrenien), mit der er den bisherigen Begriff Dementia praecox von Emil Kraepelin ersetzt hatte. Für Bleuler war die Ambivalenz das Hauptsympton der Schizophrenie. Bleuler prägte 1911 auch den Begriff Autismus sowie die Bezeichnung Morbus Bleuler. Bleuler war zur damaliger Zeit der einzige Ordinarius der Psychiatrie, der sich mit der Psychoanalyse von Sigmund Freud auseinandersetzte. Im Gegensatz zu den meisten Gelehrten seiner Zeit ging Bleuler nicht von einer klaren Trennung zwischen geistiger Gesundheit und Krankheit aus. Seine Arbeiten beruhen auf einer um Details bemühten Betrachtung jedes einzelnen Falls und der Entwicklung der Person des Kranken. Bemerkenswert ist hier insbesondere die Beschäftigung mit den „Wahnwelten“ einzelner Kranker und der realitätsbezogenen Auslegung von deren Äußerungen. Des Weiteren entwickelte Bleuler die von ihm so benannte „Udenotherapie“. Diese besagt, dass man Krankheiten nicht sofort mit blindem Aktionismus heilen soll, sondern den natürlichen Ablauf der Krankheit abwarten soll, und somit oft auch eine Heilung erreicht. In einer Zeit, in der für die Behandlung der Schizophrenie und anderer Erkrankungen keinerlei medikamentöse Therapie zur Verfügung stand, erreichte Bleuler durch Verbesserung der allgemeingesundheitlichen Voraussetzungen und durch persönliche Zuwendung oft eine Besserung der Symptomatik. Er war somit auch einer der ersten, die auf diesen Zusammenhang hinwiesen und bewirkte eine Abkehr von dem klassischen „Irrenhaus“, das nicht viel mehr als eine reine Verwahranstalt gewesen war und nicht selten zu einer seelischen Verwahrlosung der Kranken geführt hatte. Bleuler vertrat teilweise wie sein Vorgänger Auguste Forel eugenische und rassistische Ansichten. (Quelle:Wikipedia)
Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetz genannt – ist ein deutsches Bundesgesetz, das Benachteiligungen aus Gründen der „Rasse“, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters und der sexuellen Identität verhindern und beseitigen soll. Zur Verwirklichung dieses Ziels erhalten die durch das Gesetz geschützten Personen Rechtsansprüche gegen Arbeitgeber und Private, wenn diese ihnen gegenüber gegen die gesetzlichen Diskriminierungsverbote verstoßen. (Quelle :Wikipedia)
Die europäische Menschenrechtskonvention enthält in Artikel 14 ein Diskriminierungsverbot. Danach ist es verboten, Menschen wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt oder eines sonstigen Status die Rechte und Freiheiten der Konvention vorzuenthalten oder einzuschränken.
Die Europäische Union erhebt im Rahmen ihrer Euro-Barometer ebenfalls die Einstellungen zu Fragen der Diskriminierung. Im EU-Barometer zur Diskriminierung von 2003 wurde unter anderem die Einstellung der Europäer zur Diskriminierung untersucht.
In dieser Untersuchung wurden jeweils die Einstellungen zu einzelnen Diskriminierungsformen aufgrund von ethnischer Herkunft, Religion/Weltanschauung, sexueller Orientierung, Alter oder Behinderung untersucht. Es zeigte sich, dass in allen Ländern die Befragten im Durchschnitt der Meinung waren, dass andere eher denken, dass Diskriminierung legitim sei, als man selber. In allen Ländern lehnte auch die Mehrheit von über 80 Prozent Diskriminierung in jedem Fall ab. Lediglich in den deutschsprachigen Ländern war diese Mehrheit zum Teil weit unter diesen 80 Prozent angesiedelt (Österreich 78%, Deutschland/Ost 71%, Deutschland/West 68%).
Deutschland/West war mit 68 % das Schlusslicht. Eine traurige Bilanz. Dies erklärt auch m.M. nach die Situation von psychisch Kranken in Deutschland. Wie man so wenig aus der Geschichte lernen kann, ist mir allerdings ein Rätsel. Es war deshalb wirklich an der Zeit, dass dieses AGG von der Rot/Grünen Koaliation auf den Weg gebracht wurde. Für Leute, die erst jetzt mit der Psychiatrie zu tun haben, wird es vielleicht einfacher.
Während dieser ganzen psychiatrischen Zeit fiel mir auf, dass ich zwar kurzzeitig mal eine „Psychose“ hatte, auf der dann auch jahrzehntelang herumgetrampelt wurde, dass diese Psychose allerdings zu einer regelrechten Reaktionspsychose bei vielen Leuten führte. Nur waren diese Leute nicht in einer psychiatrischen Klinik gewesen und deshalb auch nicht psychisch krank. Ich merkte immer mehr, wie ich ständig wegen dieses psychiatrischen Aufenthaltes Probleme hatte, während Leute, die nichts mit der Psychiatrie zu tun hatten, ihre Psychosen, Wahnvorstellungen und Depressionen regelrecht ausleben konnten. Viele von diesen Leuten ernteten wahrscheinlich mit ihren Psychosen sogar noch Lorbeeren. Ungerechter geht es wirklich nicht. Dies ist ein zusätzlicher Grund, warum ich von dieser Psychiatrie nur abraten kann. Physisch bin ich wirklich komplett normal. (Laut dem Gutachten der Amtsärzte Ersatzreserve 1 , Verwendungsgrad 2, Aufgrund der Körperlänge (186 cm) nur für Hochgebirge und Panzer nicht geeignet und auch von einem Urologen wurde mir das bestätigt). Richtig formuliert wäre also, er ist normal hat aber keinen „Big Cook“. Und wenn ich dann noch im Internet Berichte lese von Leuten, die mit der Größe Probleme haben, dann weiß ich, dass ich wahrscheinlich besser bestückt bin als sehr viele andere , die aber garantiert nicht deshalb im Gerede sind.
In den 70er Jahren ging ich mit psychosomatischen Problemen zu einem Psychotherapeuten. Mir war sehr oft schlecht vom Alltagstrott. Der Psychiater meinte, ich solle mich daran gewöhnen. Ich ging deshalb auch nicht mehr zum Psychotherapeuten. Das Problem verschwand auch mit der Zeit. 1979 hatte ich Probleme mit den Nerven. Ich ging wieder zu einem Psychotherapeuten. Die Behandlung dauerte 6 Wochen. Ich bekam eine Zeit lang Medikamente und war anschließend wieder OK. Ich fühlte mich an sich ganz wohl. Ich hatte damals ein paar Probleme mit mir selber. Der Tagesablauf sah allerdings etwas anders aus. Ich ging sehr oft in die 24.00 Uhr Vorstellung in einem Nachtkino oder auch sehr oft in Cafés. Ganz plötzlich geriet bei mir irgendetwas außer Kontrolle. Ich war gereizt und nervös. Ich kündigte meine Wohnung zog ins Elternhaus und machte einen Suizidversuch mit Schlaftabletten(kein LSD!). Warum, ich weiß es wirklich nicht. (banale Gründe. Viele wälzen diese Dinge ja auf die Gesellschaft ab in der sie leben, was nicht so meine Sache ist, aber ich würde jemanden nicht widersprechen, der behauptet, dass er z.B. in einem anderem System ein zufriedener Mensch geworden wäre. ) Ich wachte nach 3 Tagen Intensivstation im Krankenhaus auf. Ich war in letzter Minute gerettet worden. Ich wurde natürlich gefragt, warum ich diesen Suizid gemacht hatte. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch zu 50% bewusstlos war und ich mich kaum konzentrieren konnte, erfand ich diesen Grund, ohne mir dabei großartig was zu denken, was sowieso noch nicht möglich war. Der Grund hatte mit irgendeinem Spielfilm zu tun, den ich mal gesehen hatte. Dieser erfundene Grund führte allerdings zu ziemlichen Missverständnissen, hatte aber mit der anschließenden psychiatrischen Behandlung nichts zu tun. Ich suchte in diesem halbbewußtlosen Zustand nach irgendeiner Erklärung, da mir alles in diesem Zustand schwer fiel. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt starke visuelle Halluzinationen. (Diesen Zustand kann man auch mit 4 Flaschen Wodka erreichen) Ich sah Menschen die gar nicht real existierten. Da ich unter starken Vergiftungserscheinungen litt, riet mir ein Arzt, den Hirnstoffwechsel in einer psychiatrischen Klinik wieder normalisieren zu lassen. Das tat ich auch. Das ganze dauerte ca. 6 Wochen und ich war wieder OK. Allerdings war diese Neuroleptikabehandlung unglaublich unangenehm. Ohne Akineton hätte ich das nicht überstanden. Akineton hatte mir ein Arzt 1979 während einer ambulanten Kurztherapie verordnet. Hätte ich dieses Medikament nicht gekannt, hätte ich es nicht bekommen. Ich lag vor dem Arztzimmer und schrie nach Akineton, welches man mir tatsächlich dann auch gab. Nachdem ich allerdings aus der Klinik entlassen wurde, traten bei mir immer mehr ähnliche Probleme auf, wie sie Bleuler in der Abhandlung über Verfolgungswahn beschrieben hat.
Natürlich kommt man gegen die Verbreitung von Gerüchten und von üblen Nachreden schlecht an und das eigentliche Problem sind Dinge, die verbreitet und unterstellt werden um psychisch Kranke oder Vorbelastete in irgendwelche Heime oder Anstalten abschieben zu können, hauptsächlich nur, weil solche Leute irgendwann einmal psychiatrisch diagnostiziert wurden. Laut Dr. Szasz will man solche Leute ja aus dem politischen System raus haben. Und anscheinend hängt damit auch die hohe Obdachlosigkeit bei psychisch Kranken zusammen. Es bleibt zu höffen, dass das irgendwann mal geklärt wird.
„Man unterstellt Ihnen, psychisch krank oder nicht normal zu sein“ , eine von vielen Fragen, die man bei den meisten Mobbingtests beantworten muss. Man kann sich vorstellen, was psychisch Kranke oder Vorbelastete in dieser Gesellschaft mitmachen. Dies dürfte auch eine Erklärung für Leute sein, die sich über manchen psychisch Kranken wundern.
Es stellt sich natürlich auch die Frage, welche Art von Mensch besonders anfällig für psychische Krankheiten ist.
Kennen Sie Menschen, die schon mal in psychiatrischer Behandlung waren?
Wenn ja, kommen Ihnen diese Leute irgenwie anders vor, aber Sie können sich das nicht richtig erklären ?
Kommen Ihnen psychisch Kranke und vorallendingen psychisch kranke Behinderte schwerfällig vor ?
Wenn Ihnen psychisch Kranke etwas von ihren Problemen erzählen, kommt Ihnen das abwegig und unrealistsch vor ?
Machen psychisch Kranke und vorallendingen psychisch kranke Behinderte auf Sie den Eindruck, als wenn sie nicht so richtig was mit der Welt zu tun haben ?
Machen psychisch Kranke auf Sie einen morbiden Eindruck ?
Wenn Sie alle Fragen mit ja beantworten konnten, dann sind Sie eine gefährdete Person und sollten sich gut informieren über die Psychiatrie.
Ich habe hier eine ausgesprochen interessante Seite gefunden, die Mobbingsituationen, aus drei verschiedenen Blickwinkeln, erklärt.
Wenn man den Artikel über Verfolgungswahn gelesen hat, dann muss man zu der Erkenntnis kommen, dass psychisch Kranke und Vorbelastete sich in keiner normalen Lebenssituation befinden, so dass man mit Sicherheit davon ausgehen kann, dass dieser Personenkreis sehr oft das Opfer von „übler Nachrede“ ist. Wir leben in einer Gesellschaft, in der alles gesetzlich geregelt ist. Das ist auch gut so. Nur für Menschen, die im Moment keine großen Probleme haben, sind die Probleme, die durch die Psychiatrie entstehen, nicht immer direkt verständlich. Aber aus meiner Erfahrung weiß ich genau, dass sich alles im Laufe der Zeit klärt und das ist eine sehr wichtige Erfahrung. Um Gerüchten vorzubeugen, weise ich auch daraufhin, dass es im Moment nicht den geringsten Grund für eine Zwangseinweisung oder auch langfristige Hospitalisierung gibt. Selbst wenn man fiktiv davon ausginge, dass alles wahr ist, so könnte eine zwangsweise Unterbringung in einer medizinischen oder anderen Anstalt nur durch einen richterlichen Beschluss erfolgen. Ich stellte allerdings fest, dass es im medizinisch/caritativen Bereich Leute gibt, die versuchen auf psychiatrisch Vorbelastete Druck auszuüben. Das ist natürlich nicht gestattet. Ob diese Verhaltensweise rein sadistischen Ursprungs ist oder ob andere Faktoren da eine Rolle spielen, kann ich noch nicht beurteilen. Mad Medicine.
Ich habe noch nie unter Vormundschaft gestanden und deshalb ist vieles von dem, was so im Laufe der Zeit erzählt wurde und wird, sowieso unrealistisch. Aber es kommt vor, dass mich Leute nötigen wollen, drohen, üble Nachrede betreiben, mich unterdrücken oder mir mit pseudogesellschaftlichen Kommentaren auf die Nerven gehen wollen. Diese Lebenssituation habe ich zum größten Teil der Psychiatrie zu verdanken. Vieles hängt natürlich auch vom sozialen Umfeld ab. Ansonsten verwalte ich das Haus meiner Eltern, die mir in diesem Haus eine Wohnung zur Verfügung gestellt haben und betreue meine Mutter, die mittlerweile in einem Altersheim lebt. Es hat sich aber als richtig herausgestellt, dass bestimmten Leuten unsere Familienplanungen schon lange nicht passten und man nun massiv gegen meine Person vorgeht. Das Verhältnis zu meinen Eltern war sehr gut, was sich auch beweisen ließe. Meine Eltern waren schon alte Leute, als ich Invalide wurde. Es ist deshalb sehr leicht verständlich, dass meine Eltern froh waren, dass jemand ihnen im Laufe der Zeit jegliche Arbeit abnahm und 24 Stunden am Tag für sie da war. Spätestens als die Eltern selber nicht mehr viel machen konnten, war dies überhaupt die Voraussetzung für ein Leben in der eigenen Wohnung. Für diese Hilfe waren mir meine Eltern zurecht besonders dankbar. Ein ambulanter Altenheimdienst kommt vielleicht 4 – 5 mal täglich für 15 Min. vorbei und das ist alles.
Die Familiäre Situation lässt sich ganz einfach beschreiben. Ich konnte meinem verstorbenen Vater und meiner Mutter nicht klar machen, was wir uns da mit der Psychiatrie eingehandelt hatten. Vorallendingen dann, wenn man mit Menschen zu tun hat, die gerne stigmatisieren. Dies war für mich eine große Belastung. Gerade die momentane Situation zeigt, wie gefährlich die Psychiatrie ist. Mein Vater hätte, wäre er noch am leben, es sicherlich jetzt begriffen. Dieses nicht begreifen war für mich eine zusätzliche Belastung. Meine Eltern waren regelrecht versessen darauf, mich finanziell und mit einer Wohnung abzusichern, wofür ich mehr als dankbar bin. Nach fast 17 Jahren Krankheit und Behinderung war das auch sehr gut. Man sollte aber bei solchen Planungen immer auch unvorhersehbare Ereignisse einplanen. Auch der Sturz der behinderten Mutter führte zu einer einschneidenden Veränderung. Sie kam vorerst in ein Altersheim, was natürlich finanziell sehr den Geldbeutel belastet.
Ich begriff zwar selber auch nicht direkt alles, hatte aber direkt ein schlechtes Gefühl bei dieser ganzen Psychiatrieangelegenheit, was sich später auch immer mehr bestätigte.
Vieles von dem was ich so mitbekam, hätte ich sogar geglaubt. Alles wurde auch so als Kampagne aufgebaut, nach dem Motto, je mehr etwas verbreitet wird, desto weniger kann der Durchschnittsmensch was dagegen machen. Aber das Internet bietet mittlerweile so viele Informationen (Artikel, Foren, Videos und Fotos), wo man genau das nachlesen kann, was viele Leute nicht wahrhaben wollen, nämlich das alles nicht so ist, wie es von einzelnen Personen dargestellt oder erzählt wird, oder was die Gründe für ein bestimmtes Verhalten sind. Scheinbar haben das viele Leute noch nicht kapiert, dass man durch diese Informationsmöglichkeiten die Menschen nicht mehr so einfach für dumm verkaufen kann. Aber es gibt leider immer noch zu viele, die die Soap-Box-Opera brauchen. (Damit der Leser nicht an Denkzwang erkrankt: Soap-Box-Opera /Daily-Soap bedeutet, dass es sich um eine einfache, leicht zu begreifende Geschichte handelt, die aber nicht mit Kitsch oder Schmalz verwechselt werden sollte. )
Das bestimmte Dinge eskalierten, hatte auch den Grund, dass tatsächlich erzählt wurde, dass ich durch Drogen krank geworden wäre, was überhaupt nicht der Fall war. Aber man wollte das aus irgendeinem Grund so sehen. Scheinbar können die Leute damit soviel anfangen. Mittlerweile haben sich die Initiatoren auch mit ein paar Leuten aus dieser Scene, so wie ich es mitbekommen habe, angefreundet. Warum, ich weiß es wirklich nicht. Ich wußte die ganze Zeit lang nicht, was die Leute das überhaupt interessiert. Ich wurde wahrscheinlich deshalb so oft „erwischt“, um einen weiteren Grund, anscheinend nur vordergründig, zur Bekämpfung der Drogenscene zu finden. (Keine Macht den Drogen) Mit dem Thema Drogen will ich mich aber hier nicht großartig beschäftigen. Drogen sind ja, wenn ich das richtig sehe, eher schon eine Volkskrankheit und ein sehr gutes Geschäft. Ich persönlich stellte, nachdem ich mit der Psychiatrie zu tun hatte und mich in einer schlechten Position befand, fest, dass tatsächlich das Verbrechen regiert. Vorher, als unbeteiligter Mensch, hatte ich das nicht geglaubt.
Trotzdem betreiben ultrareaktionäre Kreise die ganze Zeit eine Volksverhetzung, die ohne die Erklärung von Prof.Dr.Szasz zur Schizophrenie, nicht mehr richtig zu begreifen ist. Gerade in unsicheren Zeiten sollte man sich in Acht nehmen vor Demagogen. Demagogen zielen mit ihren Forderungen, argumentativen Verknüpfungen und Symbolen auf die Gefühle der Bevölkerung. Sie nutzen bestehende Vorurteile skrupellos aus, vertiefen Vorurteile, schaffen neue Vorurteile und verschärfen bestehende Interessenunterschiede in der Gesellschaft zu unvereinbaren Widersprüchen. Demagogen suchen Machtgewinn, indem sie Bevölkerungsteile aufhetzen und sich als deren Wortführer aufspielen.
Vieles von dem, was Sie da als Unbeteiligter mitbekommen, dient auch als Abschreckung und normal denkende Menschen können solche Aktionen ohne weiteres auch auf sich beziehen. Es geht darum einen Unterdrückungsapparat aufrechtzuerhalten, der aber zum Teil in unserem System nicht ganz so einfach zu durchschauen ist und an dem auch leider viele Leute beteiligt sind, die besser eine andere Einstellung zum System hätten, aufgrund ihrer eigenen gesellschaftlichen Situation und vorallendingen, weil sie von vielen Dingen und Abläufen zu wenig Ahnung haben. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat gezeigt, wo wir eigentlich stehen, was alles passieren kann und das man auch zu diesem System eine sehr kritische Einstellung haben sollte. Diese Krise war meiner Meinung nach nur eine erste große Krise und irgendwann kommt es zu einer Krise, die noch größer sein wird und danach wird vieles von dem, was jetzt noch für wichtig gehalten wird, ihnen mehr wie eine totale Belanglosigkeit vorkommen.
Im Laufe meiner Invalidenzeit traten auch immer mehr gesellschaftliche Probleme auf, die darauf aufbauten, dass ich als junger Mann insgesamt 18 Monate lang Aushilfstätigkeiten nachgangen war. Ich fand das sehr seltsam, da wir ja eine Arbeitergesellschaft sind. Ich war nun plötzlich Zielscheibe von Leuten geworden, die an dieser Industrie-Arbeitergesellschaft leiden. Es ist eher so, dass wahrscheinlich eine große Anzahl von Studenten, mehr Arbeitsstunden als Hilfs- oder Aushilfsarbeiter hinter sich hatten, als ich. In Berlin und auch vorher hatte ich deswegen auch keine Probleme. Ich hab das in der Form noch nie vorher gehört, aber es passte bestimmten Leuten hier auch sehr gut ins Konzept. Aber für die Eskalation war auch hier die Psychiatrie verantwortlich, weil ich bekomme seitdem regelmäßig zu hören, dass anscheinend in der Psychiatrie Neuss nur Arbeiter sitzen. Das war übrigens in der Landesklinik NRW Düsseldorf nicht so. Für die große Mehrzahl der Bevölkerung ist natürlich die Arbeitergesellschaft auf jeden Fall die bessere Wahl und es wird sich daran auch nicht viel ändern. Es ist ja auch gerecht. Erstaunlich war aber , dass doch sehr viele Leute mit den Gegnern der Arbeitergesellschaft kooperierten. Ich habe den Status eines PC-Technikers, war aber ansonsten nur wenig mit beruflichen Dingen beschäftigt, da ich durch die lange Invalidenzeit als Arbeitnehmer ganz ausschied. Aber das ist eine andere Geschichte.
Es wäre natürlich gut, wenn die Leute, die momentan tatsächlich eine Psychose haben, das merken und sich darüber bewußt werden.
Damit tun sich noch nicht einmal die Leute einen gefallen. die im Moment noch nicht in solchen seltsamen Situationen sind und sich solche Rechstverstöße an ihrer eigenen Person noch nicht vorstellen können. Voraussetzung für ein so wichtige Entscheidung sind Gerichtsverfahren.
Es verhält sich auch so, dass ich hier zwar in diesem Wohnort seit 1956 mit einigen Unterbrechungen wohne, aber mit vielen Leuten habe ich seitdem 16-17 Lebensjahr nicht mehr viel zu tun. Von 1972 bis Mitte der 80er Jahre verkehrte ich fast nur in Nachbarstädten ,wo ich auch ein paar Jahre zur Schule ging und von 1979 bis 1981 wohnte ich Berlin. 1986 zog ich mich dann wegen einer Krankheit zurück.
Um irgendwelchen Spekulationen vorzubeugen. Ich habe nicht vor auf ein Wohnrecht, dass in 20 Jahren einen Wert von 140000,00 € hat, ohne richterlichen Beschluss zu verzichten. Es mir schon klar, dass das viele Leute nicht interessiert, nur dieses Gerede, dass da jemand immer wieder so in Gang bringt, kann man sich wirklich angesichts solcher Summen sparen. Ich wurde tatsächlich von meinen Eltern mit Schenkungen bedacht, damit ich nicht nach fast 17 Jahren Krankheit und Invalidität in großer Armut leben muss. Dazu gehörte nach den Vorstellungen meiner Eltern, dass ich ein Dach über dem Kopf habe, ein Auto fahren kann, in Urlaub fahren kann und das das geschenkte Geld für einen langen Zeitraum für die anderen alltäglichen Aufwendungen ausreicht. Meine Eltern sind und waren durch ausreichende Altersbezüge selber abgesichert, so dass es für durchschnittliche im Alter auftretende Aufwendungen gerade ausreichte, aber wirklich nicht mehr. An sich ist das nicht so was Besonderes, nur bin ich leider so unbeliebt, dass ich solche Dinge mal richtig stellen muss, damit nicht noch mehr Unsinn erzählt wird. Durch die eigene Krankheit und Invalidität war ich allerdings immer in einer doch sehr unterschiedlichen Situation, als jemand, der vielleicht nur bei den Eltern wohnt, aber ansonsten in einem vernünftigen Arbeitsverhältnis steht und gut verdient. So etwas gibt es ja auch sehr oft und es hat ja auch Vorteile. Aufgrund der Erfahrungen, die ich machte, kam ich allerdings zu dem Ergebniss, dass z.B. unser Altersversorgungssystem verbesserungsfähig ist. Es wäre begrüßenswert, wenn man den Beitrag zur Pflegeversicherung verdoppelt, besser sogar verdreifacht, damit eine höhere Pflegepauschale ausgezahlt werden kann und die Kosten für die Alterspflege nicht wieder zur Verarmung oder großer Belastung der Kinder führt. (Das Bundesverfassungsgericht hat hier aber mittlerweile auch schon Grenzen gesetzt) Viele haben da wahrscheinlich kein Einsehen, was aber eher mit mangelnder Sachkenntnis und einem Halodribewußtsein zusammen hängt. Überhaupt wäre es wichtig nach dieser großen Wirtschafts- und Finanzkrise mehr Geld ins Sozialwesen zu stecken, damit die Bevölkerung besser abgesichert ist. Nur sehr naive Menschen werden da noch optimistisch bleiben. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo über den Abbau eines staatlichen Schuldenbergs von 500 Millarden DM ausgiebig diskutiert wurde und es waren wahrscheinlich auch noch nie so viele Unternehmen bankrott oder dem Bankrott nahe, wie heute. Die schöne moderne Welt in der wir leben ist ein hochverschuldetes Unternehmen , dass uns aber schöne Augen macht und irgendwann hat jeder Deutsche vielleicht 200000 € Schulden, die bezahlt werden müssen. Dies wird zu dem im Endeffekt führen, wo sehr viele Menschen Angst vor haben, nämlich der Verstaatlichung. Eine Verstaatlichung, bei der aber keine rote Fahne zu sehen ist, sondern nur die Zahlen des aktuellen Schuldenstands. Aus diesem dialektischen Materialismus wird dann ein neues System entstehen. Der Zusammenbruch des Kommunismus war ein Vorbote für dieses Geschehen.
Obwohl ich mittlerweile sehr viele Informationen habe, gibt es sicherlich vieles, was ich noch nicht weiß. Wenn Sie mir etwas mitteilen wollen, auch vielleicht persönliche Dinge, dann können Sie das auch vollkommen anonym. Gehen Sie einfach zu dieser Webseite :
Wie lästig diese psychiatrischen Dinge sind, konnte man jedenfalls wieder nachvollziehen. „Schizophrenie ist eine strategisches Etikett, um Menschen ausgrenzen zu können“ (Dr.Szasz) und deshalb kann man sich schlecht als Betroffener, aber auch nur als Beobachter auf etwas verlassen. Tausende Menschen wurden von der Psychiatrie geschädigt. Diese Mißstände wurden erst durch das schnelle, informative Internet durchschaubar.
Es wurde überhaupt vieles erzählt, z.B. dass mein Computer und das Telefon überwacht werden, dies stimmt nicht. Aber es gibt Leute die ständig irgendwelche Gerüchte in die Welt setzen, ganz egal um was es geht.
Angesichts dieser ganzen Widrigkeiten, stellt sich natürlich oftmals die Frage, ob eine Flucht da nicht besser ist. Ich persönlich stellte aber fest, dass psychisch Kranke mehr verfolgt werden, als die Juden im dritten Reich, nur eben anders.
Wer ist denn nun in der Psychiatrie richtig und kann damit rechnen, tatsächlich von seinen Problemen geheilt zu werden? Ich glaube, dass die meisten Menschen eher durchschnittlich in unsere Gesellschaft einbezogen werden und die meisten Menschen sind auch durchschnittlich. Ohne psychische Krankheit ist das auch kein Problem. Diese Art von Mensch kommt aber in der Psychiatrie m.M. nach nicht sonderlich gut klar. Diese Art Leute wird feststellen, dass plötzlich vieles gegen sie gerichtet ist. Sie wurden vor der psychischen Krankheit akzeptiert und das ist jetzt sehr oft nicht mehr so. Diese Leute werden unterdrückt und haben mit Repressalien zu kämpfen. Der Grund ist, dass diese Leute durchschnittliche Menschen sind, aber eben nicht eingeschränkt genug für eine Ausgrenzung ohne Komplikationen. Nur kann man wiederum gut auf solche, eher durchschnittlichen Leute, in der Gesellschaft verzichten. Wären solche Leute nun tatsächlich plötzlich so geistig zurückgeblieben, dass sie nicht mehr in der Lage wären, die oft tagtäglich anfallenden Besorgungen zu erledigen (z.B. Behördengänge, Produkte einkaufen, Briefe schreiben, die Steuererklärung, am Verkehr teilnehmen etc), dann hätte diese Art von Mitbürger sicherlich keine Probleme in der Psychiatrie. Das ist meiner Meinung nach auch der Grund, warum z.B. in vielen Metropolen 2/3 aller psychisch Kranken, die ein- oder mehrmals in einer psychiatrischen Klinik waren, obdachlos wurden. Die anderen Leute sind m.M. nach Menschen, die schon immer in der Lage waren, ein intensiveres, freundlicheres Verhältnis zu Partnern, Kollegen, Freunden und Mitmenschen aufzubauen und wahrscheinlich auch in der Psychiatrie besser klar kamen.
Die Psychiatrie ist für viele Leute ein gefundenes Fressen. Das kann man aber nicht so ohne weiteres direkt feststellen. Jedenfalls sollte man alles sorgfältig lesen. Im Internet gibt es viele Möglichkeiten.
Ich selber lernte zufällig auf privater Ebene in den letzten Monaten ein Krankenschwester kennen, die seit vielen Jahren in einem städtischen Krankenhaus arbeitet. Während ihrer Ausbildung hatte sie mal ein paar Wochen in der Psychiatrie gearbeitet und empfand dies als sehr anstrengend. Als ich ihr meine Eindrücke und Erlebnisse schilderte, die ich seit meinem Klinikaufenthalt 1981 gemacht hatte, war sie fassungslos und musste alles erstmal verarbeiten. Aufgrund ihrer Reaktion kam ich dann auch dahinter, dass hier wohl in dieser ganzen Angelegenheit der Wurm drin steckt und das deshalb alles so schlecht verlief. Es ist ja auch kaum zu begreifen, dass jemand wegen eines 6- wöchigen Psychiatrieaufenthaltes, mit immer mehr Widrigkeiten zu kämpfen hat
Es bleibt zu hoffen, dass auch die Insassen von Heimen und Kliniken einen gesetzlichen festgelegten Mindestlohn bekommen. Wenn jemand z.B. in einer Klinik 3 Stunden täglich Plastikteile zusammenbaut, dann hat er meiner Meinung nach auch das Recht auf einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens 7,50 €. Bei Sozailhilfeempfängern wird der Mindestlohn mit der Sozialhilfe verrechnet. Die Einführung des Mindestlohnes dürfte ja ein Argument für alle vernünftigen Menschen darstellen, die Parteien, die dafür stehen, auch zu wählen. In der nächsten Legislaturperiode sollte eine Angleichung an europäische Verhältnisse erfolgen. Das können wir uns hier gerade in Deutschland nicht mehr länger leisten, auch im Hinblick auf die Verhältnisse im dritten Reich, wo Menschen ja brutal versklavt wurden. Wer schon einmal in Ländern, wie Frankreich, Belgien und den Niederlanden war, wird feststellen, dass man auch mit Mindestlöhnen leben kann. In diesen Ländern ist sogar die Lebensqualität höher als bei uns. Die Löhne in Deutschland hinken bereits seit mehreren Jahren der europäischen Entwicklung hinterher. Was ist aus den ehrgeizigen Deutschen geworden? Weg mit den Leuten, die m.M. nach aus reiner Boshaftigkeit den Fortschritt aufhalten in unserer Gesellschaft und den gediegenen Bürgerstaat seit Jahrzehnten verhindern. Die schlechten Ergebnisse der großen Volksparteien bei der Bundestagswahl 2009 haben gezeigt, dass man den großen Volksparteien keine bürgerliche Politik mehr zutraut, sondern sie eher als Unternehmensparteien sieht. Vorallendingen Grüne und die Linke konnten sich deshalb zurecht weiter verbessern. Gerade die SPD kostete diese Art von Politik die Stimmen. Die Bürger, die keinen Linksrutsch wollten, wählten die FDP.
!! Ich hatte ja schon einmal erwähnt, dass es im Moment nicht den geringsten Grund für eine Zwangseinweisung oder auch langfristige Hospitalisierung gibt. Selbst wenn man fiktiv davon ausginge, dass alles wahr ist, so könnte eine zwangsweise Unterbringung in einer medizinischen oder anderen Anstalt nur durch einen richterlichen Beschluss erfolgen. Es handelt sich eindeutig um üble Nachrede,.
Wenn jemand nun eine psychologische Behandlung will, dann sollte er sich darüber im Klaren sein , dass er sich in im Grunde genommen in eine Subkultur begibt, die aber vom System überwacht und getragen wird. Viele kennen so Sätze wie „das Recht auf Anderssein“ . Man wird u.U. mit der Zeit mit solchen Dingen in Verbindung gebracht. Etwas was die Menschen, die vielleicht nur persönliche Probleme haben und das Gespräch und Hilfe suchen, bei so einer Entscheidung beachten sollten.
Mal abgesehen von den täglichen Problemen, mit den viele Menschen auch ohne die Psychiatrie zu kämpfen haben, zeigt uns die wissentschaftliche Abhandlung von Bleuler über Verfolgungswahn, aber auch andere Bücher und Berichte, dass viele psychisch Kranke sich in Lebenssituationen befinden, die zum großen Teil nur aus üblen Nachreden, Schuldzuweisungen, Aussonderungsmaßnahmen und Nötigungen bestehen.