Neue Erfahrungen mit Linux

November 15, 2008

linux-logo-full.jpg

In den 90-er Jahren hatte ich zum erstenmal eine Linux Distribution ausprobiert. Ich war damals an sich sehr angetan von diesem Betriebssystem und wenn ich damals nicht Midi-Musik gemacht hätte (es gibt da für Windows und Apple  wirklich tolle Sachen),  wäre ich vielleicht auf Linux umgestiegen oder besser gesagt, ich hätte es vielleicht als 2-tes System fest installiert. Das damalige System ließ sich erstklassig installieren und der gute Partionsmanager beeindruckte mich.

In den letzten Wochen habe ich mich nach langer Zeit mal wieder mit Linux beschäftigt. Ich möchte ein komplettes Betriebssystem auf meinem USB Stick installieren. Dieses Vorhaben stellte sich aber als ziemlich schwierig dar. Nur einige Distributionen ließen sich  installieren. DamnSmallLinux (50 MB) mit dem Kernel 2.4.31 konnte ich per USB Stick zum Laufen bringen, obwohl es nicht der neueste Kernel ist, unterstützt er Satalaufwerke. Die anderen Distributionen besaßen alle einen 2.6.xx Kernel, der scheinbar auf bestimmten Computern Schwierigkeiten bereitet. Ob es tatsächlich nur am CD-Rom Laufwerk liegt, kann ich noch nicht genau sagen.  Wenn Linux partout nicht laufen will, dann besteht noch die Möglichkeit , die Iso-Images in einer virtuellen Umgebung laufen zu lassen. Das ist zwar mit  Geschwindigkeitsverlusten verbunden, aber gerade Anfänger können sich so unkompliziert mit dem Betriebssystem Linux vertraut machen. Ich selber benutze die erstklassige Virtual Box von Sun, auf der wirklich jede Distribution läuft. Bevor man mit der Partionierung von Festplatten beginnt, sollte man erst klären, ob so eine Distribution überhaupt läuft, was mit den beliebten Live CD´s sehr gut möglich ist. Ich empfinde Linux als ein System, dass ich einem absolutem Computerneuling nicht unbedingt empfehlen würde.  Linux ist für mich ein System, dass eine beachtliche Qualität erreicht hat, aber auch ein System mit dem man sich etwas  intensiver beschäftigen muss. Ich  stellte fest, dass Linux hervorragend für die Installation auf einem USB Stick geeignet ist. Hierfür gibt es verschiedene Anleitungen, die wahrscheinlich auch auf den meisten Computern funktionieren. Denen, die aber auch Schwierigkeiten (aufgrund der Hardware) mit der USB Installation haben, empfehle ich für den Anfang  folgende Installation unter Windows:

Download Syslinux

Download 7-Zip oder ein anderes Extracting-Tool

außerdem noch ein USB Stick mit mindestens 64 MB.

Als erstes wird der USB Stick unter Windows-Arbeitsplatz mit Fat (nicht FAT32) schnellformatiert. Das DSL-Linux wird mit dem Extracting-Tool auf den USB Stick entpackt. Anschließend wird Syslinux noch entpackt. Am besten auf Laufwerk c:. Ordnernamen überprüfen.  Dann Start , Ausführen , Cmd. In das Commando-Fenster cd \syslinux\win32 eingeben. Mit syslinux.exe    -ma X: (Achtung: x steht für den Laufwerksbuchstaben des USB-Sticks) wird der USB-Stick bootfähig gemacht. Den Computer nun neu starten und die Bootoptionen im Bios überprüfen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Computer booten vom USB -Drive zulässt. Schalten sie den Computer vor dem ersten booten noch einmal ganz aus. Falls noch Probleme auftreten, einfach alle USB Geräte entfernen, außer dem USB Stick und neu starten. Geräte müssen u.U, nach erfolgreicher Installation, neu konfiguriert werden.

dsl3.2-1.jpg

Die zweite Mini-Distribution, die auf meinem Computer läuft, ist Feather-Linux (112 MB) mit einem 2.4 Kernel auf Knoppix-Basis. Mit den Boot-Optionen  “nodma und noapic” ließ sich Feather-Linux anstandslos installieren.

Feather-Linux Download

HP-USB-Tool

Download Syslinux

Download 7-Zip oder ein anderes Extracting-Tool.

Den USB Stick mit dem HP-USB Tool FAT16 formatieren. Mit 7-Zip Feather Linux auf dem USB-Stick entpacken. Anschließend wird Syslinux noch entpackt. Am besten auf Laufwerk c:. Ordnernamen überprüfen.  Dann Start , Ausführen , Cmd. In das Commando-Fenster cd \syslinux\win32 eingeben. Mit syslinux.exe    X: (Achtung: x steht für den Laufwerksbuchstaben des USB-Sticks) wird der USB-Stick bootfähig gemacht. Den Computer nun neu starten und die Bootoptionen im Bios überprüfen.

feather-linux-1.png

Eher zufällig fand ich das phantastische Tool UNetbootin – Universal Netboot Installer , dass bis auf das Formatieren des USB Sticks, die gesamte Installation übernimmt. Mit dem Tool ist es möglich, auch aufwendige Linux – Distributionen, ohne vorherige CD-Installation, zum laufen zu bringen. Bis jetzt habe ich nur die wirklich sehr schöne Linux-Distribution Linux-Mint 5-Light (637 MB) ausprobiert, die sich mit den zusätzlichen Bootoptionen “irqpoll und noapic” im Default-Modus starten lässt. Man sollte allerdings zuerst einmal USB-Geräte , bis auf Maus und USB – Stick, entfernen und später installieren.  Das Unix/Linuxsystem war ursprünglich ein System, welches auf den Computer “maßgeschneidert” wurde, was natürlich bei einer großen Verbreitung nicht mehr möglich war. Es ist also sehr wichtig, sich mit den Bootoptionen gut auszukennen. Leider stellte ich fest, dass nicht alle Distríbutionen genug Informationen zur Verfügung stellen. Ich musste in mindestens 100 Foren und Hilfeseiten suchen, um die passenden Bootparameter zu finden, die teilweise allerdings von der eigenen Distribution abweichen. Es wundert mich allerdings, dass der Bootvorgang so lange dauert.

Dieses moderne Linux bietet schon eine ganze Menge. Der Drucker wurde direkt erkannt und automatisch eingerichtet. Für die Grafikkarte gibt es ein automatisches Installationsprogramm (Envy für ATI und Nvidia Grafikkarten) und eine Updatefunktion, wie in Windows. Linux Mint richtet auch automatisch die Anpassung an die Bildschirmgröße ein und die Netzwerkkarte wurde auch automatisch erkannt und direkt eine Verbindung hergestellt. Es  ist ein sehr gelungenes Linux und bietet auch für das Auge eine ganze Menge, wie z.B. Screens, die man, wie einen Würfel drehen kann,  um so von einer Arbeitsfläche zur anderen zu gelangen.   Ich habe mittlerweile Linux Mint auch auf der Festplatte installiert.

Linux Mint friendly Laptops

linux-mint-3.1.jpg

Ein sehr großes Problem stellte die Inbetriebnahme des Wlan dar. Das Wlan Tool Ndiswrapper bietet zwar eine ausgezeichnete Lösung an, nämlich die Integration des mitgelieferten Windowstreibers, nur das funktionierte nicht, obwohl der Treiber vom System akzeptiert wurde und ich deshalb auch glaubte, dass es der richtige Treiber ist. Mit dem  Atheros 5007 EG Wlantreiber konnte keine Verbindung hergestellt werden. Der Atherostreiber 5007 EG funktioniert nicht zusammen mit Ndiswrapper unter Linux. Es funktioniert nur der folgende Atheros Treiber

Wireless_Atheros_XB63_v5.3.0.45_XP

Das Wlan funktioniert mit diesem Treiber ausgezeichnet.

Nach der Ndiswrapper-Installation des Windowstreibers muss noch unter Hardware-Treiber (Menu) der Atheros Hardware Access Layer deaktiviert werden. Dann das System neu starten. Nach dem Reboot wird die Verbindung direkt erkannt und man kann jetzt SSID und Password eintragen. Eine elegantere Lösung dieses Wifi-Problems  konnte ich mittlerweile hier finden.

Linux Mint How To Seiten

Ich persönlich rate allerdings zu Ndiswrapper, weil die Atheros 5007 EG Karte ein bekanntes Linuxproblemgerät ist.

Das nächste Problem war die Soundkartenkonfiguration. Es kam nur Sound aus dem Kopfhörer, die Speaker blieben stumm. Dieses Problem konnte ich aber schnell mit der Hilfe einer  erstklassigen Ubuntuseite lösen. Auf diesen Seiten wird man viele Problemlösungen finden. Wirklich sehr gut.

Toll ist auch Ubuntu Studio. Ein komplettes Multimediastudio für Audio, Video und Photo. Es gibt aber auch schon Musiksoftware live. Ein komplettes Musikstudio auf CD/DVD, dass u.U. auch  auf einem USB STICK läuft.

screenshot2

Screenshot meiner Linux Mint 5 Distribution

Die Installation des USB-DVBT-Sticks war nicht so ganz einfach. Ich konnte zwar sehr gute Installationsanleitungen für den USB-DVBT-Adapter MSI Digivox II im Internet finden, aber obwohl ich alle notwendige Software installiert hatte, funktionierte der Fernsehempfang  nicht auf Anhieb.  Warum, ich  weiß es nicht. Es kam dann so, dass am folgenden Tag plötzlich der Senderscan funktionierte und noch einen Tag später hatte ich plötzlich DVBT Empfang mit 26 Sendern. Als Channel.conf benutze ich die mitgelieferte Ruhrgebiet Liste für den Raum Düsseldorf/Neuss. Eine Woche später hatte ich den Grund für dieses merkwürdige Verhalten gefunden.

Die Firmwareangabe in der Ubuntu-Installationsbeschreibung (unten)  ist m.M. nach falsch.

Firmware download MSI Digivox II :

kopieren in /lib/firmware/2.6.24-22-generic/ (Bezeichnung je nach Kernel)
Mit dieser Firmware funktioniert alles erstklassig.
Screenshot DVB-T

Als Media Player installierte ich den bekannten Kaffeine Media Player.

Hier noch die Installationsanleitungen :

Beeindruckt hat mich an Linux, dass es möglich ist, auch mit alten PC´s eine  tolle grafische Destopumgebung  zu kreiren. Linux Mint ist m.M. nach schön und schlicht designed. Aus diesem Grunde habe ich in den letzten  Tagen nach einem etwas aufwendigeren Desktopthema gesucht und auch tatsächlich etwas nach meinem Geschmack gefunden. Der neue Desktop ist stark an den Apple MacOS Desktop angelehnt, der ja nun wirklich sehr schön und auch praktisch ist. Ich habe aber den Splashscreen und das Loginwindow von Linux Mint beibehalten.

bildschirmfoto1
Ich habe mittlerweile noch zwei weitere Distributionen ausgemacht, die auf meinem FSC Amilo Xa2528 ohne Probleme laufen. Zenwalk Linux und  gOS. Beides sehr ansprechende Distributionen, die in der Live Variante sehr gut für einen USB Stick geeignet sind. Da gOS eine schönere grafische Oberfläche bietet, habe ich mich nun für dieses System entschieden. Das System unterscheidet sich technisch nicht von Linux Mint 5. Es wurde aber eine sehr schnelle Widget-Bar und Gadgets direkt integriert und alles auf Google-Applicationen abgestimmt. Das System ist, genau wie Linux Mint 5, ein Debian/Ubuntu 8.04 Derivat , so dass man die vielen Installations- und Hilfeseiten von und über Ubuntu benutzen kann. Die Probleme, die dieses System mit meinem Computer hat, sind  exakt  die gleichen, wie bei Linux Mint 5. Für die Fenster wurden die Themes von Mac4Linux übernommen.

Nach der Neuinstallation von gOS geht es nun weiter mit der Installation optionaler Hardware. Viele werden sicherlich schon per UMTS surfen. Die Treiber für die verschiedenen UMTS USB Sticks oder Cards sind im Internet erhältlich und lassen sich einfach installieren. Ich stellte allerdings fest, dass es nicht ausreichte nur den speziellen Mobile-Treiber zu installieren. Mein UMTS Stick wurde noch nicht einmal erkannt. Ich installierte deshalb zusätzlich das Gnome-PPP Paket. Hiermit konnte ich den UMTS Stick initialisieren. Der Stick wurde erkannt. Nur mit Gnome-PPP alleine konnte  aber wiederum kein ausreichender Kontakt hergestellt werden. Ich startete  deshalb wieder die Software des UMTS-Anbieters und konnte nun endlich eine normale  UMTS-Verbindung herstellen. Erst durch Gnome-PPP wurde der UMTS-Stick erkannt und von der spezifischen Mobile-Software akzeptiert. (Viele Wege führen nach Rom) Das muss allerdings nicht immer so sein und tritt nur bei Erstinstallationen auf.

Hier der Link zur Gnome-PPP Installation.

Ubuntu – Gnome-PPP Installation

screenshot4

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Die Soundkarteneinstellung

Hier die Anleitung:

Terminal öffnen:

gksu gedit /etc/modprobe.d/alsa-base

diese Parameter am Ende von — # Prevent abnormal drivers from grabbing index 0 –  eintragen

options snd-hda-intel model=6stack-dig index=-2

speichern

gksu gedit /etc/modules

im Terminal eingeben diese Parameter am Ende der Liste eintragen

snd-hda-intel model=6stack-dig index=-2

speichern.

Doppelklick auf das Lautsprechersymbol in der Taskleiste.

Edit  — Preferences — zusätzlich Surround, Center, LFE, Side, PC Speaker auswählen und im Mixer alle Volumes aufdrehen.

Dieser Vorgang ist für viele Computermodelle gleich. Nur die model-Angabe ändert  sich  je nach Soundkarte. Dann den Computer neu starten.

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Etwas Eyecandy : wbar – Widget Start Leiste (Zubehör)

Quellcode herunterladen mit Befehl

wget http://www.tecnologia-aplicada.com.ar/rodolfo/wbar-1.3.3.tbz2

und entpacken mit

tar xvfj wbar-1.3.3.tbz2

in Verzeichnis wechseln mit

cd wbar-1.3.3

zuerst noch

libimlib2-dev installieren

sudo aptitude install libimlib2-dev

nun wbar kompilieren

sudo make

dann installieren mit

sudo make install

Das Programm ist zwar nun schon lauffähig (wbar -above-desk),  aber  eine grafische Konfigurationsoberfläche ist besser. Nun noch

http://www.gnomefiles.org/download.php?soft_id=2254&where=http%3A%2F2Fkoti.kapsi.fi2F%7Eighea%2Fwbarconf%2Fwbarconf_0.7.2-1_i386.deb

wbarconfig deb-Datei installieren. Wenn Sie sich diese webconf nicht direkt installieren läßt, dann vorher noch

http://p17-linuxzone.de/serendipity/uploads/wbar_1.3.3-1_i386.deb

downloaden und installieren.

unter Menu – Sitzungen – Startprogramme -add : Commando  : ” wbarconf –wbar”  einsetzen. (2 Bindestriche vor wbar)

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Die auf Debian basierende Distribution Elive konnte ich mittlerweile auch starten. Allerdings nur mit  USB-Stick und CD zusammen. Ausgestattet mit Enlightment 16/17 macht sie einen sehr guten Eindruck.  Obwohl  ich die CD zum starten brauche, wird auch hier das CD/DVD Laufwerk anschließend nicht mehr erkannt und im Manager angezeigt. Während der Installation treten auch hier einige lange Pausen auf. Also nicht direkt wieder ausschalten.  Das gilt übrigens für alle Live-CD (Live-USB-Sticks). Zusammen  gefasst noch alle Distributionen, die mal abgesehen vom Problem mit dem CD/DVD Laufwerk,  gut auf diesem Computermodell  laufen.

Ubuntu 8.04 (Wubi) und Debian/Ubuntu Derivate Linux Mint 5 Light, gOS Gadget,  Earos und andere wie  Zenwalk, Elive, Feather Linux und Damn Small Linux.

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Um das CD/DVD Laufwerk in Betrieb nehmen zu können, ist leider eine Kernelkompilierung notwendig. Das ist zwar einfacher, als man zuerst glaubt, aber doch mit einigem Aufwand verbunden. In den Standardkerneleinstellungen wurde der für dieses Laptopmodell notwendige Satasupport nicht aktiviert. Warum? So etwas ist für mich ein Rätsel. Mein Laptop hat Komponenten, wie Sie in hunderten von Laptops verbaut sind und Sata ist m.M. nach doch sehr populär. Es müssen insgesamt 3 Einstellungen verändert werden um das Laufwerk zu aktivieren. Im Moment teste ich noch alle möglichen Kernel-Konfigurationen, was sehr aufwendig ist. Die Lösung für das CD/DVD Problem zu finden war gar nicht so einfach.

Download des Kernels :

http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/linux-2.6.24.tar.bz2

Die nachfolgenden Pakete müssen vor der Kompilierung mit Synaptic installiert werden.

build-essential

kernel-package

xmlto

libncurses5-dev

libgtk2.0-dev

libglib2.0-dev

libglade2-dev

libqt3-mt-dev

Die Kerneldatei kopieren wir mit Root-Rechten in den Ordner /usr/scr/. In diesem Ordner starten wir den Terminal und entpacken mit

sudo tar -xjvf linux-2.6.24.tar.bz2

dann einen Link erstellen

sudo ln -s linux-2.6.24 linux

in Ordner wechseln

cd linux

Zuerst wird  die momentane Konfigurationdatei erstellt:

sudo make oldconfig

mit folgendem Befehl xconfig starten

sudo make xconfig

Hier ändern wir unter ATA/ATAPI/MFM/RLL support

1) Support for  Sata     BLK_DEV_IDE_SATA =y (aktivieren)

2) Sharing PCI IDE Interrupts   IDEPCI_SHARE_IRQ is not set  (deaktivieren) (Nur bis   Kernel 2.6.24)

3) AMD und nVidia IDE Support   BLK_DEV_AMD74XX=m (Module aktivieren) dann “save”

Es stellt sich nun die Frage, ob man vielleicht noch etwas anderes verändern möchte. Z.B. aktivierung der ALSA-Konfiguration, mit genauer Angabe des Soundchips  etc.

Das Problem mit dem nicht funktionierenden CD/DVD Laufwerk dürften sehr viele LinuxUser haben. Die Änderungen in 1)  und 2 ) betreffen nicht nur dieses Computermodell. Punkt 3) je nach Computermodell.

Mit den folgenden Befehlen wird  optimiert, gesäubert und kompiliert.

export CONCURRENCY_LEVEL=3

sudo make-kpkg clean

sudo make-kpkg –initrd –revision 2.6.24 binary

Der Kompilierungsvorgang dauert bei mir ca. 40 Minuten. Danach müssen unter /usr/scr/                         5 Deb-Dateien vorhanden sein, die jetzt  installiert werden.

In die Blacklist tragen wir noch  “blacklist pata_amd” ein.

gksu gedit /etc/modprobe.d/blacklist

oder eleganter

echo “blacklist pata_amd” | sudo tee -a /etc/modprobe.d/blacklist

speichern.

Nach der Installation den Computer neu starten. Ich würde allerdings vorher noch einmal das Grub-Bootloader-Menu überprüfen.

sudo gedit /boot/grub/menu.lst

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Nach der Kompilierung und Installation des neuen Kernels, muss Ndiswrapper neu installiert werden. Natürlich in der neuen Kernelumgebung, die wir nach einem Reboot in Grub ausgewählt haben.

1a. Download des Ndiswrapper Source Code:

http://wifix.sourceforge.net/software.php?title=ndiswrapper

1b. Download des AR5007EG Windows XP drivers:

32-bit version :

wget http://blakecmartin.googlepages.com/ar5007eg-32-0.2.tar.gz

64-bit version :

wget http://blakecmartin.googlepages.com/ar5007eg-64-0.2.tar.gz

2. Entpacke die Archive (Version vergleichen) :

tar xvf ar5007eg-*.tar.gz

tar xvf ndiswrapper-1.51.tar.gz

3. Feststellen ob Kernel Headers und die Build Essential Pakete installiert sind.

sudo aptitude update && sudo aptitude install linux-headers-$(uname -r) build-essential

4. Blacklist der ath_pci Kernel Module  (Das Chipset wird nicht unterstützt)

echo “blacklist ath_pci” | sudo tee -a /etc/modprobe.d/blacklist

5. Kompiliere Ndiswrapper:

pushd ndiswrapper-*/

sudo make uninstall

make

sudo make install

popd

6. Installiere die Windowstreiber (gehe in Verzeichnis /ar5007eg/ — nutze Ndiswrapper):

pushd */ar5007eg/

sudo ndiswrapper -i net5211.inf

popd

7. Stelle fest ob Ndiswrapper geladen wird:

sudo modprobe ndiswrapper

echo “ndiswrapper” | sudo tee -a /etc/modules

8. Computer neu starten, dann müsste es eigentlich wieder funktionieren :

sudo init 6

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Zum Schluss muss noch die Nvidia 3D-Grafikkarte installiert werden. Die Installation von Grafiksoftware ist sehr einfach, nur wenn es dann doch zu Komplikationen kommt, dann kann es sein, dass man  tagelang an so einem Problem sitzt. Aus diesem Grunde installiere ich die Grafikkarte immer am Schluss, erst dann, wenn ich wirklich 3D Grafik benötige.

Vorab kopieren wir zur Sicherheit   die  in /etc/x11 befindliche  xorg.conf  Datei in unser Homeverzeichnis. Wenn was schief geht, kann man so schnell die ursprüngliche Konfiguration wiederherstellen. Nun, durch das selbstgebaute Kernelupdate haben wir es mit etwas anderen Gegebenheiten zu tun. Ich stellte fest, dass man, mal abgesehen von Ndiswrapper und den Grafiktreibern, besser alle Programme erst in der alten Kernelumgebung installiert. Daran muss man sich aber nicht grundsätzlich halten. Erst wenn Sie nicht in der neuen Kernelumgebung funktionieren, sollte man sie hier einfach nochmal installieren. Man sollte nicht vergessen, dass eine Standardinstallation etwas anderes ist als ein selbstgebautes Kernelupdate.  Die Grafikkartentreiber habe ich mit dem in der Standardinstallation enthaltenen  Envy-Grafikkartentreiber-Programm installiert, allerdings in der neuen Kernelumgebung 2.6.24.  Auf Anhieb funktionierte alles sehr gut. In der alten Kernelumgebung kam bei ersten neuen Start ein Konfigurationsbildschirm. Ich konfigurierte allerdings nicht und startete in einer geringeren Auflösung. Beim nächsten Start war dann auch hier alles richtig konfiguriert. Pulseaudio funktionierte auch nicht richtig in der neuen Umgebung. Ich markierte deshalb alle Pulseaudiopakete in der Synaptic-Paketverwaltung und reinstallierte sie.

Aus diesem Grunde sollte man auch nicht direkt  alle alten Menueinträge in der Grub-Menu-Liste löschen und mit “löschen” überhaupt vorsichtig sein. Mit einem “#” vor jeder Zeile, kann man die Einträge  unsichtbar machen.

Die DVBT-Unterstützung und Firmware für Kaffeine musste ich z.B. in der alten Kernelumgebung installieren, weil unter /lib/firmware/kernel2.6.xx mein neuer Kernel nicht aufgeführt ist. Goggle Earth ließ sich allerdings problemlos auch in der neuen Kernelumgebung installieren. Soviel vorerst zu diesem Thema.

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Es stehen also auch für diesen Linuxproblemcomputer einige gute Distributionen zur Verfügung, so dass man nicht verzichten muss und nach dem Kernelupdate mit den richtigen Treibern, startet Linux in nur 35  Sec. (vorher fast 3 Minuten)

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Windows vs. Linux : Spätestens seit Windows XP hat sich Windows zu einem erstklassigen Betriebssystem entwickelt. Es ist stabil und macht kaum Probleme. Seit Vista SP1 ist es m.M. nach noch stabiler geworden. Linux ist ein System, dass, wenn es einmal eingerichtet ist, auch sehr stabil ist.  Für beide Systeme gibt es tausende von Freewareprogrammen und kommerziellen Programmen in allen Kategorien,   wobei Linux sicherlich die bessere Freeware bietet.

Windows ist so etabliert, dass es wohl   kaum noch  Computer gibt, die nicht mit diesem Betriebssystem ausgeliefert werden. Linux ist eine Alternative und bietet eine Menge Performance.

noch ein paar Links :

CDROM-Probleme unter Linux

Probleme mit Linux Kernel 2.6

Linux – Probleme mit dem FSC Xa 2528

Distributionen :

Suse Linux

Mandriva Linux

DamnSmallLinux – sehr kleine und feine Distribution mit Kernel 2.4.31

MCN Live – läuft gut in der Virtual Box

Slax – läuft

PCLinuxOS – läuft sehr gut in der Virtual Box

Linux Mint – läßt sich gut installieren

Dreamlinux – läuft sehr gut in der Virtual Box

Zenwalk Linux – läuft sehr gut in der Virtual Box

gOS Linux - läßt sich gut installieren

Elive Linux – läßt sich  installieren

screenshot41

(k)