Psychiatrie – Wissen ist Wahrheit

Die Psychiatrie ist wahrscheinlich diejenige Kraft, die in den letzten fünfzig Jahren die größte Zerstörung in der Gesellschaft angerichtet hat.”

Was ist “Schizophrenie”? Darauf hat Psychiater Prof. Dr. Thomas Szasz 1969 eine Antwort veröffentlicht: “Schizophrenie ist ein strategisches Etikett, wie es “Jude” in Nazi-Deutschland war. Wenn man Menschen aus der sozialen Ordnung ausgrenzen will, muss man dies vor anderen, aber insbesondere vor einem selbst rechtfertigen. Also entwirft man eine rechtfertigende Redewendung. Dies ist der Punkt, um den es bei all den hässlichen psychiatrischen Vokabeln geht: sie sind rechtfertigende Redewendungen, eine etikettierende Verpackung für “Müll”. Ähnliches bedeutete das Wort “Jude” in Nazi-Deutschland, gemeint war keine Person mit einer bestimmten religiösen Überzeugung. Es bedeutete “Ungeziefer” , “vergas es”. Es ist zu befürchten, dass “schizophren”, “sozial kranke Persönlichkeit” und viele andere psychiatrisch diagnostische Fachbegriffe genau den gleichen Sachverhalt bezeichnen; sie bedeuten “menschlicher Abfall”, “schaff ihn weg”.

Der emeritierte amerikanische Psychiatrieprofessor Thomas S. Szasz gilt als die derzeit schillerndste Galionsfigur der radikalen Anti-Psychiatriebewegung. In zahlreichen Publikationen verficht er die These, psychische Erkrankungen existierten nicht, sondern seien die Erfindung eines staatlichen Machtapparates – der Psychiatrie –, um Menschen mit abweichendem Verhalten die freiheitlichen Grundrechte abzusprechen. Dies sei seiner Auffassung nach ebenso rassistisch wie die Unterdrückung und Vernichtung der Juden im Dritten Reich. Thomas Szasz ist einer der schärfsten Kritiker der traditionellen Psychiatrie. Seine radikalen, an die Wurzeln der Psychiatrie gehenden Schriften wurden während der 70er und 80er Jahre auch in der Bundesrepublik -verschlungen- und sind nicht ohne Einfluß auf die bisher durch-gesetzten Änderungen in der psychiatrischen Versorgung gewesen. In seinem jüngsten Buch, das als Summe eines streitbaren Forscher-lebens gelten darf, fasst Thomas Szasz nicht nur seine Erkenntnisse und Thesen über Herkunft und Wesen der noch weithin dominierenden konservativen Psychiatrie zusammen, sondern geht auch auf neuere Entwicklungen und ihre Fragwürdigkeiten ein und setzt sich vehement mit seinen Kritikern auseinander.

Ich lese gerade das Buch von Dr.Szasz ” Grausames Mitleid – Über die Aussonderung unerwünschter Menschen “. Von Dr.Szasz habe ich erst vor ein paar Monaten durch Youtube Videos erfahren. Seit ungefähr 20 Jahren beschäftige ich mich mittlerweile mit den Problemen, die durch die Psychiatrie entstehen können. In diesem Buch konnte ich genau das nachlesen, was ich schon seit Jahren vermutete. Es war genau die Bestätigung vom Fachmann, die mir noch fehlte. Das Buch übertraf aber meine eigenen Befürchtungen und hat mich sehr verunsichert. Ich hätte solche Dinge in unserer Gesellschaft früher nicht vermutet, noch nicht mal davon geträumt. Die Thematik hat wahrscheinlich dauerhaft zu einem großen Schock und auch zu Hilflosigkeit bei vielen aufgeklärten Menschen geführt. Wenn man dieses Buch gelesen hat und auch richtig verstanden hat, dann kann man sich die weitere Suche nach Erklärungen sparen.

Links zu Psychiatrieopfer :

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Der sogenannten Euthanasie-Aktion der Nationalsozialisten fielen während des Zweiten Weltkriegs ca. 200.000 psychisch Kranke und Behinderte zum Opfer. Sie galten als lebensunwert.  “Nicht die Nazis haben die Ärzte gebraucht, sondern die Ärzte die Nazis.” (Ernst Klee) 



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Verfolgungswahn aus dem Lehrbuch für Psychiatrie von M.Bleuler (1.Auflage erschien 1916)

Verfolgungswahn: Der Wahn der verdienten Bestrafung darf nicht mit dem der ungerechten Verfolgung zusammengeworfen werden. Der erstere entspringt einer allgemeinen Depression, der Verfolgungswahn ist ein katathymes Symptom, das aus einer gefühlsbetonten Idee heraus wächst. Jeder depressive Wahn ist Symptom eines potentia vorübergehenden Zustandes, der Verfolgungswahn gehört meist chronischen Krankheiten an. Der wirkliche Verfolgungswahn kann zunächst ganz unbestimmt sein; die Kranken fühlen, dass die Dinge und Menschen um sie unheimlich geworden sind. (-die Wände im eigenen Haus wollten mich fressen-). Dann machen sie die Entdeckung, dass gewisse Personen ihnen oder anderen Zeichen geben, die sie betreffen. Man hustet , um anzudeuten, da komme der Onanist, der Mädchenmörder, in den Zeitungen stehen Artikel mit nur zu deutlichen Anspielungen auf sie; im Geschäft behandelt man sie schlecht, man versucht sie fortzuekeln, man teilt ihnen die schwierigste Arbeit zu, man verleumdet sie hinter Ihrem Rücken. Schließlich gibt es ganze Organisationen, ad hoc geschaffene, die schwarzen Juden, sowie Freimaurer, Jesuiten, Sozialdemokraten, Kapitalisten, die überall hinter dem Kranken her sind, ihn unmöglich machen, ihn selbst mit Stimmen, körperlichen Beeinflussungen und anderen Halluzinationen, mit Gedankenentzug, Gedankendrängen u. a. m. plagen. Am Begin des Verfolgungswahns steht meist ein überbewertetes Unrecht, das dem Kranken angetan worden ist.

Wer war Prof.Bleuler?

Bekannt geworden ist Bleuler vor allem durch seine Beschreibung der Schizophrenie (1911: Dementia praecox oder Gruppe der Schizophrenien), mit der er den bisherigen Begriff Dementia praecox von Emil Kraepelin ersetzt hatte. Für Bleuler war die Ambivalenz das Hauptsympton der Schizophrenie. Bleuler prägte 1911 auch den Begriff Autismus sowie die Bezeichnung Morbus Bleuler. Bleuler war zur damaliger Zeit der einzige Ordinarius der Psychiatrie, der sich mit der Psychoanalyse von Sigmund Freud auseinandersetzte. Im Gegensatz zu den meisten Gelehrten seiner Zeit ging Bleuler nicht von einer klaren Trennung zwischen geistiger Gesundheit und Krankheit aus. Seine Arbeiten beruhen auf einer um Details bemühten Betrachtung jedes einzelnen Falls und der Entwicklung der Person des Kranken. Bemerkenswert ist hier insbesondere die Beschäftigung mit den „Wahnwelten“ einzelner Kranker und der realitätsbezogenen Auslegung von deren Äußerungen. Des Weiteren entwickelte Bleuler die von ihm so benannte „Udenotherapie“. Diese besagt, dass man Krankheiten nicht sofort mit blindem Aktionismus heilen soll, sondern den natürlichen Ablauf der Krankheit abwarten soll, und somit oft auch eine Heilung erreicht. In einer Zeit, in der für die Behandlung der Schizophrenie und anderer Erkrankungen keinerlei medikamentöse Therapie zur Verfügung stand, erreichte Bleuler durch Verbesserung der allgemeingesundheitlichen Voraussetzungen und durch persönliche Zuwendung oft eine Besserung der Symptomatik. Er war somit auch einer der ersten, die auf diesen Zusammenhang hinwiesen und bewirkte eine Abkehr von dem klassischen „Irrenhaus“, das nicht viel mehr als eine reine Verwahranstalt gewesen war und nicht selten zu einer seelischen Verwahrlosung der Kranken geführt hatte. Bleuler vertrat teilweise wie sein Vorgänger Auguste Forel eugenische und rassistische Ansichten. (Quelle:Wikipedia)

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – umgangssprachlich auch Antidiskriminierungsgesetz genannt – ist ein deutsches Bundesgesetz, das Benachteiligungen aus Gründen der „Rasse“, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters und der sexuellen Identität verhindern und beseitigen soll. Zur Verwirklichung dieses Ziels erhalten die durch das Gesetz geschützten Personen Rechtsansprüche gegen Arbeitgeber und Private, wenn diese ihnen gegenüber gegen die gesetzlichen Diskriminierungsverbote verstoßen. (Quelle :Wikipedia)

Die europäische Menschenrechtskonvention enthält in Artikel 14 ein Diskriminierungsverbot. Danach ist es verboten, Menschen wegen des Geschlechts, der Rasse, der Hautfarbe, der Sprache, der Religion, der politischen oder sonstigen Anschauung, der nationalen oder sozialen Herkunft, der Zugehörigkeit zu einer nationalen Minderheit, des Vermögens, der Geburt oder eines sonstigen Status die Rechte und Freiheiten der Konvention vorzuenthalten oder einzuschränken.

Die Europäische Union erhebt im Rahmen ihrer Euro-Barometer ebenfalls die Einstellungen zu Fragen der Diskriminierung. Im EU-Barometer zur Diskriminierung von 2003 wurde unter anderem die Einstellung der Europäer zur Diskriminierung untersucht.

In dieser Untersuchung wurden jeweils die Einstellungen zu einzelnen Diskriminierungsformen aufgrund von ethnischer Herkunft, Religion/Weltanschauung, sexueller Orientierung, Alter oder Behinderung untersucht. Es zeigte sich, dass in allen Ländern die Befragten im Durchschnitt der Meinung waren, dass andere eher denken, dass Diskriminierung legitim sei, als man selber. In allen Ländern lehnte auch die Mehrheit von über 80 Prozent Diskriminierung in jedem Fall ab. Lediglich in den deutschsprachigen Ländern war diese Mehrheit zum Teil weit unter diesen 80 Prozent angesiedelt (Österreich 78%, Deutschland/Ost 71%, Deutschland/West 68%).

Deutschland/West war mit 68 % das Schlusslicht. Eine traurige Bilanz. Dies erklärt auch m.M. nach die Situation von psychisch Kranken in Deutschland. Wie man so wenig aus der Geschichte lernen kann, ist mir allerdings ein Rätsel. Es war deshalb wirklich an der Zeit, dass dieses AGG von der Rot/Grünen Koalition auf den Weg gebracht wurde. Für Leute, die erst jetzt mit der Psychiatrie zu tun haben, wird es vielleicht einfacher.

Ich habe hier ein Musterungskopie mal eingebettet und ein paar Zeugnisse eingefügt, weil ich doch in sehr starkem Maße angezweifelt werde. Ich glaube, dass man so auf einfache Weise vieles klären kann. Die Seite dient nur der Information und Aufklärung.

Laut Musterungsbescheid 1974 war ich tauglich 1, Verwendungsgrad 2. Ich war zuletzt auf der Fachoberschule für Wirtschaft. Als ich schon Invalide war, machte ich eine arbeitsrechtlich anerkannte Ausbildung zum Programmierer.

Abschnitt 1 – Allgemeiner Teil

Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen.

Jedem normal denkenden Menschen sollten solche Gesetze stolz machen auf unser Rechtssystem. Wer sich mit dem Thema Diskriminierung beschäftigt, wird feststellen, dass es unglaublich viele Formen von Diskriminierungen gibt.

In den USA gibt es schon seit 1964 ein Anti-Diskriminierungsgesetz.

Gleichbehandlung – USA

“Man unterstellt Ihnen, psychisch krank oder nicht normal zu sein” , eine von vielen Fragen, die man bei den meisten Mobbingtests beantworten muss. Man kann sich vorstellen, was psychisch Kranke oder Vorbelastete in dieser Gesellschaft mitmachen. Dies dürfte auch eine Erklärung für Leute sein, die sich über manchen psychisch Kranken wundern.

Es stellt sich natürlich auch die Frage, welche Art von Mensch besonders anfällig für psychische Krankheiten ist.

Kennen Sie Menschen, die schon mal in psychiatrischer Behandlung waren?

Wenn ja, kommen Ihnen diese Leute irgenwie anders vor, aber Sie können sich das nicht richtig erklären ?

Kommen Ihnen psychisch Kranke und vor allen Dingen psychisch kranke Behinderte schwerfällig vor ?

Wenn Ihnen psychisch Kranke etwas von ihren Problemen erzählen, kommt Ihnen das abwegig und unrealistisch vor ?

Machen psychisch Kranke und vor allen Dingen psychisch kranke Behinderte auf Sie den Eindruck, als wenn sie nicht so richtig was mit der Welt zu tun haben ?

Machen psychisch Kranke auf Sie einen morbiden Eindruck ?

Wenn Sie alle Fragen mit ja beantworten konnten, dann sind Sie eine gefährdete Person und sollten sich gut informieren über die Psychiatrie.

Ich habe hier eine ausgesprochen interessante Seite gefunden, die Mobbingsituationen, aus drei verschiedenen Blickwinkeln, erklärt.

Fairness-Stiftung

Wer glaubt, dass Mobbing nur in der freien Wirtschaft vorkommt, irrt sich gewaltig.

Mobbing sozialer Organisationen

Wir leben in einer Gesellschaft, in der alles gesetzlich geregelt ist. Das ist auch gut so. Nur für Menschen, die im Moment keine großen Probleme haben, sind die Probleme, die durch die Psychiatrie entstehen, nicht immer direkt verständlich. Aber aus meiner Erfahrung weiß ich genau, dass sich alles im Laufe der Zeit klärt und das ist eine sehr wichtige Erfahrung.

Aber es kommt vor, dass Menschen nötigen , drohen, üble Nachrede betreiben,  unterdrücken oder  mit pseudogesellschaftlichen Kommentaren anderen auf die Nerven gehen wollen. Aber das Internet bietet mittlerweile so viele Informationen (Artikel, Foren, Videos und Fotos), wo man genau das nachlesen kann, was viele Leute nicht wahrhaben wollen, nämlich das alles nicht so ist, wie es von einzelnen Personen dargestellt oder erzählt wird, oder was die Gründe für ein bestimmtes Verhalten sind. Scheinbar haben das viele Leute noch nicht kapiert, dass man durch diese Informationsmöglichkeiten die Menschen nicht mehr so einfach für dumm verkaufen kann.

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Die Eltern:

Ich versuche ihn mal zu beschreiben. Er wurde 1913 geboren. Er hatte in der Grundschule sehr gute Noten und ging anschließend auf das Gymnasium. Er hatte allerdings nicht die geringste Veranlagung für Fremdsprachen. Er verließ deshalb wieder das Gymnasium. Nach der Schulzeit machte er  eine kaufmännische Lehre und arbeitete anschließend im Neusser Einzelhandel. Sein Vater war Finanzbeamter und seine Mutter Hausfrau. Im Krieg war er zuletzt Unteroffizier, Schirrmmeister für chemische Kampfstoffe und Sprengmeister. Den Krieg mochte er nicht. Er hatte dies auch mal erzählt, was die SS allerdings auf den Plan rief und er vor dem Belgienfeldzug  von SS-Leuten zusammen geschlagen wurde. Wegen des Holocausts hielt er die Nazis für den größten Abschaum, den es je gegeben hat. Ich vermute, dass er sich im Krieg einen seelischen Schaden geholt hat. Das er sich wegen eines Herrn Hitler in einem sinnlosen Krieg tot schießen lassen sollte, war zu viel für ihn.  Er hielt sich seit dem für einen Nobody. Das dürften wahrscheinlich aber viele Kriegsteilnehmer haben. Es ist ja auch grausam. Ich glaube auch, dass der 2.Weltkrieg für sehr realistische Menschen eine besondere Qual war. Ich halte Hitler ganz einfach für verrückt und er wäre in einer geschlossenen Anstalt bestimmt richtig gewesen. Mein Vater war nur 3-monate in englischer Gefangenschaft und arbeitete nach dem Krieg bei den Stadtwerken und später bei der Stadtverwaltung, als Leiter der Vollstreckungsstelle.   Er sagte mir mal, dass er unbestechlich sei.  Er war aber trotzdem  ganz zufrieden mit dem Leben. Er arbeitete auch nicht der Arbeit wegen, sondern wegen des Geldes und hätte auch sehr gut ohne Arbeit leben können. Es hätte ihm z.B. auch sehr gut gepasst, wenn er,  mit dem entsprechenden Geld, z.B. einem Lottogewinn, sich im Mittelmeer auf eine Yacht  hätte setzen können. Er hatte mit mir das Problem, dass es in der Schule und später, vor meiner langjährigen Erkrankung, beruflich nicht voran ging. Es ging ihm nur um gute Noten in der Schule und im Beruf. Er kam mir etwas zu fanatisch vor. Allerdings gab es zu meiner Schulzeit auch noch keine arbeitslosen Akademiker. Hätte ich nur Einsen in der höheren Schule mit nach Hause gebracht, hätte er sich sicher auch noch für meine damals sehr langen Haare begeistern können. Er war bestrebt, dass seine Kinder ein Auskommen haben, so wie wohl die meisten Eltern. Als ich 1981 krank wurde, war er schon im Ruhestand  und an sich für diese neue Situation zu alt. Trotz des großen Altersunterschiedes war er aber ein moderner, progressiver Vater. Er verstarb 2001. Für mich war aber immer das große Problem, dass meine Eltern zu alt waren. Bei allem fehlten mir immer 10 Jahre. Wären sie 10 Jahre jünger gewesen und mal rein fiktiv, mein Vater erst im Jahre 2011 gestorben und meine Mutter im Jahre 2021, dann wäre und würde alles doch etwas angenehmer verlaufen. Zehn Jahre fehlten mir immer. Meine Mutter wurde 1914 geboren. Ihr Vater verstarb während ihrer Kindheit. Sie hatte 3 Geschwister. Nach der Hauptschule besuchte sie die Handelsschule. Danach absolvierte sie eine kaufmännische Lehre. Später arbeitete sie im Neusser Einzelhandel als Buchhalterin. Dort lernte sie auch meinen Vater kennen: Nach dem Krieg war sie Mutter und Hausfrau. Der erste Sohn kam 1944 zur Welt und ich 1955. Sie war meistens gut gelaunt und hatte immer Verständnis für mich. Sie wußte sehr viel und löste Kreuzworträtsel im Rekordtempo. Ja, daran kann ich mich noch gut erinnern. Die letzten 10 Jahre ihres langen Lebens litt sie unter Demenz. Sie verstarb 2010.

Anmerkung: Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat gezeigt, wo wir eigentlich stehen, was alles passieren kann und das man auch zu diesem System eine sehr kritische Einstellung haben sollte. Diese Krise war meiner Meinung nach nur eine erste große Krise und irgendwann kommt es zu einer Krise, die noch größer sein wird und danach wird vieles von dem, was jetzt noch für wichtig gehalten wird, ihnen mehr wie eine totale Belanglosigkeit vorkommen.

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Um irgendwelchen Spekulationen vorzubeugen. Ich habe nicht vor auf ein im Grundbuch eingetragenes gültiges Wohnrecht (Erbteil) zu verzichten. Da ist sicherlich etwas falsch verstanden worden. Das Wohnrecht bleibt auch gültig bei Eigentümerwechsel. Hätte ich hier kein Wohnrecht, würde ich auch sicher nicht mehr in dieser Wohnung sitzen. Natürlich hing dieser Wohnrechtsvertrag auch damit zusammen, mich etwas abzusichern. Es hat sich ja mittlerweile heraus gestellt, dass man halt mit dem Psychorassismus, grundsätzlich rechnen muss, d.h. die Aussonderung psychisch Kranker und Vorbelasteter.

In dieser Wohnung lebe ich nun schon seit 2001 und werde hier auch wegen des fortgeschrittenen Alters wohnen bleiben. Falls ich, mal rein fiktiv, noch eine zweite Wohnung anmieten würde, so bliebe dieses Wohnrecht trotzdem weiter bestehen.

Wegen der Ereignisse in den letzten Jahren vermute ich auch, dass vieles von dem was passierte einen materiellen Hintergrund hat.

Wie lästig diese psychiatrischen Dinge sind, konnte man jedenfalls wieder nachvollziehen. “Schizophrenie ist eine strategisches Etikett, um Menschen ausgrenzen zu können” (Dr.Szasz) und deshalb kann man sich schlecht als Betroffener auf etwas verlassen. Tausende Menschen wurden von der Psychiatrie geschädigt. Diese Mißstände wurden erst durch das schnelle, informative Internet durchschaubar. Ohne diese Erklärung hätte ich wohl das alles nicht verstanden. Zeitweilig glaubte ich, das tatsächlich Verrückte (nicht psychiatrisch Verrückte) hinter mir her sind.

Wie sich in einer Studie für den Großraum München herausstellte, waren etwa zwei Drittel der untersuchten Obdachlosen vorher ein oder mehrmals in der Psychiatrie. Ich vermute, dass hier auch Mobbing im Spiel war. Obdachlos, trotz Sozialwohnungen und einem für Mieter guten Mietrecht.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-10210081.html

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Homosexuell bin ich selber nicht und natürlich auch kein Prostituierter. Das hatte ich nun wirklich nicht nötig. Ich bin eher ein asexueller Mensch.  Es ist teilweise schwierig gegen üble Nachreden rechtlich vor zu gehen. Beleidigungen und üble Nachreden sind sog. Massendelikte. Vieles was mir passiert resultiert mehr aus der  Situation in der ich mich seit Jahrzehnten befinde.  Psychisch Kranke schwimmen sehr oft mehr oder weniger gegen den Strom, was in der Praxis sehr anstrengend ist. Das AGG schützt aber  Homosexuelle auch. Das heißt, wenn einer schwul ist, dann ist er eben schwul. Wenn eine Frau lesbisch ist, dann ist sie eben das, etc.. Am AGG sollte man sich doch orientieren. Homosexualität galt früher als psychische Krankheit, weswegen es oberflächlich betrachtet vorkommen kann, dass einige Leute davon ausgehen, dass so eine psychisch kranke Person, von dieser “Krankheit” geheilt werden soll, weil es auch viele Leute  immer noch stört. Dies dürfte wohl der Grund für diese letzte Aktion gegen meine Person gewesen sein. Nimmt man es genau, dann hätte ich schon vor ca. 30 Jahren Probleme mit vielen Leuten haben müssen. Dies war nicht der Fall. Es war für mich sehr erträglich früher. Leute, die man vielleicht für schwul hielt, gab es immer. Das AGG war wirklich richtig und zeitgemäß.

Im nachfolgenden Video wird gezeigt, was man mir anhängen wollte. Ein Urologe sagte mir schon in den 90er Jahren, dass ich normal bin. Leider kann ich das Video nicht einbinden. Hier wird gezeigt, was nicht normal ist.

http://www.omfg.to/watch/2137-kleiner-penis/

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Noch ein Link zu diesem Thema :

http://www.body-philosophy.net/Top_10_Smallest_Celebrity_Penises

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In der Praxis konnte ich leider nur feststellen, dass nur wenige Leute mit dem was z.B. Dr.Szasz sagt, etwas anfangen können, obwohl das doch sehr einfach zu verstehen ist. Dies liegt sicherlich daran, dass unsere  Gesellschaft mehr verbildet, als gebildet ist. Ich habe aber auch das Gefühl, dass bestimmte Leute gerne einen Meinungswirrwarr anrichten.

In den Subkulturen, wo sich Menschen mehr produzieren, kann dies unangenehm werden. Der Vorteil von Subkulturen ist, dass man der starren Ordnung der konventionellen Gesellschaft entkommen kann. Für viele Menschen sind diese Subkulturen die letzte Rettung. Ein Ventil, gerade für viele junge Leute. Wenn man das begreift, ist es allerdings nicht sonderlich schlimm. Die Problematik liegt eher darin, das die Psychiatrie auch eine Subkultur ist, aber eben eine Offizielle mit Stempel und Siegel. Die Frage, wer  eigentlich richtig ist in Subkulturen, lässt sich meiner Meinung nach nicht genau klären. Für die Drogensubkultur  hatte aber Timothy Leary eine Richtlinie aufgestellt “LSD ist nicht für jedes Gehirn etwas – nur die Gesunden, Glücklichen, Schönen, Hoffnungsvollen, Humorvollen und Agilen sollten nach einer solchen Erfahrung suchen. Dieser Elitismus ist gänzlich selbstbestimmt. Wenn du nicht selbstbewusst, selbstgesteuert, selbstbestimmt bist, lass es bitte”. Für mich war früher auch eher die bürgerliche Gesellschaft die letzte Rettung und viele werden mir da sicherlich recht geben. Ich brauchte immer als Ausgleich diese bürgerliche Ordnung. Dieses bekannte Problem wird auch sehr gut in dem Herman Hesse Bestseller “Der Steppenwolf” beschrieben.

Link :

Die sexuell orientierten Subkulturgruppen erklären sich von alleine. Homosexuelle, Lesben, Sado-Maso Anhänger und Transsexuelle etc. Hier geht es um sexuelle Indentitätsprobleme. Eine sehr persönliche Sache. Ich selber habe hier keine Ambitionen und fühle mich sehr wohl in meiner Haut. Das AGG schützt auch diese Art Leute vor Diskriminierung. Für mich war z.B. die Homosexualität nie richtig präsent, obwohl ich einige Homosexuelle persönlich kannte. Ich wußte nie so richtig was damit anzufangen. Außerdem waren z.B. diese 70er Jahre  eine Zeit, wo viele Männer versuchten extra feminin zu wirken. Dies ist m.M. nach mittlerweile nicht mehr der Fall. Es gab auch Frauen, die z.B. mehr  auf Männer mit langen Haaren standen.  Die Haare wurden lang getragen und vielleicht hat sich der ein oder andere sogar mal einen Fingernagel lackiert und sich die Augen angemalt. Es war teilweise mehr eine Bewußtseinserweiterung, die Frage was passiert jetzt, wenn ich mir z.B. die Augenlieder schwarz mache, als Mann. Es war auch ein Protest und ein enormer Freiheitsdrang steckte da wohl hinter, vielleicht auch Wut und Spaß. Dazu wurde dann noch laut Musik gehört etc.. Vieles entspringt dem Zeitgeist.

Homosexualit_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus

Man kann natürlich in der Realität keine klare Grenze zwischen den Subkulturen, der bürgerlichen Gesellschaft und der Psychiatriesubkultur ziehen. Alles geht fließend ineinander über.

Weit verbreitet ist auch das Wort Scene. Die Szene ist so eine Art offenes Theater. Das was dort so gespielt und fabriziert wird, sollte man  besser nicht so ernst nehmen.

Meine Probleme waren eher, dass ich wegen der langen Invalidenzeit (12 jahre) so wenig aus meinem Leben machen konnte.

VICE – Der ultimative Weg zur Erleuchtung

Bevor ich mit der Psychiatrie zu tun hatte, kam ich besser mit der bürgerlichen Gesellschaft klar. In der Scene kam es doch ab und zu mal zu Konflikten. Ich glaube, dass ich  nur wegen des Interesses an der Kunst mich so viele Jahre in der Scene herum trieb. Das muss man aber nicht unbedingt. Es gibt viele Bücher und mittlerweile kann man sich auch im Internet informieren. Empfehlen kann man diese Subkulturen nicht.

Genauso ist es auch mit der Psychiatrie. Auf die vielen Organisationen und die Werbung von Behindertenorganisationen sollte man sich besser nicht verlassen. Geredet und geworben wird viel, raus kommt wenig. Wenn Schizophrene weder normativ noch dissoziativ  integriert werden können (Daniel Lagache: Die Sache mit Freud), dann wird immer alles eine Schwierigkeit bleiben. Der Kranke kämpft immer gegen das ihm von der Psychiatrie aufgezwungene System an. Schaff ihn oder sie weg. Erst wenn man mit der Psychiatrie oder sogar mit geistigen Behinderungen zu tun hat oder hatte, wird man merken, wie einfallsreich viele Leute vorgehen, wenn es darum geht psychisch Kranke und Vorbelastete, aber auch sicher andere Behinderte,  auszugrenzen. Oftmals so, dass man sich fragt, ob dies nicht ein Verstoß gegen unser Grundgesetz und die Menschlichkeit ist.

Fisch im Netz – Acryl 2006

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Ob man die Psychiatrie ganz abschaffen sollte, kann ich nicht genau beurteilen. Das ist meiner Meinung nach nicht möglich. Aber solche Forderungen von Fachleuten gibt es auch. Aber psychische Zustände neu zu definieren und Menschen nicht wegen z.B. einer starken Depression direkt für Schizophren zu erklären, ist eine zeitgemäße Forderung.

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Immer mehr Menschen werden psychisch krank. Das heißt allerdings nicht, dass man unbedingt in eine psychiatrische Klinik muss oder sogar in ein Heim. Jeder Kranke kann heute die Hilfe von ambulanten Diensten beantragen. Es gibt verschiedene Pflegestufen je nach Behinderungsgrad. Da ich jahrelang meine Eltern betreut und gepflegt habe, habe ich sehr viele Erfahrungen sammeln können. Die häusliche Pflege kann in vielen Fällen, das Leben mit Behinderung ausreichend erleichtern. Speziell bei der häuslichen Pflege kommt man ganz gut mit den bereit gestellten Pflegesätzen klar. Teuer ist allerdings die stationäre Pflege geworden und es empfiehlt sich je nach Fall eine zusätzliche, private Pflegeversicherung abzuschließen. Nun sind die Richtlinien auch so gesteckt, dass auch nur wirklich schwer Erkrankte in Kliniken,  Pflegeheime und Altersheime kommen. Hier wird oftmals etwas viel Panik verbreitet. Die Vormundschaft gibt es mittlerweile nicht mehr, aber man kann Gebrechlichkeitspflegschaften und Betreuungen beantragen, die man auch wieder rückgängig machen kann, falls man wieder gesund werden sollte.

Mir selber geht es an sich darum, vergleichbare psychiatrische Fälle im Internet ausfindig zu machen. D.h. Menschen, die erst als Erwachsene mit der Psychiatrie zu tun hatten. Menschen die zuerst mal ambulant behandelt wurden und später vielleicht mal in einer Klinik waren und feststellten, dass sie immer mehr Probleme bekamen mit ihrem sozialen Umfeld. Auf anderen Webseiten konnte ich schon ein ganze Menge finden.

Link:

http://www.pflegestufe.info/pflege/pflegeversicherung.html

http://www.psychiatrie-aktuell.de/die

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The gossip of the Masks – tratschende Masken

(Acryl auf Leinwand 2006 H.L.Kuepper)

Was ist eigentlich Mobbing? Eine Antwort auf dieses komplexe Thema, konnte ich auf dieser sehr guten Webseite finden.

Gerüchte verbreiten, Andere lächerlich machen, mit “geheimnisvollen” Andeutungen den guten Ruf oder die fachlichen Qualifikation unterminieren; ständig kritisieren und alles breittreten; der Mobber gibt sich redlich Mühe mit den unterschiedlichsten Aktionen die Stimmung zu verschlechtern und das Opfer ins Abseits zu schieben………

§ 233 Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft

(1) Wer eine andere Person unter Ausnutzung einer Zwangslage oder der Hilflosigkeit, die mit ihrem Aufenthalt in einem fremden Land verbunden ist, in Sklaverei, Leibeigenschaft oder Schuldknechtschaft oder zur Aufnahme oder Fortsetzung einer Beschäftigung bei ihm oder einem Dritten zu Arbeitsbedingungen, die in einem auffälligen Missverhältnis zu den Arbeitsbedingungen anderer Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer stehen, welche die gleiche oder eine vergleichbare Tätigkeit ausüben, bringt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft. Ebenso wird bestraft, wer eine Person unter einundzwanzig Jahren in Sklaverei, Leibeigenschaft oder Schuldknechtschaft oder zur Aufnahme oder Fortsetzung einer in Satz 1 bezeichneten Beschäftigung bringt.

(2) Der Versuch ist strafbar.

(3) § 232 Abs. 3 bis 5 gilt entsprechend.

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Euthanasie im dritten Reich

Im Oktober 1939 wurden im Fort VII in Posen in einer provisorischen Kammer erstmals „Probevergasungen“ durchgeführt, bei denen eine unbekannte Anzahl von psychisch Kranken ermordet wurde. Nach Zeugenaussagen war August Becker dabei anwesend, der wenig später – im Januar 1940 – Probevergasungen für die Aktion T4 in der NS-Tötungsanstalt Brandenburg beaufsichtigte.Wahrscheinlich am 13. Dezember 1939 wohnte der Reichsführer-SS Heinrich Himmler als Beobachter einer Vergasungsaktion bei.

Die Morde wurden mit Kohlenstoffmonoxidgas (CO) ausgeführt, das aus Stahlflaschen eingeleitet wurde. Es ist nicht ausgeschlossen, dass bei einer der Probevergasung auch Zyklon B eingesetzt wurde.

Die Gaskammer in Fort VII wurde nur im November und Dezember 1939 benutzt.Man schätzt, dass im Fort VII in Posen bis zu 400 psychisch Kranke ermordet wurden. Nach Darstellung von Volker Rieß ging die Initiative zur Tötung von Geisteskranken von den Chefs der Zivilverwaltung und den Gauleitern Franz Schwede-Coburg, Albert Forster und Arthur Greiser aus, die sich unmittelbar oder über Höhere SS- und Polizeiführer an Himmler wandten, der nach Genehmigung durch Adolf Hitler Personal zur Verfügung stellte. Weitere Patienten wurden anschließend von einem Sonderkommando unter Herbert Lange in einem getarnten Gaswagen durch reines Kohlenstoffmonoxidgas ermordet. (Quelle Wikipedia)

Die Krankheit “Schizophrenie” erlebte ich selber mehr als gesellschaftliches Spektakel. Am Anfang hatte ich mal eine Schlafmittelvergiftung (1981). Die restlichen Jahrzehnte waren mehr so, wie es Dr.Szasz in seiner Erklärung der Schizophrenie formulierte.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40351960.html

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Links :

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Hier eine zusammengefaßte, kurze Ausführung der momentanen Situation :

Selbst wenn man die Behauptung mit der Brandstiftung als wahr unterstellen würde und des Weiteren zu der Schlussfolgerung käme, aufgrund einer psychischen Belastung/Erkrankung ginge eine Gefahr von mir aus (wie gesagt alles rein fiktiv und hypothetisch), so könnte eine zwangsweise Unterbringung in einer medizinischen oder anderen Anstalt NUR durch einen richterlichen Beschluss erfolgen. Letztlich hätte aber selbst eine Zwangseinweisung nicht den Verlust meines Wohnrechts zur Folge. Es könnte lediglich – im äußersten Falle – eine so genannte Betreuung (richterlich) angeordnet werden. In diesem Falle würde ein Betreuer die Betreuung meiner Vermögensinteressen in meinem Namen und auf meine Rechnung übernehmen, so dass mir daraus kein wirtschaftlicher Nachteil entstehen würde. Orientiert man sich an der Formulierung und Schilderung des Falles, so kommt  weder eine Zwangseinweisung noch die Anordnung einer Betreuung auch nur ansatzweise in Betracht.

Wenn lt. RA in diesem Fall also bis jetzt noch nicht einmal ansatzweise eine Betreuung für mich in Frage kommt, dann gehe ich davon aus, dass es hier doch noch Gerechtigkeit gibt und das es anscheinend nicht so einfach ist, Menschen so einfach um Hab und Gut zu bringen.

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Nun aufgrund der eigenen Erfahrungen wurde mir auch klar, warum sich die Zahl der Mobbingopfer in den letzten 10 Jahren mehr als verdoppelte. Nach Schätzungen soll es 1,8 Millionen  Mobbingopfer geben. Den Staat und  die Kirche hat auch dieses Thema mittlerweile erfasst und es gibt schon Broschüren, Internetseiten und in manchen Städten auch schon direkte Beratung. Was fehlt sind m.M. nach genaue Analysen, Statistiken und Dokumentationen. Diese fehlen auch in Bezug auf die Psychiatrie. Ich glaube aber, dass man Mobbing nur mit speziellen Gesetzen in den Griff bekommen kann. Das AGG ist jedenfalls schon mal ein Anfang. Wegen der hohen Mobbingrate wird der Staat sich zwangsläufig wieder mehr für typische Mobbingdelikte interessieren müssen. Ich vermute, dass Mobbing auf Dauer auch zu enormen Gesundheitsschäden führt und das auch finanzielle Schäden möglich sind. Aber der eigentliche Grund für das Interesse an Mobbing, dürften die volkswirtschaftlichen Schäden durch Mobbing sein, die sich auf ungefähr 6,5 Millarden Euro im Jahr belaufen. Da ich sehr oft in seltsame Situationen kam, habe ich mich öfters rechtlich beraten lassen und stellte fest, dass die juristische Realität sich doch sehr oft von dem was der Durchschnittsbürger unter Recht und Ordnung versteht unterscheidet. So reagieren viele Leute mir gegenüber oft arrogant, diskriminierend und teilweise sehr herablassend und mit Sexualität hat das nun wirklich nichts zu tun.  Ich wußte zum Beipiel auch nicht, wie sehr Mobbing mittlerweile in Schulen verbreitet ist, da ich ja keine Kinder und Familie habe. Auf Youtube konnte ich aber sehr viele Videos finden.

http://www.youtube.com/results?search_query=mobbing&oq=mobbing&aq=f&aqi=g10&aql=&gs_l=youtube-psuggest.3..0l10.147l1654l0l2281l6l6l0l2l2l0l119l369l3j1l4l0.

Hier noch ein Link:

http://www.dbna.de/leben/meldungen/2011/10/111004-selbstmord-nach-mobbing.php

In Lebensbereichen wo keine staatliche Kontrolle mehr ausgeübt wird, kommt es auch zu entsprechenden Problemen. Mobbing ist mittlerweile eines dieser Probleme. Interessant ist in diesem Zusammenhang dieser Wikipediaartikel über Antragsdelikte. Es stellt sich hier immer mehr die Frage, ob die rechtlich formale Handbung z.B. typischer Mobbingdelikte noch zeitgemäß ist. Vielleicht kommt es später so, dass diese typischen Mobbingdelikte wieder zu Offizialdelikten erklärt werden. Der Staat hat sich diese Delikte, wie z.B. üble Nachrede, vor langer Zeit vom Halse geschafft.  Ich kann das gut verstehen, aber wenn so etwas zur Plage wird, ist das doch bedenklich. Üble Nachrede gehört heute zu den Massendelikten. In der Praxis sind diese “Erzähldelikte” (..hab ich Ihnen schon das Neuste erzählt…) so ein seltsamer Klamauk, wo bestimmt nicht mehr jeder zu hören kann. Es geht ja auch meistens wirklich nur um Dinge, die aus irgendwelchen sehr zweifelhaften, egoistischen und privaten Gründen und Interessen verbreitet werden. Wer sind schon Privatleute! Das wissen ja auch viele und ein vernünftiger Mensch wird  auch schon im eigenen Interesse, die Welt nicht mit dem Paradies vergleichen. Aber ich kann mir auch gut vorstellen, das Menschen, wie z.B. psychisch Kranke, die ja Dr.Szas mit den Juden im dritten Reich vergleicht, da doch sehr viel mehr darunter leiden, als Menschen in einer normalen Lebenssituation. Trotzdem ist oftmals der Weg zur Polizeibehörde oder zum Rechtsanwalt richtig und es gibt ja auch die Möglichkeit sich erstmal rechtlich beraten zu lassen.

Die überwiegende Mehrheit aller Straftaten sind Offizialdelikte.  Hier ermittelt der Staat nach Kenntnisnahme automatisch und trägt auch das Risiko. Dies liegt daran, dass grundsätzlich allein dem Staat das Recht auf Strafe   zusteht. Jedenfalls gibt es schon ein AGG und  erste wissenschaftliche Untersuchungen. Festgestellt wurde, dass in Deutschland derweil etwa jeder fünfte Jugendliche beteiligt ist, also entweder als Täter, als Opfer oder als sogenanntes Täteropfer, welches sowohl Täter als auch Opfer wird. Dies wird als ein relativ hoher Wert angesehen, deckt sich aber nach Aussagen der Wissenschaftlerinnen sowohl mit internationalen, als auch mit anderen Befunden aus Deutschland. Dazu kommen natürlich die vielen Mobbingfälle aus anderen Lebensbereichen. ( http://www.mobbing.net/ ) Mobbing kann zu schwerwiegenden psychischen Problemen führen, die man aber wohl kaum nachweisen kann. Probleme, wie sie z.B. Verfolgte  haben. Ich habe schon seit vielen Jahren Mobbingprobleme. Deshalb ist Information sehr wichtig, weil man es  irgendwann nicht mehr merkt. Sehr tückisch.

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Ich selber konnte  keine  Enttabuisierung psychischer Erkrankungen feststellen.  Dies ist aber sicher auch vom sozialen Umfeld abhängig und es ist sicherlich ein Fortschritt, dass dies überhaupt ein Thema ist.  Wer viel mit unnatürlichen Menschen zu tun hat, wird auch dementsprechend Probleme bekommen. Wobei diese Dinge sicher auch eine Detailklärung erfordern. Gesetze kommen ja nicht von ungefähr und bilden den Rahmen für das was normal ist. Sie sind das Ergebnis von Erfahrungen und Forschung.

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Ich hatte mal wieder in Youtube gesurft, als ich eher zufällig auf den Andy Warhol Filmtrailer Flesh aus dem Jahre 1968 stieß. Ganz plötzlich fiel mir ein, dass ich in den 70er Jahren, ich entdeckte gerade die Pop-Art für mich, mit Freunden oder Bekannten mich  kurz, nach der Kinovorstellung, über diesen Film unterhalten hatte. Der Spielfilm aus der Subkultur, ja ich kann mich jetzt wieder erinnern, fiel mir durch seine bescheidene Handlung damals auf und diesem  amateurhaften Stil. Er war halt anders.  Es ging wohl mehr um die Darstellung von Scenen aus der Subkultur. Jedenfalls war es seitdem so, dass irgendein Idiot (viele hatten ja da eine Panne),  ich weiß wirklich nicht mehr wer es war,  mich immer mehr mit dieser erfundenen Spielfilmfigur des Strichjungen verglich und dies auch noch breittrat, was ich nun ganz und gar nicht wollte, weil es doch zu ziemlichen Missverständnissen führte und ich auch selber nichts mit Prostitution zu tun hatte. Es ist gut, dass ich wieder den Faden gefunden habe, denn ich hatte das alles schon längst vergessen und dachte sehr oft darüber nach, wie das denn wohl alles zusammen hängt. Aussenstehende konnten das natürlich nicht wissen und die Ursache liegt ja auch mehr als  35 Jahre zurück. Das Thema selbst war wohl auch mehr so eine Sache in den  Metropolen. New York, Berlin, Rom etc.. Ich habe den amerikanischen Trailer mal eingebunden und einige Infos aus Wikipedia hinzugefügt. Das hat natürlich jetzt nichts mit der Psychiatrie zu tun.

Handlung :  

Der Strichjunge Joe wird von seiner Frau mit einer Kissenschlacht geweckt. Nachdem die beiden etwas herumgealbert haben, eröffnet ihm seine Frau, dass sie 200 $ für die Abtreibung einer Freundin benötigt und er das Geld am besten heute ranschaffen soll. Nachdem Joe seinen Sohn mit einem Muffin füttert und etwas mit ihm gespielt hat, während seine Frau die Wäsche macht, geht er raus zur 42. und bemüht sich um Freier. Bei seinem ersten Kunden muss er sich nach dem Akt herausschleichen und geht wieder auf die Straße. Ein älterer Herr gibt ihm 100$, damit er für ihn Modell steht. Der Künstler hält einen langen Monolog über die Verehrung des Körpers und fotografiert ihn in typischen Posen griechischer Statuen und lässt ihn unter anderem den Diskobolos nachstellen. Danach zeichnet er Nacktbilder von Joe.   Zurück in einem Park gibt er einem Nachwuchsstricher ein paar Tipps und zieht dann weiter zu einer Gruppe von Transvestiten. Während die Striptease-Tänzerin Geri sich mit ihm oral vergnügt, lesen die beiden anderen Mode- und Klatschzeitschriften. Danach albern sie zu viert herum, bis Joe zu seinem nächsten Freier geht. Der Veteran aus dem Koreakrieg steht mehr aufs Erzählen, da er wegen seiner Kriegsverletzungen keinen mehr hoch bekommt. Er liest Joe aus einem Sexheftchen vor und bittet ihn Posen einzunehmen. Joe kann ihm schließlich etwas Geld abschwatzen und macht sich auf den Nachhauseweg.   Seine Frau schmust derweil mit der Freundin, die nun doch keine Abtreibung mehr möchte. Die drei reden noch ein wenig, dann schlafen sie ein.

Hintergrund  :

Flesh lebt durch seine scheinbar laienhafte Machart und unterscheidet sich dadurch von herkömmlichen Hollywood-Produktionen. So ist das Original-Filmmaterial voller Ton- und Bildsprünge, teilweise ist das Bild verwackelt oder endet abrupt. Gedreht wurde er an Originalschauplätzen in New York City.

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Vieles in meinem Fall ist juristisch mehr als üble Nachrede zu begreifen. Ich habe mich mehrfach entsprechend informiert. Ich stellte aber auch selber fest, dass die Rechtswissenschaft oftmals sehr schwer zu begreifen ist. Sich auch in der Hinsicht etwas mehr zu informieren, ist bestimmt kein Fehler.

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 Das Bundesverfassungsgericht hat die gewaltfreie Psychiatrie beschlossen!

Eine medizinische Zwangsbehandlung sei nur als letztes Mittel und unter strengen Voraussetzungen zulässig, entschied das Bundesverfassungsgericht in einem jetzt bekanntgewordenen Urteil. Die Zwangsbehandlung eines Untergebrachten greife in schwerwiegender Weise in dessen Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit ein. Die Verabreichung von Psychopharmaka berühre “in besonderem Maße den Kern der Persönlichkeit”. Das Grundgesetz schütze auch die “Freiheit zur Krankheit”, so die BVerfG-Richter. Ausnahmen seien möglich, wenn der Betroffene die Notwendigkeit einer Behandlung nicht erkennen kann und diese die Chance auf Heilung und eine mögliche Freilassung eröffnet. Den Schutz vor Straftaten ließen die Richter dagegen nicht als Argument gelten: Das könne auch ohne Behandlung durch weiteres Einsperren erreicht werden.

Leitsätze

zum Beschluss des Zweiten Senats

vom 23. März 2011

- 2 BvR 882/09 -

  1. Der schwerwiegende Eingriff in das Grundrecht aus Art. 2 Abs. 2 GG, der in der medizinischen Behandlung eines im Maßregelvollzug Untergebrachten gegen dessen natürlichen Willen liegt, kann auch zur Erreichung des Vollzugsziels gerechtfertigt sein.
  2. Eine Zwangsbehandlung zur Erreichung des Vollzugsziels ist nur zulässig, wenn der Untergebrachte krankheitsbedingt zur Einsicht in die Behandlungsbedürftigkeit oder zum Handeln gemäß dieser Einsicht nicht fähig ist. Maßnahmen der Zwangsbehandlung dürfen nur als letztes Mittel und nur dann eingesetzt werden, wenn sie im Hinblick auf das Behandlungsziel, das ihren Einsatz rechtfertigt, Erfolg versprechen und für den Betroffenen nicht mit Belastungen verbunden sind, die außer Verhältnis zu dem erwartbaren Nutzen stehen. Zum Schutz der Grundrechte des Untergebrachten sind besondere verfahrensmäßige Sicherungen geboten.
  3. Die wesentlichen Voraussetzungen für die Zulässigkeit einer Zwangsbehandlung bedürfen klarer und bestimmter gesetzlicher Regelung. Dies gilt auch für die Anforderungen an das Verfahren.

BUNDESVERFASSUNGSGERICHT

- 2 BvR 882/09 -

Der gesamte Text :

http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rs20110323_2bvr088209.html

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Hinweisen wollte ich auch noch darauf, dass ich diesen Blog und speziell diese Seite betreibe, weil ich seit Mitte der 80er Jahre immer öfters ungleich behandelt wurde und es deshalb natürlich nicht so richtig möglich gewesen ist sich ganz frei zu entfalten und richtig darzustellen. In diesem Blog kann ich mich so darstellen, wie ich es will.  Außerdem versuche ich auf dieser Seite bestimmte Sachverhalte richtig zu stellen. Normalerweise würde ich sicherlich keine Zeugnisse und Notariatsverträge ins Netz stellen.

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Kann die Psychiatrie bei gesellschaftlichen Problemen helfen?

Wenn es  so ist, wie Herr Dr.Szasz es beschreibt, dann kann sie das auf keinen Fall. Auf der anderen Seite liest man sehr oft in Zeitungen, dass man bei Problemen doch zum Psychiater gehen soll. Bei Mobbing, bei persönlichen Problemen. Es kann aber auch passieren, dass wenn man wegen Mobbing zum Psychiater geht, man anschließend noch mehr gemobbt wird, mit der Begründung, dass man eben “im Dachstübchen” nicht so richtig ist, was ja die Lebenssituation noch mehr erschwert. Ich selber konnte leider nur feststellen, dass sich die gesellschaftliche Situation nur verschlechterte. In so einem Fall sollte man dann auch besser nicht mehr länger zum Psychiater gehen, jedenfalls nicht freiwillig. Es ist schon gut, dass sich das Verhältnis des Rechtsstaates, z.B. in Bezug auf Exhibitionismus, an dem was ist orientiert. Kriminalpolitisch wird von mehreren Seiten die Entkriminalisierung des Exhibitionismus mit der Begründung verlangt, durch die fortschreitend sich wandelnde Einstellung der Gesellschaft gegenüber der Sexualpräferenz (Toleranz gegenüber Homosexualität usw.) sei für die Einstufung als Straftat grundsätzlich kein Raum mehr.(Quelle Wikipedia) Genau das ist es.

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Besonders lesenswert! Ein Blog über Dr.Szasz und sein Werk:

kurzer Einblick: Mein Ziel ist es, in diesem Essay die Frage »Gibt es so etwas wie Geisteskrankheit?« aufzuwerfen und darzulegen, weshalb es sie nicht gibt.(Dr.Szasz)

kurzer Einblick: ………in einem Fall wird die Idee einer Geisteskrankheit dazu benutzt, eine schuldige Person von der Verantwortung für ihr Verbrechen freizusprechen; im anderen Fall wird die Idee einer Geisteskrankheit dazu benutzt, eine unschuldige Person anzuklagen, »auf gefährliche Weise krank« zu sein und sie in einer psychiatrischen Klinik einzusperren. Die Psychiatrie beruht auf diesen beiden Verfahren und würde ohne sie verschwinden.(Dr.Szasz)

Ich persönlich bin mit der Beurteilung meiner Situation wieder ein großes Stück weiter gekommen. Ich hatte schon vor einigen Jahren den Verdacht, dass nur Straftäter, d.h. Menschen, die vor der Diagnose psychisch krank eine Straftat begangen hatten und wegen dieser  in die Psychiatrie kamen, Vorteile durch die Psychiatrie hatten. Das es also am psychiatrischen System liegt. Ich hatte also richtig gelegen mit dieser Vermutung.

In meinem eigenen Fall geht es aber mehr um Behauptungen, ich habe mich mehrmals informiert, die eindeutig den Straftatbestand der üblen Nachrede § 186 erfüllen.

Aber darf es so etwas in Ländern geben, die sich ansonsten überall für die Einhaltung der Menschrechte einsetzen. Ich persönlich halte zwar die Psychiatrie mittlerweile für eine Subkultur, aber die Kliniken und das ganze System sind ja offizielle staatlich genehmigte Einrichtungen.

Wer sich für das Thema Psychiatrie ernsthaft interessiert, kann mit den Büchern von Dr.Szaz viel Zeit sparen. Man bekommt wirklich für alles eine Erklärung.

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