Pyramiden

Juli 8, 2008

In Gizeh, zwischen Nil und Lybischer Wüste, stehen drei der eindrucksvollsten ägyptischen Pyramiden, darunter die berühmte Chepren-Pyramide. Die vor mehr als 5000 Jahren errichteten Pharaonengräber zählten und zählen zu den Sieben Weltwundern der Antike und sind als einzige bis in unsere Tage erhalten geblieben. Bis heute gelten sie als Stätte der Magie und Mystik – nicht nur aufgrund des legendären „Fluchs der Pharaonen“ oder des Zaubers, der von den verblichenen Königen ausgehen soll, sondern insbesondere wegen der einzigartigen Architektur. Die Pyramiden sind nach astrologischen Kriterien gestaltet und sollen übernatürliche Kräfte aussenden, sowie jenseitiges Fortleben garantieren. Die große Pyramide von Gizeh wurde für König Khufu gebaut, den 2. Pharao der 4. Dynastie, der die Errichtung seines Grabmals um 2550 v. Chr. anordnete.

Man geht davon aus, dass etwa 10.000 Sklaven 30 Jahre lang am Bau der Pyramide arbeiteten. Dieses Grabmal ist das letzte der sieben Weltwunder, das uns bis heute erhalten blieb.” Es war im Jahre 2000 ein tolles Gefühl, vor diesen phantastischen Bauwerken zu stehen, die schon seit Jahrzehnten zum festen Inventar meines Bewußtseins zählen. Es gibt wohl kaum Bauwerke über die es so viele Bücher, Filme und TV-Dokumentationen gibt, wie die Pyramiden von Gizeh. Seit Jahrhunderten suchen Abenteuer und Pyramiden-Forscher nach verborgenen Kammern oder Hohlräumen in den Pyramiden Ägyptens. Nicht nur in der 4500 Jahre alten Pyramide des Cheops aus der IV. Dynastie wird danach gesucht, sondern in anderen Monumenten Ägyptens ebenso. Ich war jedenfalls froh, dass ich nach ca. 1 Stunde in den Gängen und Kammern der Pyramide, wieder auf dem Sand vor den Pyramiden stand. Es war so anstregend, dass ich zeitweilig glaubte, ich würde den Ausgang nicht mehr erreichen.

Zu den Pyramiden von Gizeh zählen neben den drei Hauptpyramiden, der Cheops Pyramide, der Chephren Pyramide und der Mykerinos Pyramide auch die Große Sphinx von Gizeh, einige weitere kleiner Nebenpyramiden, in denen zum Beispiel die Frauen der Pharaonen begraben wurden, sowie Arbeiterdörfer, Tempel und Gräberfelder.Die Pyramiden von Gizeh entstanden bereits in den Jahren 2620 bis 2500 vor Christus, was der 4. Dynastie entspricht. Aber schon zuvor, in der 1. bis 3. Dynastie, wurde das rund 3 Quadratkilometer große Areal der Pyramiden von Gizeh und der Sphinx als Grabstätte der Pharaonen genutzt. Inwieweit die damals entstandenen Gräber bei dem Bau der Pyramiden zerstört wurden ist allerdings unklar.

Die Cheops-Pyramide ist das älteste und das einzige noch erhaltene Weltwunder. Wegen ihrer Größe wird sie auch die „Große Pyramide“ genannt, sie ist mit Ausnahme der chinesischen Mauer, das größte je von Menschen errichtete Bauwerk. Sie ist mit 146,6 m so hoch wie ein 50stöckiger Wolkenkratzer und auf ihrer Grundfläche von 230 x 230 m hätten die fünf größten Kirchen der Welt gleichzeitig Platz. Aus den Gesteinsmengen aus denen die Pyramide errichtet ist, könnten alle Kirchen die in diesem Jahrtausend in Deutschland erbaut wurden, noch einmal errichtet werden. Ca. 2,5 Millionen Steinblöcke a 2,5 Tonnen, mit einem Gesamtgewicht von 6,25 Millionen Tonnen, benötigten einen festen Untergrund. Dieser wurde in dem felsigen Boden nahe des Dorfes Gizeh gefunden. Die Arbeiten für das planieren der Grundfläche dauerten allein schon 10 Jahre, daran waren in etwa 4000 Menschen beteiligt. 20 weitere Jahre sollte der Bau der Pyramide dauern, mit 100000 Arbeitskräften (Herodot). Allein für die Ernährung wurden 1600 Talente (20 Mio. DM) ausgegeben. Nach heutiger Meinung waren höchstens 8000 Menschen am Pyramidenbau beteiligt, da mehr sich nur behindert hätten. Die Felsblöcke hatten eine Höhe zwischen 80 cm und 1,45 m. Ein Trupp von 8 Mann arbeitete gemeinsam an einem solchen Block, holte ihn aus dem Stein bruch, hievte ihn mit Seilen und Hebeln auf einen Holzschlitten und brachte ihn über einen Knüppelweg zum Nilufer. Dort wurde der Block auf eine Barke verladen, ans andere Ufer befördert und auf die gleiche Art bis zum Bauplatz gebracht. Über eine 20 m breite, schräge Rampe wurden die Blöcke an ihren Einbauort befördert. Der „Pyramidon“, der 9 m hohe Gipfelblock, wurde als Abschluss auf die Pyramide gesetzt. Die Außenseiten wurden mit blendend weißem Kalkstein verkleidet, so dass eine glatte Oberfläche entstand. Der Pyramideneingang befindet sich auf der Nordseite, wo man über ein Gangsystem in die Königskammer im Zentrum der Pyramide gelangt. Hier befindet sich der Königssarkophag aus rotem Granit, mit dem die Kammer auch ausgekleidet ist. Ob die Pyramide jemals als Grabstätte benutzt wurde, wird heute aus 3 Gründen bezweifelt: 1. die Kammer ist entgegen damaligem Brauch völlig unverziert, 2. der Sarkophag ist nur roh behauen und der Deckel fehlt, 3. aus der Kammer führen zwei enge Luftschächte ins Freie und Tote brauchen keine Luft. 3500 Jahre blieb das Innere von Menschen unberührt, bis der erste Grabräuber Kalif Allah al-Ma’Mun in der Hoffnung auf Schätze die Pyramide betrat, doch sie war leer. Aufgrund von Wiederaufbauarbeiten in Kairo nach einem Brand  fehlen heute die obersten Schichten der Pyramide (sie ist nur noch 137,20 m hoch) und die weißen Kalksteinplatten.

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(k)


Mandala

Juli 7, 2008

Das Wort Mandala bedeutet soviel wie Kreis und bezeichnet ein kreisförmiges oder quadratisches symbolisches Gebilde mit einem Zentrum, das ursprünglich im religiösen Kontext verwendet wurde. In buddhistischen und hinduistischen Kulturen finden sich Mandalas. Ebenso im christlichen und in indianischen Kulturkreisen. Die Symbolik eines Mandalas soll direkt auf das Unbewusste zielen, so dass durch bestimmte Farben und Formen bestimmte Bereiche der Psyche angesprochen und stimuliert werden sollen. Ein Mandala kann sowohl abstrakte Formen und Ornamente als auch Darstellungen von Tieren und anderem enthalten, ebenso wie alle möglichen Symbole aus Religion, Esoterik oder Psychologie. Auch natürliche Motive können als Mandala dienen. Im chinesisch-japanischen Kulturraum sind Mandalas oft mit Schriftzeichen anstelle von Bildern gestaltet.

Der Text des Kalachakra-Tantra „Rad der Zeit“, beschreibt neben umfassenden Praxisanleitungen insbesondere auch Darlegungen zu den feinstofflichen Energiebahnen des menschlichen Körpers und auch Phänomene in äußeren und inneren Zeitzyklen sowie Wege zu deren Harmonisierung. Das Kalachakra-Tantra enthält daher auch viele Elemente der indischen Astrologie und trug stark zur Ausarbeitung der heute bekannten tibetischen Astrologie bei.

Im tibetischen Buddhismus Vajrayana zeigen Mandalas die Sicht von oben auf einen sogenannten Mandala-Palast (links oben Kalachakra-Mandala). In solch einem Palast werden verschiedene Buddhas oder ganze Versammlungen von Buddhas durch den Praktizierenden visualisiert. Mandalas sind im Vajrayana also meist eine zweidimensionale Darstellung eines dreidimensionalen geistigen Objekts. Diese Mandalas werden im Vajrayana dazu benutzt, die dreidimensionale Form optisch-geistig zu projizieren. Dies führt je nach Abstraktionsgrad des Mandalas zu vertiefter geistiger Konzentrationsfähigkeit. Die Ich-Anhaftung, im Buddhismus Ursache allen Leids, wird dabei vermindert, da man geistig die Grenze zwischen Körper-Identifikation und Raumerfahrung überschreitet.

Elementar von Sandmandalas ist dabei das anschließende Wegwischen der in stunden- bis sogar wochenlanger Arbeit entstandenen Werke. Das soll die Vergänglichkeit des Lebens und das Ideal von Entbindung der materiellen Welt symbolisieren.

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(k)


Die Zeit

Juli 7, 2008

„Dreifach ist der Schritt der Zeit: zögernd kommt die Zukunft hergezogen, pfeilschnell ist das Jetzt entflogen, ewig still steht die Vergangenheit…“ (Schiller)

„Guten Tag“, sagte der kleine Prinz.“Guten Tag“, sagte der Händler. Er handelte mit absolut wirksamen, durststillenden Pillen. Man schluckt jede Woche eine und verspürt überhaupt kein Bedürfnis zu trinken.“Warum verkaufst du das?“, sagte der kleine Prinz.“Das ist eine große Zeitersparnis. Man spart 53 Minuten in der Woche.“"Und was macht man mit diesen 53 Minuten?“"Man kann damit machen, was man will.“"Wenn ich 53 Minuten übrig hätte“, sagte der kleine Prinz, „würde ich ganz gemütlich zu einem Brunnen laufen…“(Antoine de Saint-Exupéry aus „Der kleine Prinz“)

Alle Zeit, die nicht mit dem Herzen wahrgenommen wird, ist so verloren, wie die Farben eines Regenbogens für einen Blinden oder das Lied eines Vogels für einen Tauben.(Michael Ende)

Alter – es ist die Zeit, wo die Erinnerung an die Stelle der Hoffnung tritt.(Wilhelm Raabe)

Arbeit tendierte dazu, den zur Verfügung gestellten Zeitraum auszufüllen.(Parkinson)

Auch aus Sekunden wird mit der Zeit Zeit.(Werner Mitsch)

Auch eine stehengebliebene Uhr zeigt zweimal am Tag die richtige Zeit an. So kann sie im Laufe der Jahre auf eine nicht endenwollende Reihe von Erfolgen verweisen. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst: den rechten Augenblick nützen ist alles.(Arthur Schnitzler)

Das Jünglingsalter ist jene Zeit, wo man sich weigert zu glauben, dass man eines Tages ebenso töricht sein wird wie der Vater.(Unbekannt)

Das meiste auf der Welt erledigt sich von selbst, wenn man genug Zeit verstreichen lässt.(Sprichwort)

Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt.(Tolstoi)

Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.(Dante Alighieri)

Der große Mann eilt seiner Zeit voraus, der Kluge kommt ihr nach auf allen Wegen. Der Schlaue beutet sie gehörig aus, der Dummkopf stellt sich ihr entgegen.(Eduard von Bauernfeld)

Der ideale Tag ist heute, wenn wir ihn dazu machen.

(k)


HDR Photo

Juli 7, 2008

HDR Photo

Ich hatte schon längere Zeit darüber nachgedacht, wie wohl die Leute diese tollen Fotos zustande gebracht haben, die man immer öfters auf den populären Internetseiten bewundern kann. Als ich diese teilweise so toll belichteten und arrangierten Fotos zum erstenmal sah, war mir irgendwie klar geworden, dass aus mir nie ein vernünftiger Fotograf werden wird und das sich fotografieren wieder auf die Urlaubsfotos beschränken wird.

Dann entdeckte ich beim Surfen einen Artikel über HDR Photos und einige Downloadlinks mit HDR Programmen, teilweise kostenlos oder Trailversionen. Ich probierte natürlich alle Programme aus. (mein Tip : Dynamic Photo )

Zuerst habe ich ein Foto ausgesucht, von dem im Editor Photofiltre ein dunkleres und ein helleres Photo hergestellt wurde. Nachdem ich drei unterschiedliche Photos abgespeichert hatte, wurden die Photos anschließend in das Dynamic Photo Range geladen. Mit dem Programm kann man schon in der Trailversion einiges ausprobieren.


Unten das aus diesen drei Photos entstandene HDR Photo. Die unwirkliche Atmosphäre ist natürlich Absicht. Dem Geschmack sind kaum Grenzen gesetzt. Ich stellte aber fest, dass nicht alle Photos für diese Technik geeignet sind. Die Technik ist nicht nur für die Herstellung surrealistischer Photos geeignet, sondern auch zur sichtbaren Verbesserung von Photos.


Links :

http://www.foto-freeware.de/photofiltre.php

http://www.mediachance.com/hdri/index.html

http://mac.defx.de/2007/08/08/hdr-roundup/

FLICKR PHOTO SHOW

(k)