Neue Erfahrungen mit Linux

November 15, 2008

linux-logo-full.jpg

In den 90-er Jahren hatte ich zum erstenmal eine Linux Distribution ausprobiert. Ich war damals an sich sehr angetan von diesem Betriebssystem und wenn ich damals nicht Midi-Musik gemacht hätte (es gibt da für Windows und Apple  wirklich tolle Sachen),  wäre ich vielleicht auf Linux umgestiegen oder besser gesagt, ich hätte es vielleicht als 2-tes System fest installiert. Das damalige System ließ sich erstklassig installieren und der gute Partionsmanager beeindruckte mich.

In den letzten Wochen habe ich mich nach langer Zeit mal wieder mit Linux beschäftigt. Ich möchte ein komplettes Betriebssystem auf meinem USB Stick installieren. Dieses Vorhaben stellte sich aber als ziemlich schwierig dar. Nur einige Distributionen ließen sich  installieren. DamnSmallLinux (50 MB) mit dem Kernel 2.4.31 konnte ich per USB Stick zum Laufen bringen, obwohl es nicht der neueste Kernel ist, unterstützt er Satalaufwerke. Die anderen Distributionen besaßen alle einen 2.6.xx Kernel, der scheinbar auf bestimmten Computern Schwierigkeiten bereitet. Ob es tatsächlich nur am CD-Rom Laufwerk liegt, kann ich noch nicht genau sagen.  Wenn Linux partout nicht laufen will, dann besteht noch die Möglichkeit , die Iso-Images in einer virtuellen Umgebung laufen zu lassen. Das ist zwar mit  Geschwindigkeitsverlusten verbunden, aber gerade Anfänger können sich so unkompliziert mit dem Betriebssystem Linux vertraut machen. Ich selber benutze die erstklassige Virtual Box von Sun, auf der wirklich jede Distribution läuft. Bevor man mit der Partionierung von Festplatten beginnt, sollte man erst klären, ob so eine Distribution überhaupt läuft, was mit den beliebten Live CD´s sehr gut möglich ist. Ich empfinde Linux als ein System, dass ich einem absolutem Computerneuling nicht unbedingt empfehlen würde.  Linux ist für mich ein System, dass eine beachtliche Qualität erreicht hat, aber auch ein System mit dem man sich etwas  intensiver beschäftigen muss. Ich  stellte fest, dass Linux hervorragend für die Installation auf einem USB Stick geeignet ist. Hierfür gibt es verschiedene Anleitungen, die wahrscheinlich auch auf den meisten Computern funktionieren. Denen, die aber auch Schwierigkeiten (aufgrund der Hardware) mit der USB Installation haben, empfehle ich für den Anfang  folgende Installation unter Windows:

Download Syslinux

Download 7-Zip oder ein anderes Extracting-Tool

außerdem noch ein USB Stick mit mindestens 64 MB.

Als erstes wird der USB Stick unter Windows-Arbeitsplatz mit Fat (nicht FAT32) schnellformatiert. Das DSL-Linux wird mit dem Extracting-Tool auf den USB Stick entpackt. Anschließend wird Syslinux noch entpackt. Am besten auf Laufwerk c:. Ordnernamen überprüfen.  Dann Start , Ausführen , Cmd. In das Commando-Fenster cd \syslinux\win32 eingeben. Mit syslinux.exe    -ma X: (Achtung: x steht für den Laufwerksbuchstaben des USB-Sticks) wird der USB-Stick bootfähig gemacht. Den Computer nun neu starten und die Bootoptionen im Bios überprüfen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Computer booten vom USB -Drive zulässt. Schalten sie den Computer vor dem ersten booten noch einmal ganz aus. Falls noch Probleme auftreten, einfach alle USB Geräte entfernen, außer dem USB Stick und neu starten. Geräte müssen u.U, nach erfolgreicher Installation, neu konfiguriert werden.

dsl3.2-1.jpg

Die zweite Mini-Distribution, die auf meinem Computer läuft, ist Feather-Linux (112 MB) mit einem 2.4 Kernel auf Knoppix-Basis. Mit den Boot-Optionen  “nodma und noapic” ließ sich Feather-Linux anstandslos installieren.

Feather-Linux Download

HP-USB-Tool

Download Syslinux

Download 7-Zip oder ein anderes Extracting-Tool.

Den USB Stick mit dem HP-USB Tool FAT16 formatieren. Mit 7-Zip Feather Linux auf dem USB-Stick entpacken. Anschließend wird Syslinux noch entpackt. Am besten auf Laufwerk c:. Ordnernamen überprüfen.  Dann Start , Ausführen , Cmd. In das Commando-Fenster cd \syslinux\win32 eingeben. Mit syslinux.exe    X: (Achtung: x steht für den Laufwerksbuchstaben des USB-Sticks) wird der USB-Stick bootfähig gemacht. Den Computer nun neu starten und die Bootoptionen im Bios überprüfen.

feather-linux-1.png

Eher zufällig fand ich das phantastische Tool UNetbootin – Universal Netboot Installer , dass bis auf das Formatieren des USB Sticks, die gesamte Installation übernimmt. Mit dem Tool ist es möglich, auch aufwendige Linux – Distributionen, ohne vorherige CD-Installation, zum laufen zu bringen. Bis jetzt habe ich nur die wirklich sehr schöne Linux-Distribution Linux-Mint 5-Light (637 MB) ausprobiert, die sich mit den zusätzlichen Bootoptionen “irqpoll und noapic” im Default-Modus starten lässt. Man sollte allerdings zuerst einmal USB-Geräte , bis auf Maus und USB – Stick, entfernen und später installieren.  Das Unix/Linuxsystem war ursprünglich ein System, welches auf den Computer “maßgeschneidert” wurde, was natürlich bei einer großen Verbreitung nicht mehr möglich war. Es ist also sehr wichtig, sich mit den Bootoptionen gut auszukennen. Leider stellte ich fest, dass nicht alle Distríbutionen genug Informationen zur Verfügung stellen. Ich musste in mindestens 100 Foren und Hilfeseiten suchen, um die passenden Bootparameter zu finden, die teilweise allerdings von der eigenen Distribution abweichen. Es wundert mich allerdings, dass der Bootvorgang so lange dauert.

Dieses moderne Linux bietet schon eine ganze Menge. Der Drucker wurde direkt erkannt und automatisch eingerichtet. Für die Grafikkarte gibt es ein automatisches Installationsprogramm (Envy für ATI und Nvidia Grafikkarten) und eine Updatefunktion, wie in Windows. Linux Mint richtet auch automatisch die Anpassung an die Bildschirmgröße ein und die Netzwerkkarte wurde auch automatisch erkannt und direkt eine Verbindung hergestellt. Es  ist ein sehr gelungenes Linux und bietet auch für das Auge eine ganze Menge, wie z.B. Screens, die man, wie einen Würfel drehen kann,  um so von einer Arbeitsfläche zur anderen zu gelangen.   Ich habe mittlerweile Linux Mint auch auf der Festplatte installiert.

Linux Mint friendly Laptops

linux-mint-3.1.jpg

Ein sehr großes Problem stellte die Inbetriebnahme des Wlan dar. Das Wlan Tool Ndiswrapper bietet zwar eine ausgezeichnete Lösung an, nämlich die Integration des mitgelieferten Windowstreibers, nur das funktionierte nicht, obwohl der Treiber vom System akzeptiert wurde und ich deshalb auch glaubte, dass es der richtige Treiber ist. Mit dem  Atheros 5007 EG Wlantreiber konnte keine Verbindung hergestellt werden. Der Atherostreiber 5007 EG funktioniert nicht zusammen mit Ndiswrapper unter Linux. Es funktioniert nur der folgende Atheros Treiber

Wireless_Atheros_XB63_v5.3.0.45_XP

Das Wlan funktioniert mit diesem Treiber ausgezeichnet.

Nach der Ndiswrapper-Installation des Windowstreibers muss noch unter Hardware-Treiber (Menu) der Atheros Hardware Access Layer deaktiviert werden. Dann das System neu starten. Nach dem Reboot wird die Verbindung direkt erkannt und man kann jetzt SSID und Password eintragen. Eine elegantere Lösung dieses Wifi-Problems  konnte ich mittlerweile hier finden.

Linux Mint How To Seiten

Ich persönlich rate allerdings zu Ndiswrapper, weil die Atheros 5007 EG Karte ein bekanntes Linuxproblemgerät ist.

Das nächste Problem war die Soundkartenkonfiguration. Es kam nur Sound aus dem Kopfhörer, die Speaker blieben stumm. Dieses Problem konnte ich aber schnell mit der Hilfe einer  erstklassigen Ubuntuseite lösen. Auf diesen Seiten wird man viele Problemlösungen finden. Wirklich sehr gut.

Toll ist auch Ubuntu Studio. Ein komplettes Multimediastudio für Audio, Video und Photo. Es gibt aber auch schon Musiksoftware live. Ein komplettes Musikstudio auf CD/DVD, dass u.U. auch  auf einem USB STICK läuft.

screenshot2

Screenshot meiner Linux Mint 5 Distribution

Die Installation des USB-DVBT-Sticks war nicht so ganz einfach. Ich konnte zwar sehr gute Installationsanleitungen für den USB-DVBT-Adapter MSI Digivox II im Internet finden, aber obwohl ich alle notwendige Software installiert hatte, funktionierte der Fernsehempfang  nicht auf Anhieb.  Warum, ich  weiß es nicht. Es kam dann so, dass am folgenden Tag plötzlich der Senderscan funktionierte und noch einen Tag später hatte ich plötzlich DVBT Empfang mit 26 Sendern. Als Channel.conf benutze ich die mitgelieferte Ruhrgebiet Liste für den Raum Düsseldorf/Neuss. Eine Woche später hatte ich den Grund für dieses merkwürdige Verhalten gefunden.

Die Firmwareangabe in der Ubuntu-Installationsbeschreibung (unten)  ist m.M. nach falsch.

Firmware download MSI Digivox II :

kopieren in /lib/firmware/2.6.24-22-generic/ (Bezeichnung je nach Kernel)
Mit dieser Firmware funktioniert alles erstklassig.
Screenshot DVB-T

Als Media Player installierte ich den bekannten Kaffeine Media Player.

Hier noch die Installationsanleitungen :

Beeindruckt hat mich an Linux, dass es möglich ist, auch mit alten PC´s eine  tolle grafische Destopumgebung  zu kreiren. Linux Mint ist m.M. nach schön und schlicht designed. Aus diesem Grunde habe ich in den letzten  Tagen nach einem etwas aufwendigeren Desktopthema gesucht und auch tatsächlich etwas nach meinem Geschmack gefunden. Der neue Desktop ist stark an den Apple MacOS Desktop angelehnt, der ja nun wirklich sehr schön und auch praktisch ist. Ich habe aber den Splashscreen und das Loginwindow von Linux Mint beibehalten.

bildschirmfoto1
Ich habe mittlerweile noch zwei weitere Distributionen ausgemacht, die auf meinem FSC Amilo Xa2528 ohne Probleme laufen. Zenwalk Linux und  gOS. Beides sehr ansprechende Distributionen, die in der Live Variante sehr gut für einen USB Stick geeignet sind. Da gOS eine schönere grafische Oberfläche bietet, habe ich mich nun für dieses System entschieden. Das System unterscheidet sich technisch nicht von Linux Mint 5. Es wurde aber eine sehr schnelle Widget-Bar und Gadgets direkt integriert und alles auf Google-Applicationen abgestimmt. Das System ist, genau wie Linux Mint 5, ein Debian/Ubuntu 8.04 Derivat , so dass man die vielen Installations- und Hilfeseiten von und über Ubuntu benutzen kann. Die Probleme, die dieses System mit meinem Computer hat, sind  exakt  die gleichen, wie bei Linux Mint 5. Für die Fenster wurden die Themes von Mac4Linux übernommen.

Nach der Neuinstallation von gOS geht es nun weiter mit der Installation optionaler Hardware. Viele werden sicherlich schon per UMTS surfen. Die Treiber für die verschiedenen UMTS USB Sticks oder Cards sind im Internet erhältlich und lassen sich einfach installieren. Ich stellte allerdings fest, dass es nicht ausreichte nur den speziellen Mobile-Treiber zu installieren. Mein UMTS Stick wurde noch nicht einmal erkannt. Ich installierte deshalb zusätzlich das Gnome-PPP Paket. Hiermit konnte ich den UMTS Stick initialisieren. Der Stick wurde erkannt. Nur mit Gnome-PPP alleine konnte  aber wiederum kein ausreichender Kontakt hergestellt werden. Ich startete  deshalb wieder die Software des UMTS-Anbieters und konnte nun endlich eine normale  UMTS-Verbindung herstellen. Erst durch Gnome-PPP wurde der UMTS-Stick erkannt und von der spezifischen Mobile-Software akzeptiert. (Viele Wege führen nach Rom) Das muss allerdings nicht immer so sein und tritt nur bei Erstinstallationen auf.

Hier der Link zur Gnome-PPP Installation.

Ubuntu – Gnome-PPP Installation

screenshot4

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Die Soundkarteneinstellung

Hier die Anleitung:

Terminal öffnen:

gksu gedit /etc/modprobe.d/alsa-base

diese Parameter am Ende von — # Prevent abnormal drivers from grabbing index 0 –  eintragen

options snd-hda-intel model=6stack-dig index=-2

speichern

gksu gedit /etc/modules

im Terminal eingeben diese Parameter am Ende der Liste eintragen

snd-hda-intel model=6stack-dig index=-2

speichern.

Doppelklick auf das Lautsprechersymbol in der Taskleiste.

Edit  — Preferences — zusätzlich Surround, Center, LFE, Side, PC Speaker auswählen und im Mixer alle Volumes aufdrehen.

Dieser Vorgang ist für viele Computermodelle gleich. Nur die model-Angabe ändert  sich  je nach Soundkarte. Dann den Computer neu starten.

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Etwas Eyecandy : wbar – Widget Start Leiste (Zubehör)

Quellcode herunterladen mit Befehl

wget http://www.tecnologia-aplicada.com.ar/rodolfo/wbar-1.3.3.tbz2

und entpacken mit

tar xvfj wbar-1.3.3.tbz2

in Verzeichnis wechseln mit

cd wbar-1.3.3

zuerst noch

libimlib2-dev installieren

sudo aptitude install libimlib2-dev

nun wbar kompilieren

sudo make

dann installieren mit

sudo make install

Das Programm ist zwar nun schon lauffähig (wbar -above-desk),  aber  eine grafische Konfigurationsoberfläche ist besser. Nun noch

http://www.gnomefiles.org/download.php?soft_id=2254&where=http%3A%2F2Fkoti.kapsi.fi2F%7Eighea%2Fwbarconf%2Fwbarconf_0.7.2-1_i386.deb

wbarconfig deb-Datei installieren. Wenn Sie sich diese webconf nicht direkt installieren läßt, dann vorher noch

http://p17-linuxzone.de/serendipity/uploads/wbar_1.3.3-1_i386.deb

downloaden und installieren.

unter Menu – Sitzungen – Startprogramme -add : Commando  : ” wbarconf –wbar”  einsetzen. (2 Bindestriche vor wbar)

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Die auf Debian basierende Distribution Elive konnte ich mittlerweile auch starten. Allerdings nur mit  USB-Stick und CD zusammen. Ausgestattet mit Enlightment 16/17 macht sie einen sehr guten Eindruck.  Obwohl  ich die CD zum starten brauche, wird auch hier das CD/DVD Laufwerk anschließend nicht mehr erkannt und im Manager angezeigt. Während der Installation treten auch hier einige lange Pausen auf. Also nicht direkt wieder ausschalten.  Das gilt übrigens für alle Live-CD (Live-USB-Sticks). Zusammen  gefasst noch alle Distributionen, die mal abgesehen vom Problem mit dem CD/DVD Laufwerk,  gut auf diesem Computermodell  laufen.

Ubuntu 8.04 (Wubi) und Debian/Ubuntu Derivate Linux Mint 5 Light, gOS Gadget,  Earos und andere wie  Zenwalk, Elive, Feather Linux und Damn Small Linux.

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Um das CD/DVD Laufwerk in Betrieb nehmen zu können, ist leider eine Kernelkompilierung notwendig. Das ist zwar einfacher, als man zuerst glaubt, aber doch mit einigem Aufwand verbunden. In den Standardkerneleinstellungen wurde der für dieses Laptopmodell notwendige Satasupport nicht aktiviert. Warum? So etwas ist für mich ein Rätsel. Mein Laptop hat Komponenten, wie Sie in hunderten von Laptops verbaut sind und Sata ist m.M. nach doch sehr populär. Es müssen insgesamt 3 Einstellungen verändert werden um das Laufwerk zu aktivieren. Im Moment teste ich noch alle möglichen Kernel-Konfigurationen, was sehr aufwendig ist. Die Lösung für das CD/DVD Problem zu finden war gar nicht so einfach.

Download des Kernels :

http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/linux-2.6.24.tar.bz2

Die nachfolgenden Pakete müssen vor der Kompilierung mit Synaptic installiert werden.

build-essential

kernel-package

xmlto

libncurses5-dev

libgtk2.0-dev

libglib2.0-dev

libglade2-dev

libqt3-mt-dev

Die Kerneldatei kopieren wir mit Root-Rechten in den Ordner /usr/scr/. In diesem Ordner starten wir den Terminal und entpacken mit

sudo tar -xjvf linux-2.6.24.tar.bz2

dann einen Link erstellen

sudo ln -s linux-2.6.24 linux

in Ordner wechseln

cd linux

Zuerst wird  die momentane Konfigurationdatei erstellt:

sudo make oldconfig

mit folgendem Befehl xconfig starten

sudo make xconfig

Hier ändern wir unter ATA/ATAPI/MFM/RLL support

1) Support for  Sata     BLK_DEV_IDE_SATA =y (aktivieren)

2) Sharing PCI IDE Interrupts   IDEPCI_SHARE_IRQ is not set  (deaktivieren) (Nur bis   Kernel 2.6.24)

3) AMD und nVidia IDE Support   BLK_DEV_AMD74XX=m (Module aktivieren) dann “save”

Es stellt sich nun die Frage, ob man vielleicht noch etwas anderes verändern möchte. Z.B. aktivierung der ALSA-Konfiguration, mit genauer Angabe des Soundchips  etc.

Das Problem mit dem nicht funktionierenden CD/DVD Laufwerk dürften sehr viele LinuxUser haben. Die Änderungen in 1)  und 2 ) betreffen nicht nur dieses Computermodell. Punkt 3) je nach Computermodell.

Mit den folgenden Befehlen wird  optimiert, gesäubert und kompiliert.

export CONCURRENCY_LEVEL=3

sudo make-kpkg clean

sudo make-kpkg –initrd –revision 2.6.24 binary

Der Kompilierungsvorgang dauert bei mir ca. 40 Minuten. Danach müssen unter /usr/scr/                         5 Deb-Dateien vorhanden sein, die jetzt  installiert werden.

In die Blacklist tragen wir noch  “blacklist pata_amd” ein.

gksu gedit /etc/modprobe.d/blacklist

oder eleganter

echo “blacklist pata_amd” | sudo tee -a /etc/modprobe.d/blacklist

speichern.

Nach der Installation den Computer neu starten. Ich würde allerdings vorher noch einmal das Grub-Bootloader-Menu überprüfen.

sudo gedit /boot/grub/menu.lst

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Nach der Kompilierung und Installation des neuen Kernels, muss Ndiswrapper neu installiert werden. Natürlich in der neuen Kernelumgebung, die wir nach einem Reboot in Grub ausgewählt haben.

1a. Download des Ndiswrapper Source Code:

http://wifix.sourceforge.net/software.php?title=ndiswrapper

1b. Download des AR5007EG Windows XP drivers:

32-bit version :

wget http://blakecmartin.googlepages.com/ar5007eg-32-0.2.tar.gz

64-bit version :

wget http://blakecmartin.googlepages.com/ar5007eg-64-0.2.tar.gz

2. Entpacke die Archive (Version vergleichen) :

tar xvf ar5007eg-*.tar.gz

tar xvf ndiswrapper-1.51.tar.gz

3. Feststellen ob Kernel Headers und die Build Essential Pakete installiert sind.

sudo aptitude update && sudo aptitude install linux-headers-$(uname -r) build-essential

4. Blacklist der ath_pci Kernel Module  (Das Chipset wird nicht unterstützt)

echo “blacklist ath_pci” | sudo tee -a /etc/modprobe.d/blacklist

5. Kompiliere Ndiswrapper:

pushd ndiswrapper-*/

sudo make uninstall

make

sudo make install

popd

6. Installiere die Windowstreiber (gehe in Verzeichnis /ar5007eg/ — nutze Ndiswrapper):

pushd */ar5007eg/

sudo ndiswrapper -i net5211.inf

popd

7. Stelle fest ob Ndiswrapper geladen wird:

sudo modprobe ndiswrapper

echo “ndiswrapper” | sudo tee -a /etc/modules

8. Computer neu starten, dann müsste es eigentlich wieder funktionieren :

sudo init 6

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Zum Schluss muss noch die Nvidia 3D-Grafikkarte installiert werden. Die Installation von Grafiksoftware ist sehr einfach, nur wenn es dann doch zu Komplikationen kommt, dann kann es sein, dass man  tagelang an so einem Problem sitzt. Aus diesem Grunde installiere ich die Grafikkarte immer am Schluss, erst dann, wenn ich wirklich 3D Grafik benötige.

Vorab kopieren wir zur Sicherheit   die  in /etc/x11 befindliche  xorg.conf  Datei in unser Homeverzeichnis. Wenn was schief geht, kann man so schnell die ursprüngliche Konfiguration wiederherstellen. Nun, durch das selbstgebaute Kernelupdate haben wir es mit etwas anderen Gegebenheiten zu tun. Ich stellte fest, dass man, mal abgesehen von Ndiswrapper und den Grafiktreibern, besser alle Programme erst in der alten Kernelumgebung installiert. Daran muss man sich aber nicht grundsätzlich halten. Erst wenn Sie nicht in der neuen Kernelumgebung funktionieren, sollte man sie hier einfach nochmal installieren. Man sollte nicht vergessen, dass eine Standardinstallation etwas anderes ist als ein selbstgebautes Kernelupdate.  Die Grafikkartentreiber habe ich mit dem in der Standardinstallation enthaltenen  Envy-Grafikkartentreiber-Programm installiert, allerdings in der neuen Kernelumgebung 2.6.24.  Auf Anhieb funktionierte alles sehr gut. In der alten Kernelumgebung kam bei ersten neuen Start ein Konfigurationsbildschirm. Ich konfigurierte allerdings nicht und startete in einer geringeren Auflösung. Beim nächsten Start war dann auch hier alles richtig konfiguriert. Pulseaudio funktionierte auch nicht richtig in der neuen Umgebung. Ich markierte deshalb alle Pulseaudiopakete in der Synaptic-Paketverwaltung und reinstallierte sie.

Aus diesem Grunde sollte man auch nicht direkt  alle alten Menueinträge in der Grub-Menu-Liste löschen und mit “löschen” überhaupt vorsichtig sein. Mit einem “#” vor jeder Zeile, kann man die Einträge  unsichtbar machen.

Die DVBT-Unterstützung und Firmware für Kaffeine musste ich z.B. in der alten Kernelumgebung installieren, weil unter /lib/firmware/kernel2.6.xx mein neuer Kernel nicht aufgeführt ist. Goggle Earth ließ sich allerdings problemlos auch in der neuen Kernelumgebung installieren. Soviel vorerst zu diesem Thema.

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Es stehen also auch für diesen Linuxproblemcomputer einige gute Distributionen zur Verfügung, so dass man nicht verzichten muss und nach dem Kernelupdate mit den richtigen Treibern, startet Linux in nur 35  Sec. (vorher fast 3 Minuten)

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Windows vs. Linux : Spätestens seit Windows XP hat sich Windows zu einem erstklassigen Betriebssystem entwickelt. Es ist stabil und macht kaum Probleme. Seit Vista SP1 ist es m.M. nach noch stabiler geworden. Linux ist ein System, dass, wenn es einmal eingerichtet ist, auch sehr stabil ist.  Für beide Systeme gibt es tausende von Freewareprogrammen und kommerziellen Programmen in allen Kategorien,   wobei Linux sicherlich die bessere Freeware bietet.

Windows ist so etabliert, dass es wohl   kaum noch  Computer gibt, die nicht mit diesem Betriebssystem ausgeliefert werden. Linux ist eine Alternative und bietet eine Menge Performance.

noch ein paar Links :

CDROM-Probleme unter Linux

Probleme mit Linux Kernel 2.6

Linux – Probleme mit dem FSC Xa 2528

Distributionen :

Suse Linux

Mandriva Linux

DamnSmallLinux – sehr kleine und feine Distribution mit Kernel 2.4.31

MCN Live – läuft gut in der Virtual Box

Slax – läuft

PCLinuxOS – läuft sehr gut in der Virtual Box

Linux Mint – läßt sich gut installieren

Dreamlinux – läuft sehr gut in der Virtual Box

Zenwalk Linux – läuft sehr gut in der Virtual Box

gOS Linux - läßt sich gut installieren

Elive Linux – läßt sich  installieren

screenshot41

(k)


Erfahrungen mit digitalen Kompaktkameras

Oktober 20, 2008

Meine erste digitale Kamera war ein Rabattpunktepräsent. Es war die Jenoptik-JD-C-1.3

jenoptikpola

Die Kamera hat einen 2 Mpx CMOS-Sensor, einen digitalen Zoom und ein Fixfokusobjektiv. Der Isowert lag fest bei 100°. Eine Nahaufnahmefunktion ist auch integriert. Hier die technischen Merkmale:

Sensor = 2.1 M CMOS / effektiv 1.92 M

Objektiv = 5G mit Nahaufnahme, Brennweite effektiv 8,47 mm, F2.8

Bildsucher = Gesichtsfeld: 85 %

Bildformat = 2048×1536 (interpoliert) : 1600×1200 : 800×600

Videoauflösung = 320×240 mit Tonaufzeichnung, bis max.15 Bilder/s

Speicher = Interner Speicher: 8 MB Flash Memory

Externer Speicher:

Anzahl der Bilder = 2048 x 1536 ; 9 Bilder (Hoch) ; 12 Bilder (Normal)

1600 x 1200 ; 12 Bilder (Hoch) ; 16 Bilder (Normal)

800 x 600 ; 37 Bilder (Hoch) ; 51 Bilder (Normal)

Video = 63 s Videoaufzeichnung mit 320 x 240

Audio = 29 min Tonaufzeichnung

Belichtungsbereich = Auto & manual: Korrekturwert –2EV to + 2EV in Schritten zu 1/3

Digitaler Zoom = 4 x

Fokusierung = Fixfokus

Schärfebereich = 1 bis unendlich, Macro 20 cm, PC Kamera-Modus 1m bis unendlich

Filmempfindlichkeit = ISO 100

Webcam- Funktion = ja

Selbstauslöser = 2 bis 10 s

Bildlöschfunktion = Einzeln / alle

Schnittstelle = USB

Menüführung = 6 sprachig, inkl. Deutsch und Englisch

Belichtungszeit = ¼ – 1/ 4000 s

Kompression = JPEG, AVI bei Videoaufnahmen

Weissabgleich = Automatik oder manuell ( 4 Einstellmöglichkeiten)

Tageslicht, Schatten, Glühlampenlicht, Neonlicht

Audio Format = IMA-ADPCM, 8KHz, 4 Bit

Schnellaufnahme = 5 Bilder je Aufnahme, Bildformat: 800×600

Blitz = 3 Einstellungen: Automatik, Ein/Aus, Blitzreichweite 2m

LCD-Anzeige = Farbmonitor, 1,5 TFT- Flachbildschirm

Obwohl es eine sehr einfache Kamera ist, konnte ich mit ihr teilweise ganz gute Fotos machen, dies war allerdings sehr davon abhängig, dass das Wetter sehr gut war und die Sonne schien. Viele Aufnahmen gingen auch daneben und ich wusste oftmals nicht woran es lag. Auffällig an vielen Fotos ist, dass sie zum Rand hin dunkler werden. Das Fixfokusobjektiv überraschte mich durch seine teilweise erstaunliche Schärfe. Batterien oder Akkus waren allerdings immer sehr schnell leer.

Madeira020 Madeira063

Die Abbildungsleistung der Kamera war mir auf Dauer nicht sicher genug, weshalb ich mir eine neue Kamera zulegte.

Sanyo Xacti J4EX

sanyo-xacti-vpc-j4-expola

Nachdem ich wochenlang im Internet Artikel und Testberichte studiert hatte, fiel meine Wahl auf die Sanyo Xacti J4EX Kamera. Die Kamera schnitt in den Testberichten gut ab und erfreute sich ausgesprochen guter Kundenbewertungen. Die Kamera sah elegant aus, hatte eine geschützte Linse, einen zusätzlichen optischen Sucher und eine Videofunktion mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixel. Die Videofunktion mit 640 x 480 Pixel war zum Kaufzeitpunkt in vielen Kameras auf nur 320 x 240 Pixel beschränkt. Mit der Fotoqualität war ich sehr zufrieden bei dieser Kamera und die Qualität der Videoaufnahmen überraschte mich positiv. Dies führte dazu, dass ich mehr und mehr Videoaufnahmen machte. Bei den Videoaufnahmen stellte ich allerdings fest, dass ein Bildstabilisator sehr von Vorteil wäre. Der Ägyptenfilm und auch der Tunesienfilm in diesem Blog wurden mit dieser Kamera gefilmt, sind aber stark komprimiert. Die Aufnahmen sind teilweise verwackelt. Auf DVD ist die Qualität aber nicht zu verachten. Ansonsten trat bei dieser Kamera, dass für die meisten Kompaktkameras übliche Problem auf – starkes Rauschverhalten (Ausgenommen davon sind hier einige FUJIFILM Kameras F30,F31d, S6500 etc.). Das Rauschen wird bei steigender ISO Rate immer stärker. Ein Problem, was natürlich in den DSLR Kameras schon gut bis sehr gut gelöst wurde, durch die Verwendung großer Sensoren (z.B. Nikon D40, bei der D40 ist das Rauschverhalten bei ISO 800 so gut, wie bei vielen Kompaktkameras mit ISO 100). Ich hoffe, dass diese Sensoren auch mal in Kompaktkameras eingebaut werden oder das allgemein, zumindest bis einschließlich ISO 400, keine Qualitätsverluste auftreten. Die Größe der DSLR Kameras hat mich bis jetzt immer noch vom Kauf abgeschreckt. Als praktische Immerdabei-Kamera hat mich die Sanyo mehr als überzeugt. Ich glaube, man kann sie immer noch empfehlen, so lange das Sensorproblem bei den Kompakten besteht.

Technische Merkmale:

Technische Details

Abmessungen (BxHxT) (mm): 101 x 46 x 26

Auflösung [Pixel]: 85000

Maximale Auflösung: 3264 x 2448

Aufzeichnung: DCF;DPOF;JPEG;Quick Time Movie;WAV

Batterie: Li-Ionen Akku

Belichtungszeit (Sek): 1/30 – 1/10000

Bildschirm: TFT-LCD

Bildschirmdiagonale (Zoll): 1.8

Bildwandler (Chip): 1/2.7“ CCD

Speicherkarten-Einschub: Secure Digital Karte

Gewicht (kg): 130

Kameratyp: Sucherkamera

Lieferumfang: 16MB Secure Digital Karte;AV-Kabel;Ladegerät;Tragekordel;USB Kabel;Utilities-CD

Videofunktion: Ja

Megapixel: 4.0 Mio.

Sucher: Optisch

USB: Ja

Video-Out: NTSC/PAL

Weißabgleich: Automatisch;Manuell

Zoom – Digital: Aufnahme; Wiedergabe

Zoom – Optisch: 2.8x

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Wie ich schon schrieb, hat diese Kamera keinen Bildstabilisator, so dass ich nach ca. 3 Jahren die Kamera verkaufte, was ich allerdings immer ein bisschen bereute.

Panasonic DMC-FX8 :

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Die Panasonic DMC-FX8 hatte den zum Kaufzeitpunkt nicht üblichen optischen Bildstabilisator und 1 Mpx mehr als die Sanyo, nämlich 5 Mpx. Die Kamera war in einem schönen Metallgehäuse. Während eines Urlaubs stellte ich dann fest, dass der CCD Sensor so empfindlich war, dass bei zu starkem Licht lilafarbene Streifen auftraten. Ich kannte dieses Problem auch von den anderen Digitalkameras, nur trat bei diesen Kameras das Problem nur ganz selten, bei starkem direktem Gegenlicht auf, während bei der Panasonic schon ein weißer, heller Himmel ausreichte. War eine Aufnahme gelungen, so war gegen die Qualität nichts einzuwenden und das Leica-Objektiv ist m.M. nach ein wirklich gutes Qualitätsobjektiv. Dieses Problem mit den lilafarbenen Streifen war bei Videoaufnahmen stärker vorhanden, als bei Fotos. Viele Videos und Fotos, die ich mir zu Hause anschaute, konnte ich wirklich nicht verwenden, was mich ziemlich ärgerte. Hinzu kam, dass der drehbare Modusschalter im Urlaub ausleierte und nicht mehr richtig funktionierte. Der Algarve-Film ist mit der Videofunktion dieser Kamera gefilmt worden und der optische Bildstabilisator ist wirklich gut. Diese Kamera würde ich mir allerdings nicht noch einmal kaufen.

Technische Merkmale :

Objektiv: Leica DC Vario Elmarit (7 Elemente/6 Gruppen)

Lichtstärke: F2.8 (W) – F5,0 (T)

Bildstabilisator: OIS: optischer Bildstabilisator [2 Modi]

Zoom (optisch/ digital): 3x optisch / 4x digital

Brennweite: f = 5,8-17,4mm (KB: 35-105mm)

Focus: Auto / Makro

Focusbereich: Normal: 50cm – ~, Makro: 5(W)/30(T)cm – ~

Autofocus – Mehrfeldmessung: 1-/1-HighSpeed/3-HighSpeed/5- Feld; Spot

Lichtempfindlichkeit: Auto / ISO 80/100/200/400

CCD – Sensor / Pixel total: 1/2,5 Zoll, 5,36 Mio Pixel, Primärfarbenfilter

Pixel effektiv: 5,0 Megapixel

Blende: 2 Stufen (WW: F2.8/F5.6; Tele: F5.0/F10)

Belichtungsmessung: Intelligente Mehrfeldmessung

Belichtungszeit: 8 – 1 / 2000 Sek.

Belichtungsprogramme (AE): Programm AE, 12 Motivprogramme

Belichtungskorrektur: 1/3 EV Schritte, -2 bis +2 EV

Belichtungsreihe: +/- 1/3 EV bis 1EV Schritte, 3 Bilder

Weißabgleich: Auto / Tageslicht / Wolken / Halogen / manuell

Selbstauslöser: 10 Sek. / 2 Sek.

Bildformat: JPEG, DPOF kompatibel

Auflösung Foto 4:3: max. 2560×1920 [5 Abstufungen] Pixel

Auflösung Foto 16:9: 2560×1440, 1920×1080 [HDTV] Pixel

Komprimierung: Fine / Standard

Automatische Fotokontrolle: 1 Sek. /3 Sek. / Zoom

Vergrößerungskontrolle: 1x / 4x / 8x

Auflösung Video: 640×480, 320×240 [wahlweise 30fps oder 10fps] Pixel

Serienbilder: max. 3 Bilder/Sek., max. 5 Bilder [Standard]

Unlimited – Serienbilder: bis zur max. Speichergröße

Farbeffekte: Kalt, Warm, S&W, Sepia

Eingebauter Blitz: Automatisch, Einstellungen [u.a. Rote Augen]

LCD – Monitor (Größe/ Pixel): 2,5 TFT [114 TPixel] / Bildfeld ca. 100%

Speichermedium: SD Memory Card, MultiMedia card

Stromversorgung: LiIon Akku (3,7V, 1150mAh), AC Adapter [opt.]

Max. Batteriekapazität mit LCD: 300 Fotos [ca./CIPA Standard]

Farbe: silber

Abmessungen (B x H x T): 9,4 x 5,0 x 2,4 cm

Gewicht: 127g (155g mit SD Memory Card / Akku)

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Auf dem Foto oben kann man die beschriebenen Streifen erkennen.

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Leider ging die Kamera verloren und ich kaufte mir eine Neue.

Sanyo Xacti E60 :

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Aufgrund der guten Erfahrung mit der Sanyo Xacti J4EX und der mehr schlechten Erfahrung mit der Panasonic entschied ich mich wieder für eine Sanyo. Die Kamera war äußerst kompakt und hatte mal abgesehen von einem Bildstabilisator, ein 3″ großes Display, kein hervorstehendes Objektiv und konnte direkt mit einem Stecker am Stromnetz aufgeladen werden. Das letztere hatte zwar auch den Nachteil, dass man warten musste bis die Akkus geladen sind, aber wenn man diese teilweise wackeligen Verschlussklappen sieht, wo man das Gefühl nicht los wird, dass sie bald defekt sind, wenn man nicht „höllisch“ aufpasst, weiß man so etwas doch zu schätzen. Die Bildqualität würde ich qualitativ als durchschnittlich bezeichnen. Man kann mit dieser Kamera aber ganz gut arbeiten. Der Kretafilm wurde mit dieser Kamera gefilmt. Mit der Panasonic und auch mit dieser Kamera hatte ich das Problem, dass mir ein optischer Sucher bei Sonnenlicht fehlte. Man sieht teilweise wirklich nichts auf dem Display, wenn es zu hell ist.

Technische Details:

Abmessungen (BxHxT) (mm): 97.7 x 59.9 x 22.8

Maximale Auflösung: 2816 x 2112

Aufzeichnung: DCF;DPOF;JPEG;Quick Time Movie;WAV

Batterie: Li-Ionen Akku

Belichtungszeit (Sek): 1/2 – 1/2000;1/30 – 1/10.000

Bildschirm: Digital-Interface TFT

Bildschirmdiagonale (Zoll): 3

Bildwandler (Chip): 1/2.5“ CCD

Blende: 6.3 – 18.9

Blitzreichweite (m): 0.1 – 2.4

Brennweite (mm): 38 – 114

DPOF: Ja

Eingebauter Blitz: Ja

Speicherkarten-Einschub: Secure Digital Karte

Farbe: silber

Filmempfindlichkeit (ISO): 1800;3600;450;50 – 400;900

Funktionen: Automatisch;Rote Augen;Zwangszuschaltung

Gewicht (kg): 140

Kameratyp: Digitale Kompaktkamera

Lichtstärke: F 3.3 – 4.0

Videofunktion: 30 fps;640 x 480

Megapixel: 6.0 Mio.

Selbstauslöser: 10 Sek;2 Sek

USB: Ja

Video-Out: NTSC/PAL

Weißabgleich: Auto;Manuell;TTL

Zoom: 1x – 57.5x

Zoom – Digital: 1 – 4

Zoom – Optisch: 3x

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Da ich sehr oft Testberichte über Kameras lese und stundenlang die teilweise tollen Fotos in den Fotocommunities bewundere, wollte ich eine qualitativ bessere Kamera haben. Die Wahl viel auf ein Erfolgsmodell von Panasonic.

Panasonic DMC-TZ3 :

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Die Kamera war ein Volltreffer und meine Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Die Kamera ist relativ schwer und sehr gut verarbeitet. Die Bildqualität ist ausgezeichnet für eine Kompaktkamera und sie hat noch einen Breitbild-Videomode mit 848 x 480 Pixeln. Trotzdem stellt Bildrauschen bei höheren ISO-Werten auch bei diesen besseren Kameras ein Problem dar. Ich fing jetzt erst richtig an viel zu fotografieren und hatte die Kamera immer dabei. Doch immer wieder störte mich bei besonders hellem Licht, dass auf dem Display nichts mehr zu erkennen war.

Leica DC Vario-Elmarit: ja

Optischer Bildstabilisator (OIS): ja

Zoom optisch/digital: [10x / 4x]

Fotoformate: 4:3 / 3:2 / 16:9

Videoformate: 4:3 / 16:9

Serien-Bilder: ja

Selbstauslöser: ja

Intelligente ISO-Kontrolle: [bis ISO 1250]

Hochempfindlichkeit: [ISO 3200]

AF-Hilfslicht: ja

Weißabgleich manuell: ja

Weißabgleich autom.: ja

Motivprogramme: ja

Echtzeit-Histogramm: ja

Eingebauter Blitz: ja

Bildkompositionshilfen: ja

LC Display: ja

PictBridge [Direktdruckfunktion]: ja

Eingebauter Lautsprecher: ja

Eingebautes Mikrofon: ja

Eingebauter Speicher: 12,7 MB

SDHC Memory Card: ja

SD Memory Card: ja bis 2 GB

Multi Media Card: ja

USB-Anschluss: ja

Audio/Video-Ausgang: ja

DC-Eingang: ja

Gewicht: 232 g (257 g mit SD Memory Card/ Akku)

Abmessungen (B x H x T): 10,5 x 5,9 x 3,7 (cm)

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Hätte diese Kamera einen optischen Sucher gehabt, wäre sie auch langfristig die richtige Kamera gewesen. Deshalb entschied ich mich für einen Verkauf dieser Kamera und auch der Sanyo E60. Ich konnte bei den Auktionen einen sehr guten Verkaufspreis für die beiden Kameras erzielen. Bei der neuen Kamera entschied ich mich für eine Nikon Coolpix P60 mit einem elektronischen Sucher.

Nikon Coolpix P60

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Bei dem Namen Nikon denkt man automatisch an gute Kameras und vor allem an besonders scharfe Objektive. Trotzdem war ich überrascht, als ich den Videomodus dieser Kamera ausprobierte und feststellte, dass die Videoqualität sehr viel besser ist als bei den bisherigen Kameras. Ich konnte bei den Fotos nicht so gravierende Unterschiede feststellen. Sie ist m.M. nach besonders gut für Portraitaufnahmen geeignet. Wenn bei Landschaftsaufnahmen die Objekte etwas unscharf erscheinen, dann haben sie bestimmt vergessen von AF auf Landschaft(Unendlich) umzuschalten. Es lässt sich viel manuell einstellen bei dieser Kamera, dazu gehören auch Kontrast, Farbsättigung und Scharfzeichnung. Man sollte mit ihr erstmal ein bißchen experimentieren und alle Funktionen ausprobieren. Angenehm ist auch der P-Modus, bei dem man ISO-Empfindlichkeit und andere Parameter einstellen kann. Die ersten Bilder, die ich machte, waren eher schlecht und ich dachte zuerst, dass es an der Kamera liegt, doch es lag an der falschen Einstellung. Sie hat einen D-Lightning-Modus mit dem sich Bilder nachträglich verbessern lassen. Das Objektiv hat eine Lichtstärke von 3,6. Eine höhere Lichtstärke wäre besser gewesen. Der elektronische Sucher ist sehr praktisch und die Kamera liegt wirklich sehr gut in der Hand. Wichtig bei dieser Kamera ist die richtige Einstellung. Fehler werden hier nicht verziehen. Mit der richtigen Einstellung kann man gute Resultate erzielen. Geringes Rauschen ist bei dieser Kamera schon ab 200 ISO zu sehen. Bei 400 und 800 ISO ist das Rauschverhalten besser, als bei so mancher teureren Kompaktkamera. Akkus werden nicht mitgeliefert. Ich habe mir mittlerweile das Original Nikon Akku-Ladegerät gekauft, da es über eine Entladefunktion verfügt. Die Akkus müssen öfters entladen werden, da sonst die Leistung rapide nachlässt.

Technische Daten :

Effektive Auflösung: 8,1 Millionen

Bildsensor: 1/2,5 Zoll CCD-Sensor; Gesamtpixelzahl: ca. 8,5 Millionen

Objektiv: 5-fach-Zoom-NIKKOR; Brennweite: 6,4 bis 32,0 mm (entspricht 36 bis 180 mm bei Kleinbild); Lichtstärke: 1:3,6 bis 4,5; 9 Linsen in 7 Gruppen; Digitalzoom: bis zu 4-fache Vergrößerung (entspricht 720 mm bei Kleinbild)

Fokusbereich (ab Objektiv): 40 cm bis unendlich; Makro: 10 cm bis unendlich

Monitor: 2,5-Zoll-TFT-LCD-Monitor mit ca. 153.000 Bildpunkten

Elektronischer Sucher: 0,2-Zoll, ca. 201.000 Bildpunkten entsprechend

Speichermedien: Interner Speicher (ca. 12 MB), SD-Speicherkarten

Bildgrößen (in Pixel): 8 M (3.264 x 2.448), 3:2 (3.264 x 2.176), 16:9 (3264 x 1836), 5 M (2.592 x 1.944), 3 M (2.048 x 1.536), 2 M (1.600 x 1.200), 1 M (1.280 x 960), PC (1.024 x 768), TV (640 x 480)

Bildstabilisator (VR): Bildstabilisator mit Sensorshift-VR

ISO-Empfindlichkeit: ISO 80, 100, 200, 400, 800, 1600, 2000, Automatik (ISO 80 bis ISO 800)

Digitale Schnittstelle: Hi-Speed-USB 2.0

Stromversorgung: Zwei Mignonbatterien (Größe AA) vom Typ Alkaline (im Lieferumfang enthalten)

Akkukapazität: ca. 190 Aufnahmen mit Mignonzellen, 230 Aufnahmen mit Oxyride-Batterien, 720 Aufnahmen mit Lithium-Batterien oder 410 Aufnahmen mit Akkus vom Typ EN-MH1 (nach CIPA-Standard)

Abmessungen (H x B x T): ca. 63,5 x 95,5 x 36 mm (ohne vorstehende Teile)

Gewicht: ca. 160 g (ohne Batterien/Akkus und SD-Speicherkarte)

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Das Rauschverhalten der Nikon P60 will ich mit den nachfolgenden 5 Fotos zeigen. (Fotos zum  Vergrößern anklicken)

ISO_100

ISO 100

ISO_200

ISO 200

ISO_400

ISO 400

ISO_800

ISO 800

ISO_1600

ISO 1600

Das Rauschverhalten der digitalen Kompaktkameras ist  allgemein nicht gut, aber es gibt die Möglichkeit mit Entrauschungsprogrammen die  Bilder aufzuwerten. Ich habe die Fotos vom roten Clio mit den ISO-Stufen 400, 800 und 1600 entrauscht.

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ISO 400 – Noiseware

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ISO 800 – Noiseware

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ISO 1600 – Noiseware

Mit dem kostenlosen Entrauschungsprogramm Noiseware (s. Link) kann man hervorragend arbeiten.

Mit dem kostenlosen Tool ShiftN lassen sich Verzeichnungsfehler nachträglich korrigieren. Die stärkste Verzeichnung zeigte sich bei der Jenoptik-JD-C-1.3. Einer Kamera mit ganz billigem Objektiv. Aber auch bei teureren Kameras kann man solche Fehler beobachten.

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Original

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Mit ShiftN korrigiertes Foto

————–

Bildrauschen auch einmal in Zahlen nach ISO 15739 :

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Min / 400 /800 ISO

Kompaktkameras

221 / 234 / 388 Panasonic DMC-TZ3

237 / 319 / 311 Panasonic DMC-FZ28

217 / 330 / 465 Canon Ixus 960

170 / 308 / 415 FujiFilm Fine Pix s100FS(Brigde)

282 / 493 / 466 FujiFilm Fine Pix s5700

210 / 337 / 337 Panasonic FZ-18

265 / 438 / 680 Canon Powershot A650

237 / 285 / 342 Canon Powershot G 7

210 / 277 / 299 Ricoh GR Digital II

188 / 305 / 375 Nikon P6000

DSLR Kameras

129 / 227 / 327  Sony Alpha 200

119 / 170 / 206  Canon EOS 400D

109 / 202 / 279 Canon EOS 450D

85 / 176 / 221    Canon EOS 1000 D

182 / 217 / 250 Olympus E 510

162 / 199 / 254  Olympus E 410

183 / 237 / 248 Olympus E 420

203 / 251 / 249 Olympus E 520

91 / 160 / 207   Nikon D40x

107 / 138 / 190 Nikon D40

131 / 217 / 184  Nikon D60

Besonderheit : Das Minimum bei der Nikon D40 ist ISO 200 !

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Die Sensoren :

Jenoptik-JD-C-1.3 – Sensor = 2.1 M CMOS / effektiv 1.92 M

Sanyo Xacti J4EX – Bildwandler (Chip): 1/2.7” CCD

Panasonic DMC-FX8 – CCD – Sensor / Pixel total: 1/2,5 Zoll

Sanyo Xacti E60 – Bildwandler (Chip): 1/2.5” CCD

Panasonic DMC-TZ3 – Sensor (Typ/Größe)CCD / 1/2,35 Zoll

Nikon Coolpix P60 – Bildsensor: 1/2,5 Zoll CCD-Sensor

Um die bestmögliche Qualität zu erreichen, müßte bei einer 6 MPixel Kamera der Sensor 2/3″ groß sein. Mit einem 1/2.5″ großen Sensor würde man bei einer 2.7 MPixel Kamera die besten Ergebnisse erzielen. Ich machte deshalb einen Test mit der 8 MPixel Nikon P60 (1/2.5″ Sensor) mit 8Mpx, 5Mpx,3Mpx und 2Mpx. Tatsächlich  wies das 3Mpx Foto die beste Qualität auf. Bei 8Mpx konnte ich bei Vergrößerung aquarellartige Strukturen erkennen. Störungen konnte ich auch bei 5Mpx ausmachen. Bei 2Mpx und 3 Mpx war die Qualität allerdings fast gleich und ohne Fehler. Es wunderte mich allerdings, dass dieser Test so verlief. Ich hatte gelesen, dass die Reduzierung der Pixelanzahl nur ein runterrechnen bewirkt.  D.h. in diesem Fall, dass der Bildprozessor 8Mpixel auf 3 Mpixel runtergerechnet hat, aber das Foto mit 8 Mpixel aufgenommen  wurde. Dies ist m.M. nach nicht richtig. Übrigens wurde in den 6 Mpixel Ausnahmekameras Fuji F30/31d und auch der Fuji S6500 ein 1/1.7″  SuperCCD – Chip verbaut. Es sind wahrscheinlich die einzigen 6 Mpixel – Kameras in die ein größerer Sensor eingebaut wurde.

Interessante Links :

6mpixel.org – über den Megapixelwahnsinn bei Kompaktkameras

Dpreview – Testberichte

Testfreaks- Testberichte

Trustedreviews – Testberichte

Photographyblog – Testberichte

Noiseware -  Entrauschungsprogramm / Freeware

PhotoFiltre – Photoeditor / Freeware

Shift-N – Verzeichnungskorrektur /Freeware

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FSC Xa 2528 – Timeout Detection and Recovery

August 12, 2008

Ich kaufte mir vor einigen Wochen das beliebte FSC Xa2528 TL-56  Notebook mit Windows Vista Home Premium. Ein gutes Gerät zu einem erstaunlich günstigen Preis.

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Ich musste allerdings feststellen, dass  oft und besonders nach der Installation neuer Treiber, das Timeout Detection and Recovery Problem auftrat und folgende Fehlermeldung auf dem Bildschirm erschien :

Ich dachte zuerst, dass es ein Problem mit dem Nvidia-Grafik-Treiber ist, aber das ist es nicht.

Dieses Problem wird in einem Microsoft-Artikel erklärt :

http://www.microsoft.com/whdc/device/display/wddm_timeout.mspx

Nachdem flashen eines neuen Bios hatte ich dieses Problem nicht mehr.

Hier die Bios Version, erhältlich auf der FSC Homepage

BIOS Windows Flash () – Winflash_AMILO Xa2528

28.03.2008

1,33 MB

1.0N

Released for AMILO Xa 2528

Ob es bei anderen Computern mit dem aufspielen eines neuen Bios getan ist, kann ich nicht beurteilen. Ähnliche Probleme treten oftmals auch auf, wenn sich Wlan/Bluetooth mit der Grafikkarte den IRQ teilen.

FSC Xa 2528 – Die integrierte Infrarotfernbedienung

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Einige Wochen nachdem ich mein neues Amilo 2528 Notebook in Betrieb genommen hatte, funktionierte plötzlich die praktische Fernbedienung nicht mehr. Später las ich in den Foren, dass einige Leute Probleme mit der Fernbedienung haben. Dies muss sich nicht nur auf dieses Notebook beschränken.

Zuerst sollte man nachprüfen, ob alle Treiber richtig installiert sind und die neuesten Updates installieren.  Unter Vista anschließend bei den Energieoptionen – Energie sparen,  den Hybridmodus aktivieren. Wenn Sie sicher sind, dass die Software korrekt installiert ist, den Computer neu starten.

Wenn die Fernbedienung jetzt immer noch nicht funktioniert, sollte man einfach mal die Batterie falsch einlegen und ein paar Tage warten. Dann die Flachbatterie wieder richtig einlegen. Der Kurzschluss führte zu einem Reset der Fernbedienung und sie funktionierte anschließend wieder.

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Der leise PC

Juli 5, 2008

Wie viele PC Besitzer hatte auch ich einen PC mit einem relativ lauten Standardnetzteil und dem oftmals lauten Intel Boxed CPU Lüfter. Diese lauten Geräusche störten mich schon lange an diesem sonst sehr preiswerten und guten PC System. Aber was soll man machen, wenn die Garantie (gekauft 2004) noch nicht abgelaufen ist. Nachdem nun die Garantiezeit abgelaufen war, bin ich nun damit beschäftigt, den PC leiser zu machen. Mein System ist ein Intel P4 D Celeron (Prescott) 2.8 Ghz mit 1 GB Ram und einer AGP 8x Grafikkarte mit 128 MB Ram. Das ganze System befand sich in einem Gehäuse, indem leider kein Platz für zusätzliche Lüfter war. Ich kaufte mir deshalb ein neues Gehäuse für 39 €, indem schon 3 120 mm Lüfter eingebaut waren. Des Weiteren besorgte ich mir noch eines dieser neuen BeQuit Netzteile mit 350 W für 54,00 € und einen leiseren CPU Kühler.

Alle alten und neuen Teile wurden in das neue Gehäuse eingebaut. PC Dämmplatten wurden eingeklebt.(Dadurch kann die Temperatur im Gehäuse steigen) Ein Problem kann dabei die Entfernung des alten CPU Kühlers werden, der sich in kaltem Zustand schlecht von der CPU und der Wärmeleitpaste trennen lässt. Entweder man erwärmt ihn mit einem Fön oder man lässt das System 15 Min bei Volllast laufen, schaltet es schnell ab und entfernt dann den CPU Kühler von der CPU.

Auf den neuen CPU Kühler wurde die mitgelieferte Wärmeleitpaste aufgetragen und in das 478 Rententionmodul eingebaut. Um die Systemtemperaturen testen zu können, wurde das kostenlose Tool SpeedFan 4.32 installiert. Die 3 Gehäuselüfter wurden noch an die 3 temperatur-gesteuerten Fananschlüsse des neuen Bequit Netzteils angeschlossen und ich war auch schon beinahe fertig mit meinem Silent PC System.

Nach dem ersten Start des Windows XP Systems wurden die Temperaturen in 3 verschiedenen Zuständen getestet. Die Temperaturen in einem System mit P4 Prescott CPU sind meistens höher als in anderen vergleichbaren Systemen. Wer es einfacher haben will, sollte vielleicht auf ein anderes System umsteigen. Mein zweiter Computer P4 2.0 Ghz Northwood ist um ca. 20 % kühler. Der erste Testlauf des neuen Systems brachte folgende Werte: Speziell die Motherboardtemperatur war bei der 3D Anwendung auf gefährliche 55 ° C angestiegen. Die Motherboardtemperatur sollte nicht mehr als 49 ° C betragen.(Grenzwerte) Das Mainboard wurde trotz 3 120 mm Lüftern nicht ausreichend gekühlt. Da ich mich noch nie mit Lüftungstechnik beschäftigt hatte, stand ich da zuerst vor einem Rätsel. Was waren die Gründe? Das neue Netzteil führte die Abluft vom Prozessor nicht so gut ab, wie das alte Netzteil, weswegen der Hersteller zusätzliche Lüfter fordert.

Ich machte nun eine Reihe von Tests, die darin bestanden, Lüfter abzuschalten, neu zu platzieren oder die Strömungsrichtung zu verändern. Dabei machte ich die Festellung, dass die Temperaturen besser wurden, wenn ich nur den hinteren 120 mm Lüfter laufen ließ, der die erwärmte Luft von Prozessor und Mainboard nach Außen transportierte. Die anderen 2 Lüfter wälzten nur die erwärmte Luft um, brachten aber die Abfuhr der Luft durcheinander. Ich war ganz froh, dass ich auf 2 weitere Lüfter verzichten konnte. Je mehr Lüfter, desto mehr Geräusche. Ich machte noch einen Test, wo der vordere Lüfter, die warme Luft von der Festplatte nach Außen befördern sollte. Dies funktionierte, aber eine Erhöhung der lästigen Lüftergeräusche war der Preis. Ich werde deshalb hier einen passiven Festplattenkühler einbauen. Nach diesen Lüfter Tests wurde erstmal der neue CPU Kühler wieder ausgebaut und der Alte wieder eingesetzt. Da er nicht ganz geeignet war für dieses System, gab ich ihn wieder zurück. Das Design des alten Kühlkörpers war so konzipiert, dass die Luft des darauf aufgeschraubten Lüfters besser die umliegenden Bauteile mitkühlen konnte. Die früheren Temperaturwerte waren also auf die bessere und lautere Luftabfuhr des alten Netzteils zurückzuführen und auf das Design des alten Kühlkörpers, der allerdings auch über einen Kupferkern verfügt.

Nach diesem erneuten Umbau ging die CPU Temperatur wieder zurück, aber die Motherboardtemperatur war immer noch zu hoch und stieg bei 3D Anwendungen auf über 50 ° C. Ich baute dann unter den hinteren 120mm Lüfter einen leisen 70 mm Lüfter ein, der Luft von Außen ins Gehäuse transportieren soll. Endlich konnte ich die Motherboardtemperatur senken. Die Temperaturwerte sind nun vergleichbar mit den Werten des alten Systems. Der 70 mm Lüfter wird über das Netzteil gesteuert, der 120 mm Lüfter wurde an Fan2 des Motherboards angeschlossen. Festzustellen ist, dass man bei der Kühlerauswahl aufpassen sollte. Wenn der Lüfter z.B. an der Seite eines CPU Kühlers befestigt ist, kühlt er dann auch die umliegenden Bauteile mit ? Es muss also u.U. ein zusätzlicher Lüfter eingebaut werden, der für entsprechende Umwälzung sorgt. In einigen Bios wird die Northbrigdetemperatur als CPUtemperatur angezeigt. Zudem handelt es sich oft um keine gemessene Northbrigdetemperatur, sondern der Temperaturfühler sitzt oft an einer anderen Stelle auf dem Mainboard. Bei Problemen auch mal das Bios Shadow auf Disabled setzen. Die Pentium 4 CPU kann nicht überhitzen, da das „Thermal Throttling“ die Arbeitszyklen reduziert, sobald ca. 85°C Kerntemperatur erreicht werden. Damit wird die CPU vor einer möglichen Überhitzung geschützt.

Während eines Testlaufs stürzte das System öfters ab. Der CPU Kühler musste nochmal abmontiert werden und eine dünnere Schicht Wärmeleitpaste aufgetragen werden. Eine zu dicke Schicht Wärmeleitpaste ist oftmals der Grund für den Bluescreen. Dann wurde nochmals der CPU Stability Test 6 Stunden lang laufen gelassen und noch 2 Stunden lang eine 3D Grafik Anwendung. Es kam zu keinem Absturz. Die Motherboardtemperatur ist aber immer noch zu hoch, da man auch wärmere Außentemperaturen einplanen muss. Durch den Einbau eines anderen CPU-Kühlers und der Verwendung von sehr guter Wärmeleitpaste, konnte die CPU-Temperatur nochmals um durchschnittlich 3° C Grad gesenkt werden. Selbst bei Vollast bleibt die CPU jetzt bei <= 60 ° C Grad. Der neue Kühler verfügt über keinen Kupferkern, hat dafür aber feinere Lamellen.

Auch hier sieht man wieder, dass man sich pauschal nicht auf Empfehlungen verlassen kann. Außerdem hatte der bisherige Kühler einen runden Kupferkern, der die Fläche der CPU nicht ganz bedeckte. Dieses System lief mehrere Tage einwandfrei. 3D Anwendungen bereiteten keine Schwierigkeit und beim Surfen war der Computer angenehm leise. Dann stürzte der Computer plötzlich mit einem Bluescreen ab und immer öfters kam es zu erneuten Abstürzen. Das System ließ sich nach einigen Abstürzen nicht mehr starten und selbst eine Neuinstallation von Windows war nicht mehr möglich. Kurzerhand baute ich alle Teile aus (nur ca. 20 Schrauben und ein paar Kabel) und versetzte den Computer wieder in den ursprünglichen Zustand. Anschließend wurde Windows neu installiert und ausgiebig getestet. Der Computer stürzte aber immer noch ab. Ich kam dann auf die Idee, den CPU Kühler nochmal abzumontieren und den Orignalkühler mit Kupferkern und Siliconwärmeleitpaste zu montieren (bisher silberhaltige).

Ich hatte anscheinend das Richtige gemacht, wie die nachfolgenden Testläufe zeigten. 2 Stunden PRIME95(sehr guter Test) und 2 Stunden 3DMark2001 im Loopverfahren, lassen mich zumindest erstmal hoffen, dass das System nicht beschädigt wurde. Obwohl die Siliconpaste zur Erhöhung der Temperaturen führte, lief das System ausgesprochen stabil, was mir zeigte, dass es nicht nur an den Temperaturen liegen kann.(m.M nach eher ein Zufall) Das neue System harmonierte noch nicht mit den neuen Komponenten. Wo genau der Fehler liegt, ist mir noch unklar. Da ich kein Hardwarelager habe, bin ich natürlich nicht in der Lage, den Fehler schnell zu lokalisieren. Wenn ich kein Recovery Windows hätte, wäre ich sicherlich schon auf einen anderen Prozessortyp umgestiegen. Nachdem ich mir sicher war, dass mein System wieder ganz stabil lief, baute ich die Komponenten wieder in das neue Midi-Desktop Gehäuse ein, allerdings zusammen mit dem alten Standard Netzteil.

Wenn es mit dem alten Netzteil auch nicht funktionierte, lag es nicht am Netzteil, da das Standardnetzteil über eine gute Kühlleistung verfügte. 4 Minuten Prime95 und auch diese Konfiguration stürzte ab. Die Wärmeleitpaste, diesmal wieder silberhaltige teure Wärmeleitpaste, wurde nochmal neu aufgetragen. Aber auch dies nützte nichts. Diese erste Silent-Aktion war gescheitert und ich überlegte, ob ich es nun sein lassen sollte. Da ich aber nicht zufrieden war, kaufte ich mir ein neues Gehäuse, ein Barebone-Gehäuse, welches mir in einem Testbericht aufgefallen war. Ich hatte gelesen, dass das Gehäuse über gute thermische Eigenschaften verfügen soll. Das kleine Gehäuse, etwas breiter als ein Mikro-Atx-Mainboard, hat auf beiden Seiten und Hinten praktische Lüftungsgitter. Der 120mm Fan ist kaum zu hören. Das ganze war ein Erfolg, soweit ich es in der kurzen Zeit beurteilen kann. Allerdings musste ich die silberhaltige Wärmeleitpaste dreimal neu auftragen, bis es zu keinem Absturz mehr kam. Deshalb habe ich mich hinsichtlich des Auftragens der Wärmeleitpaste für eine andere Methode entschieden. Ich gab in die Mitte des CPU-Kühlers eine ganz kleine Menge Wärmeleitpaste und verspachtelte die Masse hauchdünn auf dem runden Kupfer. Ich stellte überhaupt fest, dass das richtige Auftragen der Wärmeleitpaste einer der wichtigsten Faktoren bei dieser Silent-Aktion war. Die silberhaltige Wärmeleitpaste benutze ich lieber, weil sie sich besser spachteln lässt. Wer keine Erfahrung damit sammeln konnte, kann bei Abstürzen des Systems oftmals davon ausgehen, dass es auch mit falsch aufgetragener Wärmeleitpaste zusammenhängen kann.

Der absolute Laie sollte die Paste u.U. für ein paar Euro von einem Händler auftragen lassen. Alternative: Coollaboratory Liquid Metal Pad – Test: Achtung : AMD empfiehlt für den Langzeiteinsatz Wärmeleitpads zu verwenden, da die Paste mit der Zeit verdampft. Wärmeleitpaste sollte nur verwendet werden, wenn der Kühler nur kurzfristig auf der CPU installiert wird (z.B. Probelauf). Für den Normalbetrieb verwendet man besser nur Wärmeleitpads. Das neue System ist zwar nicht gedämmt, ist aber sehr leise. Das neue Barebone-System wurde erstmal ausführlich getestet. 2 Stunden Prime95 , 2 Stunden 3DMark2001 und 6 Stunden Flugsimulator 2002 ohne Komplikationen. Zum Abschluss habe ich dem System einen leistungsfähigeren Kühler spendiert. Der Lüfter arbeitet immer im Silent Mode und der 120 mm Lüfter läuft auch kontinuierlich mit 1000 Umdrehungen. Er wurde allerdings so eingebaut, dass er die Luft reinbläßt, wodurch sich die Temperaturen um 3-4 ° Grad/C senken ließen.

Fazit: Beim Umbau wurde mir klar, dass man ein PC System besser individuell sieht. Was nützen Herstellerempfehlungen, wie z.B. ein Lüfter vorne unten, der Luft reinbläßt und ein Lüfter hinten, der Luft abtransportiert, wenn es nicht funktioniert. Was nützt der teuerste Kühler, wenn er umliegende Bauteile nicht mitkühlen kann. In meinem Fall ist es so, dass die Mainboardtemperatur zu hoch ist. Mehr als 45° sollten es nicht sein.(die CPU Temperatur konnte ich in den Griff bekommen) Wenn allgemein die Temperaturen zu hoch sind, müssen die Lüfter mehr arbeiten und das bedeutet mehr Lärm. Will man dann den Geräuschpegel senken, stößt man automatisch in Temperaturgrenzbereiche. Auch bei der Wasserkühlung muss man mit solchen Problemen rechnen. Ich stellte auch bei mir fest, dass kleine Gehäuse leichter zu kühlen sind, als große PC Gehäuse. Bei einem kleinen Gehäuse reicht u.U. ein leiseres Netzteil, mit nachweislich guter Kühleigenschaft, um die Luft abzutransportieren. Für mich als Privatmann bestand darin ein Problem, dass ich nicht alle Netzteile und Kühler ausprobieren konnte. Allerdings sind die vielen Testberichte im Internet eine große Hilfe gewesen. Bei älteren Systemen lohnen sich solche Umbauten nur dann, wenn man die Bauteile in ein neues System integrieren kann. Es gibt ausgesprochen günstige Aufrüst-PC mit neuem Betriebssystem. Ein Gehäuse, ein Festplattenkühler mit Festplatte, eine Grafikkarte, ein Netzteil und ein CPU-Kühler können u.U. in ein neues leistungsfähigeres System integriert werden. Ich selber hatte jahrelang keine Angebote gelesen und stellte dann fest, dass es mittlerweile sehr günstige Komplettsysteme gibt, die u.U auch leise sind. Ich habe mir gerade ein leistungsfähigeres System für die Videobearbeitung gekauft, in das ich aber alle neu gekauften PC-Teile integrieren kann. Das neue System mit AMD 64 X2 hat nun endlich normale Durchschnittstemperaturen. CPU ca. 38° C und das Mainboard ca. 36° C. Außerdem hat es eine genau einstellbare Lüftersteuerung. Da mein System auf einem Dachboden untergebracht ist, wo im Sommer teilweise „Saunatemperaturen“ herrschen, bin ich mit diesem neuen AMD System gut bedient.

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