In den 90-er Jahren hatte ich zum erstenmal eine Linux Distribution ausprobiert. Ich war damals an sich sehr angetan von diesem Betriebssystem und wenn ich damals nicht Midi-Musik gemacht hätte (es gibt da für Windows und Apple wirklich tolle Sachen), wäre ich vielleicht auf Linux umgestiegen oder besser gesagt, ich hätte es vielleicht als 2-tes System fest installiert. Das damalige System ließ sich erstklassig installieren und der gute Partionsmanager beeindruckte mich.
In den letzten Wochen habe ich mich nach langer Zeit mal wieder mit Linux beschäftigt. Ich möchte ein komplettes Betriebssystem auf meinem USB Stick installieren. Dieses Vorhaben stellte sich aber als ziemlich schwierig dar. Nur einige Distributionen ließen sich installieren. DamnSmallLinux (50 MB) mit dem Kernel 2.4.31 konnte ich per USB Stick zum Laufen bringen, obwohl es nicht der neueste Kernel ist, unterstützt er Satalaufwerke. Die anderen Distributionen besaßen alle einen 2.6.xx Kernel, der scheinbar auf bestimmten Computern Schwierigkeiten bereitet. Ob es tatsächlich nur am CD-Rom Laufwerk liegt, kann ich noch nicht genau sagen. Wenn Linux partout nicht laufen will, dann besteht noch die Möglichkeit , die Iso-Images in einer virtuellen Umgebung laufen zu lassen. Das ist zwar mit Geschwindigkeitsverlusten verbunden, aber gerade Anfänger können sich so unkompliziert mit dem Betriebssystem Linux vertraut machen. Ich selber benutze die erstklassige Virtual Box von Sun, auf der wirklich jede Distribution läuft. Bevor man mit der Partionierung von Festplatten beginnt, sollte man erst klären, ob so eine Distribution überhaupt läuft, was mit den beliebten Live CD´s sehr gut möglich ist. Ich empfinde Linux als ein System, dass ich einem absolutem Computerneuling nicht unbedingt empfehlen würde. Linux ist für mich ein System, dass eine beachtliche Qualität erreicht hat, aber auch ein System mit dem man sich etwas intensiver beschäftigen muss. Ich stellte fest, dass Linux hervorragend für die Installation auf einem USB Stick geeignet ist. Hierfür gibt es verschiedene Anleitungen, die wahrscheinlich auch auf den meisten Computern funktionieren. Denen, die aber auch Schwierigkeiten (aufgrund der Hardware) mit der USB Installation haben, empfehle ich für den Anfang folgende Installation unter Windows:
Download 7-Zip oder ein anderes Extracting-Tool
außerdem noch ein USB Stick mit mindestens 64 MB.
Als erstes wird der USB Stick unter Windows-Arbeitsplatz mit Fat (nicht FAT32) schnellformatiert. Das DSL-Linux wird mit dem Extracting-Tool auf den USB Stick entpackt. Anschließend wird Syslinux noch entpackt. Am besten auf Laufwerk c:. Ordnernamen überprüfen. Dann Start , Ausführen , Cmd. In das Commando-Fenster cd \syslinux\win32 eingeben. Mit syslinux.exe -ma X: (Achtung: x steht für den Laufwerksbuchstaben des USB-Sticks) wird der USB-Stick bootfähig gemacht. Den Computer nun neu starten und die Bootoptionen im Bios überprüfen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Computer booten vom USB -Drive zulässt. Schalten sie den Computer vor dem ersten booten noch einmal ganz aus. Falls noch Probleme auftreten, einfach alle USB Geräte entfernen, außer dem USB Stick und neu starten. Geräte müssen u.U, nach erfolgreicher Installation, neu konfiguriert werden.
Die zweite Mini-Distribution, die auf meinem Computer läuft, ist Feather-Linux (112 MB) mit einem 2.4 Kernel auf Knoppix-Basis. Mit den Boot-Optionen “nodma und noapic” ließ sich Feather-Linux anstandslos installieren.
Download 7-Zip oder ein anderes Extracting-Tool.
Den USB Stick mit dem HP-USB Tool FAT16 formatieren. Mit 7-Zip Feather Linux auf dem USB-Stick entpacken. Anschließend wird Syslinux noch entpackt. Am besten auf Laufwerk c:. Ordnernamen überprüfen. Dann Start , Ausführen , Cmd. In das Commando-Fenster cd \syslinux\win32 eingeben. Mit syslinux.exe X: (Achtung: x steht für den Laufwerksbuchstaben des USB-Sticks) wird der USB-Stick bootfähig gemacht. Den Computer nun neu starten und die Bootoptionen im Bios überprüfen.
Eher zufällig fand ich das phantastische Tool UNetbootin – Universal Netboot Installer , dass bis auf das Formatieren des USB Sticks, die gesamte Installation übernimmt. Mit dem Tool ist es möglich, auch aufwendige Linux – Distributionen, ohne vorherige CD-Installation, zum laufen zu bringen. Bis jetzt habe ich nur die wirklich sehr schöne Linux-Distribution Linux-Mint 5-Light (637 MB) ausprobiert, die sich mit den zusätzlichen Bootoptionen “irqpoll und noapic” im Default-Modus starten lässt. Man sollte allerdings zuerst einmal USB-Geräte , bis auf Maus und USB – Stick, entfernen und später installieren. Das Unix/Linuxsystem war ursprünglich ein System, welches auf den Computer “maßgeschneidert” wurde, was natürlich bei einer großen Verbreitung nicht mehr möglich war. Es ist also sehr wichtig, sich mit den Bootoptionen gut auszukennen. Leider stellte ich fest, dass nicht alle Distríbutionen genug Informationen zur Verfügung stellen. Ich musste in mindestens 100 Foren und Hilfeseiten suchen, um die passenden Bootparameter zu finden, die teilweise allerdings von der eigenen Distribution abweichen. Es wundert mich allerdings, dass der Bootvorgang so lange dauert.
Dieses moderne Linux bietet schon eine ganze Menge. Der Drucker wurde direkt erkannt und automatisch eingerichtet. Für die Grafikkarte gibt es ein automatisches Installationsprogramm (Envy für ATI und Nvidia Grafikkarten) und eine Updatefunktion, wie in Windows. Linux Mint richtet auch automatisch die Anpassung an die Bildschirmgröße ein und die Netzwerkkarte wurde auch automatisch erkannt und direkt eine Verbindung hergestellt. Es ist ein sehr gelungenes Linux und bietet auch für das Auge eine ganze Menge, wie z.B. Screens, die man, wie einen Würfel drehen kann, um so von einer Arbeitsfläche zur anderen zu gelangen. Ich habe mittlerweile Linux Mint auch auf der Festplatte installiert.
Ein sehr großes Problem stellte die Inbetriebnahme des Wlan dar. Das Wlan Tool Ndiswrapper bietet zwar eine ausgezeichnete Lösung an, nämlich die Integration des mitgelieferten Windowstreibers, nur das funktionierte nicht, obwohl der Treiber vom System akzeptiert wurde und ich deshalb auch glaubte, dass es der richtige Treiber ist. Mit dem Atheros 5007 EG Wlantreiber konnte keine Verbindung hergestellt werden. Der Atherostreiber 5007 EG funktioniert nicht zusammen mit Ndiswrapper unter Linux. Es funktioniert nur der folgende Atheros Treiber
Wireless_Atheros_XB63_v5.3.0.45_XP
Das Wlan funktioniert mit diesem Treiber ausgezeichnet.
Nach der Ndiswrapper-Installation des Windowstreibers muss noch unter Hardware-Treiber (Menu) der Atheros Hardware Access Layer deaktiviert werden. Dann das System neu starten. Nach dem Reboot wird die Verbindung direkt erkannt und man kann jetzt SSID und Password eintragen. Eine elegantere Lösung dieses Wifi-Problems konnte ich mittlerweile hier finden.
Ich persönlich rate allerdings zu Ndiswrapper, weil die Atheros 5007 EG Karte ein bekanntes Linuxproblemgerät ist.
Das nächste Problem war die Soundkartenkonfiguration. Es kam nur Sound aus dem Kopfhörer, die Speaker blieben stumm. Dieses Problem konnte ich aber schnell mit der Hilfe einer erstklassigen Ubuntuseite lösen. Auf diesen Seiten wird man viele Problemlösungen finden. Wirklich sehr gut.
Toll ist auch Ubuntu Studio. Ein komplettes Multimediastudio für Audio, Video und Photo. Es gibt aber auch schon Musiksoftware live. Ein komplettes Musikstudio auf CD/DVD, dass u.U. auch auf einem USB STICK läuft.
Screenshot meiner Linux Mint 5 Distribution
Die Installation des USB-DVBT-Sticks war nicht so ganz einfach. Ich konnte zwar sehr gute Installationsanleitungen für den USB-DVBT-Adapter MSI Digivox II im Internet finden, aber obwohl ich alle notwendige Software installiert hatte, funktionierte der Fernsehempfang nicht auf Anhieb. Warum, ich weiß es nicht. Es kam dann so, dass am folgenden Tag plötzlich der Senderscan funktionierte und noch einen Tag später hatte ich plötzlich DVBT Empfang mit 26 Sendern. Als Channel.conf benutze ich die mitgelieferte Ruhrgebiet Liste für den Raum Düsseldorf/Neuss. Eine Woche später hatte ich den Grund für dieses merkwürdige Verhalten gefunden.
Die Firmwareangabe in der Ubuntu-Installationsbeschreibung (unten) ist m.M. nach falsch.
Firmware download MSI Digivox II :
Als Media Player installierte ich den bekannten Kaffeine Media Player.
Hier noch die Installationsanleitungen :
Beeindruckt hat mich an Linux, dass es möglich ist, auch mit alten PC´s eine tolle grafische Destopumgebung zu kreiren. Linux Mint ist m.M. nach schön und schlicht designed. Aus diesem Grunde habe ich in den letzten Tagen nach einem etwas aufwendigeren Desktopthema gesucht und auch tatsächlich etwas nach meinem Geschmack gefunden. Der neue Desktop ist stark an den Apple MacOS Desktop angelehnt, der ja nun wirklich sehr schön und auch praktisch ist. Ich habe aber den Splashscreen und das Loginwindow von Linux Mint beibehalten.
Nach der Neuinstallation von gOS geht es nun weiter mit der Installation optionaler Hardware. Viele werden sicherlich schon per UMTS surfen. Die Treiber für die verschiedenen UMTS USB Sticks oder Cards sind im Internet erhältlich und lassen sich einfach installieren. Ich stellte allerdings fest, dass es nicht ausreichte nur den speziellen Mobile-Treiber zu installieren. Mein UMTS Stick wurde noch nicht einmal erkannt. Ich installierte deshalb zusätzlich das Gnome-PPP Paket. Hiermit konnte ich den UMTS Stick initialisieren. Der Stick wurde erkannt. Nur mit Gnome-PPP alleine konnte aber wiederum kein ausreichender Kontakt hergestellt werden. Ich startete deshalb wieder die Software des UMTS-Anbieters und konnte nun endlich eine normale UMTS-Verbindung herstellen. Erst durch Gnome-PPP wurde der UMTS-Stick erkannt und von der spezifischen Mobile-Software akzeptiert. (Viele Wege führen nach Rom) Das muss allerdings nicht immer so sein und tritt nur bei Erstinstallationen auf.
Hier der Link zur Gnome-PPP Installation.
Ubuntu – Gnome-PPP Installation
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Die Soundkarteneinstellung
Hier die Anleitung:
Terminal öffnen:
gksu gedit /etc/modprobe.d/alsa-base
diese Parameter am Ende von — # Prevent abnormal drivers from grabbing index 0 – eintragen
options snd-hda-intel model=6stack-dig index=-2
speichern
gksu gedit /etc/modules
im Terminal eingeben diese Parameter am Ende der Liste eintragen
snd-hda-intel model=6stack-dig index=-2
speichern.
Doppelklick auf das Lautsprechersymbol in der Taskleiste.
Edit — Preferences — zusätzlich Surround, Center, LFE, Side, PC Speaker auswählen und im Mixer alle Volumes aufdrehen.
Dieser Vorgang ist für viele Computermodelle gleich. Nur die model-Angabe ändert sich je nach Soundkarte. Dann den Computer neu starten.
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Etwas Eyecandy : wbar – Widget Start Leiste (Zubehör)
Quellcode herunterladen mit Befehl
wget http://www.tecnologia-aplicada.com.ar/rodolfo/wbar-1.3.3.tbz2
und entpacken mit
tar xvfj wbar-1.3.3.tbz2
in Verzeichnis wechseln mit
cd wbar-1.3.3
zuerst noch
libimlib2-dev installieren
sudo aptitude install libimlib2-dev
nun wbar kompilieren
sudo make
dann installieren mit
sudo make install
Das Programm ist zwar nun schon lauffähig (wbar -above-desk), aber eine grafische Konfigurationsoberfläche ist besser. Nun noch
wbarconfig deb-Datei installieren. Wenn Sie sich diese webconf nicht direkt installieren läßt, dann vorher noch
http://p17-linuxzone.de/serendipity/uploads/wbar_1.3.3-1_i386.deb
downloaden und installieren.
unter Menu – Sitzungen – Startprogramme -add : Commando : ” wbarconf –wbar” einsetzen. (2 Bindestriche vor wbar)
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Die auf Debian basierende Distribution Elive konnte ich mittlerweile auch starten. Allerdings nur mit USB-Stick und CD zusammen. Ausgestattet mit Enlightment 16/17 macht sie einen sehr guten Eindruck. Obwohl ich die CD zum starten brauche, wird auch hier das CD/DVD Laufwerk anschließend nicht mehr erkannt und im Manager angezeigt. Während der Installation treten auch hier einige lange Pausen auf. Also nicht direkt wieder ausschalten. Das gilt übrigens für alle Live-CD (Live-USB-Sticks). Zusammen gefasst noch alle Distributionen, die mal abgesehen vom Problem mit dem CD/DVD Laufwerk, gut auf diesem Computermodell laufen.
Ubuntu 8.04 (Wubi) und Debian/Ubuntu Derivate Linux Mint 5 Light, gOS Gadget, Earos und andere wie Zenwalk, Elive, Feather Linux und Damn Small Linux.
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Um das CD/DVD Laufwerk in Betrieb nehmen zu können, ist leider eine Kernelkompilierung notwendig. Das ist zwar einfacher, als man zuerst glaubt, aber doch mit einigem Aufwand verbunden. In den Standardkerneleinstellungen wurde der für dieses Laptopmodell notwendige Satasupport nicht aktiviert. Warum? So etwas ist für mich ein Rätsel. Mein Laptop hat Komponenten, wie Sie in hunderten von Laptops verbaut sind und Sata ist m.M. nach doch sehr populär. Es müssen insgesamt 3 Einstellungen verändert werden um das Laufwerk zu aktivieren. Im Moment teste ich noch alle möglichen Kernel-Konfigurationen, was sehr aufwendig ist. Die Lösung für das CD/DVD Problem zu finden war gar nicht so einfach.
Download des Kernels :
http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/linux-2.6.24.tar.bz2
Die nachfolgenden Pakete müssen vor der Kompilierung mit Synaptic installiert werden.
build-essential
kernel-package
xmlto
libncurses5-dev
libgtk2.0-dev
libglib2.0-dev
libglade2-dev
libqt3-mt-dev
Die Kerneldatei kopieren wir mit Root-Rechten in den Ordner /usr/scr/. In diesem Ordner starten wir den Terminal und entpacken mit
sudo tar -xjvf linux-2.6.24.tar.bz2
dann einen Link erstellen
sudo ln -s linux-2.6.24 linux
in Ordner wechseln
cd linux
Zuerst wird die momentane Konfigurationdatei erstellt:
sudo make oldconfig
mit folgendem Befehl xconfig starten
sudo make xconfig
Hier ändern wir unter ATA/ATAPI/MFM/RLL support
1) Support for Sata BLK_DEV_IDE_SATA =y (aktivieren)
2) Sharing PCI IDE Interrupts IDEPCI_SHARE_IRQ is not set (deaktivieren) (Nur bis Kernel 2.6.24)
3) AMD und nVidia IDE Support BLK_DEV_AMD74XX=m (Module aktivieren) dann “save”
Es stellt sich nun die Frage, ob man vielleicht noch etwas anderes verändern möchte. Z.B. aktivierung der ALSA-Konfiguration, mit genauer Angabe des Soundchips etc.
Das Problem mit dem nicht funktionierenden CD/DVD Laufwerk dürften sehr viele LinuxUser haben. Die Änderungen in 1) und 2 ) betreffen nicht nur dieses Computermodell. Punkt 3) je nach Computermodell.
Mit den folgenden Befehlen wird optimiert, gesäubert und kompiliert.
export CONCURRENCY_LEVEL=3
sudo make-kpkg clean
sudo make-kpkg –initrd –revision 2.6.24 binary
Der Kompilierungsvorgang dauert bei mir ca. 40 Minuten. Danach müssen unter /usr/scr/ 5 Deb-Dateien vorhanden sein, die jetzt installiert werden.
In die Blacklist tragen wir noch “blacklist pata_amd” ein.
gksu gedit /etc/modprobe.d/blacklist
oder eleganter
echo “blacklist pata_amd” | sudo tee -a /etc/modprobe.d/blacklist
speichern.
Nach der Installation den Computer neu starten. Ich würde allerdings vorher noch einmal das Grub-Bootloader-Menu überprüfen.
sudo gedit /boot/grub/menu.lst
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Nach der Kompilierung und Installation des neuen Kernels, muss Ndiswrapper neu installiert werden. Natürlich in der neuen Kernelumgebung, die wir nach einem Reboot in Grub ausgewählt haben.
1a. Download des Ndiswrapper Source Code:
http://wifix.sourceforge.net/software.php?title=ndiswrapper
1b. Download des AR5007EG Windows XP drivers:
32-bit version :
wget http://blakecmartin.googlepages.com/ar5007eg-32-0.2.tar.gz
64-bit version :
wget http://blakecmartin.googlepages.com/ar5007eg-64-0.2.tar.gz
2. Entpacke die Archive (Version vergleichen) :
tar xvf ar5007eg-*.tar.gz
tar xvf ndiswrapper-1.51.tar.gz
3. Feststellen ob Kernel Headers und die Build Essential Pakete installiert sind.
sudo aptitude update && sudo aptitude install linux-headers-$(uname -r) build-essential
4. Blacklist der ath_pci Kernel Module (Das Chipset wird nicht unterstützt)
echo “blacklist ath_pci” | sudo tee -a /etc/modprobe.d/blacklist
5. Kompiliere Ndiswrapper:
pushd ndiswrapper-*/
sudo make uninstall
make
sudo make install
popd
6. Installiere die Windowstreiber (gehe in Verzeichnis /ar5007eg/ — nutze Ndiswrapper):
pushd */ar5007eg/
sudo ndiswrapper -i net5211.inf
popd
7. Stelle fest ob Ndiswrapper geladen wird:
sudo modprobe ndiswrapper
echo “ndiswrapper” | sudo tee -a /etc/modules
8. Computer neu starten, dann müsste es eigentlich wieder funktionieren :
sudo init 6
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Zum Schluss muss noch die Nvidia 3D-Grafikkarte installiert werden. Die Installation von Grafiksoftware ist sehr einfach, nur wenn es dann doch zu Komplikationen kommt, dann kann es sein, dass man tagelang an so einem Problem sitzt. Aus diesem Grunde installiere ich die Grafikkarte immer am Schluss, erst dann, wenn ich wirklich 3D Grafik benötige.
Vorab kopieren wir zur Sicherheit die in /etc/x11 befindliche xorg.conf Datei in unser Homeverzeichnis. Wenn was schief geht, kann man so schnell die ursprüngliche Konfiguration wiederherstellen. Nun, durch das selbstgebaute Kernelupdate haben wir es mit etwas anderen Gegebenheiten zu tun. Ich stellte fest, dass man, mal abgesehen von Ndiswrapper und den Grafiktreibern, besser alle Programme erst in der alten Kernelumgebung installiert. Daran muss man sich aber nicht grundsätzlich halten. Erst wenn Sie nicht in der neuen Kernelumgebung funktionieren, sollte man sie hier einfach nochmal installieren. Man sollte nicht vergessen, dass eine Standardinstallation etwas anderes ist als ein selbstgebautes Kernelupdate. Die Grafikkartentreiber habe ich mit dem in der Standardinstallation enthaltenen Envy-Grafikkartentreiber-Programm installiert, allerdings in der neuen Kernelumgebung 2.6.24. Auf Anhieb funktionierte alles sehr gut. In der alten Kernelumgebung kam bei ersten neuen Start ein Konfigurationsbildschirm. Ich konfigurierte allerdings nicht und startete in einer geringeren Auflösung. Beim nächsten Start war dann auch hier alles richtig konfiguriert. Pulseaudio funktionierte auch nicht richtig in der neuen Umgebung. Ich markierte deshalb alle Pulseaudiopakete in der Synaptic-Paketverwaltung und reinstallierte sie.
Aus diesem Grunde sollte man auch nicht direkt alle alten Menueinträge in der Grub-Menu-Liste löschen und mit “löschen” überhaupt vorsichtig sein. Mit einem “#” vor jeder Zeile, kann man die Einträge unsichtbar machen.
Die DVBT-Unterstützung und Firmware für Kaffeine musste ich z.B. in der alten Kernelumgebung installieren, weil unter /lib/firmware/kernel2.6.xx mein neuer Kernel nicht aufgeführt ist. Goggle Earth ließ sich allerdings problemlos auch in der neuen Kernelumgebung installieren. Soviel vorerst zu diesem Thema.
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Es stehen also auch für diesen Linuxproblemcomputer einige gute Distributionen zur Verfügung, so dass man nicht verzichten muss und nach dem Kernelupdate mit den richtigen Treibern, startet Linux in nur 35 Sec. (vorher fast 3 Minuten)
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Windows vs. Linux : Spätestens seit Windows XP hat sich Windows zu einem erstklassigen Betriebssystem entwickelt. Es ist stabil und macht kaum Probleme. Seit Vista SP1 ist es m.M. nach noch stabiler geworden. Linux ist ein System, dass, wenn es einmal eingerichtet ist, auch sehr stabil ist. Für beide Systeme gibt es tausende von Freewareprogrammen und kommerziellen Programmen in allen Kategorien, wobei Linux sicherlich die bessere Freeware bietet.
Windows ist so etabliert, dass es wohl kaum noch Computer gibt, die nicht mit diesem Betriebssystem ausgeliefert werden. Linux ist eine Alternative und bietet eine Menge Performance.
noch ein paar Links :
Linux – Probleme mit dem FSC Xa 2528
Distributionen :
DamnSmallLinux – sehr kleine und feine Distribution mit Kernel 2.4.31
MCN Live – läuft gut in der Virtual Box
Slax – läuft
PCLinuxOS – läuft sehr gut in der Virtual Box
Linux Mint – läßt sich gut installieren
Dreamlinux – läuft sehr gut in der Virtual Box
Zenwalk Linux – läuft sehr gut in der Virtual Box
gOS Linux - läßt sich gut installieren
Elive Linux – läßt sich installieren
(k)









Verfasst von Lothar 




